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Idyllisch gelegen und als Zeltplatz beliebt: Das „Schnakenwäldle“ in  Ersingen zwischen Tennisplatz (l.) und Victoriasee (r.).

Beliebter Zeltplatz: DLRG und Ortschaftsrat sind sich über die Zukunft uneinig

Der Ersinger Ortschaftsrat hat beschlossen, den Zeltplatz im kleinen „Schnakenwäldle“ am Baggersee vorerst nicht mehr dem DLRG Oberdischingen-Erbach für dessen Vermietungsaktivitäten zu überlassen. Man konnte sich mit dem Verein nicht auf neue Nutzungsbestimmungen einigen, die dafür sorgen sollen, dass sich in den vergangenen Jahren offenbar häufende Partys durch zeltende Gruppen in Grenzen halten. Örtliche Vereine sollen den Platz aber temporär weiter nutzen können, auch dem DLRG soll er in eingeschränkter Form zur Verfügung stehen.

Das Tälesbad in Wiesensteig.

Hier wird dringend eine Badeaufsicht gesucht

Es sei zum Verzweifeln: Nun hat die Stadt ordentlich Geld in die Sanierung des Tälesbad gesteckt, musste im vergangenen Jahr Corona-bedingt auf die Badesaison verzichten und jetzt, wo Bürgermeister Gebhard Tritschler recht zuversichtlich ist, das Freibad im Sommer öffnen zu können, fehlt eine Badeaufsicht. Die langjährige und bei den Badegästen beliebte Bademeisterin musste aus gesundheitlichen Gründen absagen und alle Bemühungen des Bürgermeisters, Ersatz zu finden, liefen bislang ins Leere.

„Ich wollte zu den Menschen gehören, die helfen“

Darum rät jahrzehntelanger Kreiswasserwachtleiter Jugendlichen, sich im Rettungsdienst zu engagieren

Walter Hermann war 40 Jahre lang Kreiswasserwachtleiter im Landkreis Lindau. Das ist die längste Amtszeit in dieser Position im Bezirk Schwaben. Nun hat der 72-Jährige frühere Kriminalhauptkommissar sein Amt in die jüngeren Hände von Jürgen Embacher aus Weiler gegeben. Im Interview mit Susi Donner schaut er zurück auf insgesamt 50 Jahre Ehrenamt.

Herr Hermann, in welchem Alter und warum sind Sie zur Wasserwacht gekommen?

Ich war 22 Jahre alt und ich wollte zu den Menschen gehören, die helfen.

DLRG und Bildungswerk bieten in Ochsenhausen Schwimmkurse an.

Folge der Pandemie: Weniger Kinder lernen schwimmen

Im Ochsenhauser Lehrschwimmbecken lernen weniger Kinder schwimmen. Der Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Die Schwimmkurse werden vom Bildungswerk Ochsenhausen und von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Ochsenhausen angeboten. Doch die Pandemie führt bei den Kursen zu großen Einschränkungen.

Das liegt nicht nur an der monatelangen Schließung des Schwimmbads. Auch wenn es geöffnet ist, können weniger Kinder als vorher unterrichtet werden, weil Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden müssen.

Die Testzentren in den Seegemeinden – hier in der kleinen Turnhalle in Langenargen – werden von der Bevölkerung gut und dankbar

Corona-Testzentren in den Seegemeinden werden gut angenommen

Die Testzentren zur Feststellung einer möglichen Infektion mit SARS-Cov-2 in den Seegemeinden werden von der Bevölkerung gut angenommen. Wer sich testen lassen möchte, kann dies online über die jeweiligen Homepages der Gemeinden machen.

„Aktuell sind wir in der Lage, in der alten Schule in Eriskirch täglich bis zu 96 Personen im Fünf-Minuten-Rhythmus zu testen. Die Menschen sind dankbar, dass es diese Möglichkeit im Ort gibt. Ab Mittwoch gibt es wieder freie Zeitfenster.

 Ohne Alkohol, mit Maske: Sonnenuntergang schauen ist seit Mittwoch unter anderem vom Mäuerle beim Kavalierhaus aus nur mit Eins

Sonnenuntergangsspektakel: Es gibt neue Regeln fürs Zuschauen

Wow-Effekt:Am Dienstagabend hat ein spektakulärer Sonnenuntergang die Menschen an den See gezogen. Ein beliebter Platz in Langenargen, von dem aus sich das Naturschauspiel besonders gut beobachten lässt, ist das Mäuerle beim Kavalierhaus. Auch für Ostern ist die Wettervorhersage ordentlich, und die Tage werden mehr oder weniger farbenfroh zu Ende gehen. Zuschauen, ist weiterhin erlaubt, allerdings mit Einschränkungen: Seit Mittwoch herrscht im Bodenseekreis an einigen gut besuchten Plätzen nicht nur Alkoholverbot, sondern auch Maskenpflicht.

 Ab Dienstag, 30. März, wird in der kleinen Turnhalle getestet. In der ersten Woche gibt es noch eingeschränkte Testzeiten.

Testzentrum in Langenargen geht in Betrieb

Die Gemeinde Langenargen hat in Zusammenarbeit mit den örtlichen Hilfsdiensten DRK und DLRG sowie der Montfort-Apotheke ein kommunales Corona-Schnelltestzentrum in der kleinen Turnhalle eingerichtet. Am Montag, 29. März, erfolgt ein interner Testtag. Wie die Gemeinde schreibt, muss gewährleistet sein, dass die Technik reibungslos funktioniert. Am Dienstag, 30. März, geht das Testzentrum in Betrieb. In der ersten Woche gibt es noch eingeschränkte Testzeiten.

Herzlich, aber etwas spartanisch ist die Schutzhütte des Naturkindergartens. Nach Beschluss des Gemeinderats sollen die „Moorfrö

Ein festes Heim für die „Moorfrösche“

Mit derzeit 17 kleinen „Moorfröschen“ und einer steigenden Nachfrage hat sich der Naturkindergarten in Bad Buchau fest etabliert. Grund genug, die provisorische Schutzhütte durch ein stabiles, gut ausgestattetes Blockhaus zu ersetzen. Doch Anschlüsse an Strom-, Wasser- und Abwasserleitung treiben die Kosten auf rund 183 000 Euro in die Höhe. Doch wie viel Ausstattung verträgt ein Naturkindergarten? Wie viel Komfort ist nötig? Und wie viel Natur dann noch möglich?

Das Aquastaad zählt zu den beliebtesten Attraktionen in Immenstaad. Aufgrund der Corona-Krise kommen 2020 aber weniger Gäste ins

Das Aquastaad macht sich für die Sommersaison bereit

Das Aquastaad hat schwierige Zeiten hinter sich. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats von Immenstad deutlich. Prägten 2019 noch Personalprobleme den Betrieb des beliebten Bads, kamen 2020 mit Corona erheblich weniger Badegäste, im Herbst musste das Bad trotz guter Hygienekonzepte ganz schließen, wie Betriebsleiter Ralf Kaiser bedauerte. Nur 800 Gäste waren über die Sommermonate zeitgleich zugelassen. „Die Badegäste, die da waren, hatten sehr viel Platz und haben sich entsprechend wohl gefühlt“, erklärte der Betriebsleiter.

 Auch das Aalener Hallenbad muss wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen geschlossen bleiben.

Schwimmen lernen geht nicht online: Experten schlagen Alarm

Geschlossene Hallenbäder, weder Schul- noch Vereinsschwimmen: Die derzeit gültigen Corona-Beschränkungen haben die Aktivität zahlreicher Vereine, auch deren, die aufs Wasser angewiesen sind, zum Erliegen gebracht.

Und das hat gravierende Folgen: „Zwei ganze Jahrgänge an Kindern im Ostalbkreis konnten das Schwimmen bisher nicht lernen. Und weitere folgen“, sagt Peter Rothenstein, Schwimmlehrer bei der Aalener Sportallianz. Auch das Vereinsleben der DLRG, die sich um Wasserrettung und Badeaufsicht kümmert, liegt im Moment brach.