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 Am 19. September 1945 wurde Bayern als Staat innerhalb der US-Zone durch die Amerikaner neu gegründet. Die Spuren des Krieges w

Bayerns Neuanfang: Vor 75 Jahren wurde der Freistaat gegründet

Der „Mia-san-mia“-Bayer wird vielleicht sagen, es sei doch klar, dass ein so tolles Land mehrfach gegründet wird. Vom Stammesherzogtum über das Königreich und den Freistaat bis zum wohl glanzlosesten Akt, der sich am Samstag zum 75. Mal jährt. Am 19. September 1945 verfasst General Dwight D. Eisenhower, oberster Befehlshaber der amerikanischen Streitkräfte in Europa, die Proklamation Nr. 2, in der er drei Staaten in der amerikanischen Besatzungszone für gegründet erklärt: Groß-Hessen, Württemberg-Baden – das erst 1952 in Baden-Württemberg ...

Fürther Nazi-Opfer bekommen neues Denkmal

Fürth will mit einem neuen Denkmal an die ersten Opfer des Nationalsozialismus aus der Stadt erinnern. Es soll am Sonntag eingeweiht werden, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Die beiden jungen jüdischen Kommunisten Rudolf Benario und Ernst Goldmann waren nach Angaben der Stadt am 12. April 1933 von den Nationalsozialisten in Dachau ermordet worden. Sie hatten dort an der Rednitz als Mitglieder des Kanuclubs vermutlich um 1930 Birken gepflanzt, die mehrfach geschändet und schließlich gefällt wurden.

Der Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf – das Bild zeigt einen der fünf Angeklagten und Justizbeamte am Auftakttag – neigt s

Dellmensinger Fackelwurf: Anwälte beantragen Bewährungsstrafen

Mehrjährige Jugendhaftstrafen, größtenteils ohne Bewährung, hatte Staatsanwalt Patrick Bader vergangene Woche im Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf vor dem Ulmer Landgericht für die fünf Angeklagten gefordert. Die insgesamt sieben Verteidiger hingegen plädierten am Mittwoch erwartungsgemäß für weichere Urteile. Relativ milde gestimmt zeigte sich auch Opfer-Anwalt Mehmet Daimagüler. Und das aus bemerkenswertem Grund.

Dabei war Daimagüler mit den Angeklagten in seinem Plädoyer erstmal durchaus hart ins Gericht gegangen.

Nebelschwaden machen die Ruine Falkenstein bei Pfronten noch geheimnisvoller als sie sowieso schon ist. Zu ihrem Mysterium gehör

Schatzsucher in Süddeutschland: Und ewig lockt (nicht nur) das Nazi-Gold

Die Kulisse ist für eine Schatzsuche grandios: Bergwald steigt an, geht in Felsen über. Auf ihnen thront wiederum der Falkenstein auf 1268 Metern, die höchstgelegene Burgruine Deutschlands. Das Dumme dabei: Alles weist darauf hin, dass es dort überhaupt keinen Schatz gibt. Doch immer wieder kommen seltsame Leute und buddeln – wie erst kürzlich.

Die Gerüchte, am Berg sei Wertvolles vergraben worden, verstummen eben nicht. „Sie gehen zurück bis zum Kriegsende“, berichtet Hubert Haf, ein 82-jähriger Bürger des nahen Ostallgäuer ...

 An das Leiden und die Ermordung des Ellwanger Kunst- und Kirchenmalers Max Reeb im KZ Dachau hat die Kolpingsfamilie bei einer

Ellwanger Kolpingsfamilie erinnert an Max Reeb

An das Leben und Wirken des Ellwanger Kunst- und Kirchenmalers Max Reeb und an seine Ermordung am 9. September 1940 im Konzentrationslager Dachau hat die Kolpingsfamilie Ellwangen bei einer Gedenkfeier am Mittwochnachmittag vor dem Gebäude Cäsar-Flaischlen-Weg 10 erinnert. Dort, an Reebs letztem Wohnort in Ellwangen, wurde am 10. Juli auf Anregung der Stolpersteininitiative Ellwangen zu seinem Gedenken von Gunter Demnig ein in den Boden eingemauerter Stolperstein verlegt.

Der Verhandlungsmarathon im Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf nähert sich dem Ende. Zum Auftakt der Plädoyers hat der Staa

Und plötzlich klagt der Angeklagte

Im Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf vor dem Landgericht Ulm hat der Staatsanwalt am Montag mehrjährige Jugendstrafen für die fünf Angeklagten gefordert, nur eine davon soll seinen Vorstellungen nach zur Bewährung ausgesetzt werden. Die Plädoyers des Nebenklagevertreters und der Verteidiger sollen am Mittwoch kommender Woche folgen, die Urteilsverkündung ist für 21. September geplant.

Nach rund einem Dutzend Verhandlungstagen scheinen die Nerven der Prozessbeteiligten zusehends angespannt.

Matthias Mattze Kolley (rechts) wird auf seiner Seeumrundung von seinem Vater Klaus auf dem Fahrrad begleitet. Volleyball-Stützp

In sieben Tagen laufend um den Bodensee

Matthias „Mattze“ Kolley kennt den Bodensee sehr gut. Schließlich ist er in Friedrichshafen aufgewachsen. Derzeit lernt er ihn noch mal ganz neu kennen: Er umrundet ihn in sieben Tagen im Dauerlauf.

30 Kilometer, drei Stunden und 45 Minuten, dreieinhalb Liter Flüssigkeit – das ist die Bilanz der ersten Etappe von Friedrichshafen nach Überlingen. „Es lief hervorragend“, erzählt er bei einem Telefonat nach seiner Ankunft. „Wahnsinnig viele Radfahrer“ hätten ihn unterwegs überholt.

Bahn-Mitarbeiter finden zwei Mäuse in S-Bahn

Zwei Mäuse haben Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Donnerstag in einem Wagen der Münchner S-Bahn gefunden. Sie befanden sich in einer dort abgestellten Tragebox. Die Angestellten übergaben die Nagetiere schließlich der Polizei, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Die Polizei taufte die zwei weißen Mäuse aus der S-Bahn bei Altomünster (Landkreis Dachau) auf die Namen Max und Moritz. Sie werden nun im Tierheim Dachau versorgt, bis sich ein Besitzer meldet.

Das internationale Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Neue App: KZ-Gedenkstätte Dachau in erweiterter Realität

Besucher der KZ-Gedenkstätte in Dachau können mit Hilfe einer neuen App für Smartphones und Tablets ihren Rundgang multimedial gestalten. Per erweiterter Realität (Augmented Reality, AR) erscheinen historische Bilder vom Tag der Befreiung des Konzentrationslagers, eingebettet an Orte, die durch die Kamera des mobilen Endgeräts auf dem Bildschirm angezeigt werden, wie der Bayerische Rundfunk (BR) als Mitentwickler am Mittwoch in München mitteilte. Untermalt wird das Ganze mit historischen Tonaufnahmen.

Lee Miller - Supermodel und Kriegsfotografin

Lee Miller - Supermodel und Kriegsfotografin

Das Bild eines Kollegen macht die Kriegsfotografin berühmt: Lee Miller sitzt am 30. April 1945 nackt in Hitlers Badewanne. Am Prinzregentenplatz 16 hat sie eine Pause eingelegt und den GIs, die sich in der Münchner Wohnung des Diktators einquartiert haben, ein Schnippchen geschlagen.

Die Amerikanerin hat sich im Badezimmer eingesperrt, David Scherman vom „Life“-Magazin drückt auf den Auslöser.

Es ist der Tag von Hitlers Suizid in Berlin, an dem sich Miller den Schmutz des Konzentrationslagers Dachau abwäscht, wo sie am ...