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 Der Zweikampf ums Olympiaticket ist entschieden. Anna-Maria Wagner (rechts, links ihre nationale Konkurrentin Luise Malzahn) fä

Wagners Olympiatraum erfüllt sich

Die erlösende Nachricht erreichte Anna-Maria Wagner bereits am Dienstagabend. Da informierte der Bundestrainer die 23-jährige Judoka vom KJC Ravensburg, dass sie im Sommer tatsächlich zu den Olympischen Spielen nach Tokio darf. Bevor sich Wagner offiziell freuen durfte, dauerte es aber noch zwei Tage. Erst am Donnerstagvormittag machte der Deutsche Judobund die Nominierungsliste öffentlich. „Die ganze Anspannung, der ganze Stress sind jetzt von mir abgefallen“, freut sich Wagner über ihren Erfolg.

 Erbachs Bürgermeister Achim Gaus (2. v. r.) ehrte erfolgreiche Sportler und eine Akkordeonspielerin.

Ehrung als Lob und Ansporn

Als Lob und Ansporn hat die Stadt Erbach ihre erfolgreichen Sportler ausgezeichnet und auch eine hervorragende Musikerin geehrt. Die erst zehnjährige Akkordeonspielerin Pia Pelzer hat 2019 den ersten Platz im Regionalwettbewerb erzielt und damit auf höchster Ebene in ihrer Altersklasse den Sieg errungen. Eine Kostprobe ihres ausgezeichneten Spiels gab das Mädchen zur Eröffnung der Musiker- und Sportlerehrung im Kultursaal der Jahnschule am Dienstagabend.

 Guter Abschluss des Jahres 2019, gute Voraussetzungen für das Jahr 2020: Anna-Maria Wagner (rechts) beim Masters in China.

Anna-Maria Wagners Tokio-Frage

Die quälend lange Zeit der Ungewissheit hat Anna-Maria Wagner fast überstanden. Zwei Wochen noch dauert es, bis sie beim Judo Grand Slam in Düsseldorf auf die Matte gehen wird, um letztmals Punkte für ihre Teilnahme an den olympischen Spielen in Tokio zu sammeln. Nach dem Turnier in Düsseldorf stehen die Nominierungen für die deutsche Mannschaft an. Wagner liefert sich in ihrer Klasse bis 78 Kilogramm seit Monaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Luise Malzahn.

 Training in Fernost: Daniel Udsilauri (Dritter von links) war mit der deutschen U21-Auswahl in Japan.

Im Mutterland des Judosports

Mit dem Trainingshöhepunkt eines der Hoffnungsträger des TSV Erbach hat die Judoabteilung die Saison 2019 beendet. Zum ersten Mal in seiner sportlichen Laufbahn durfte Daniel Udsilauri ins Mutterland des Judosports nach Japan. Nominiert von U21-Bundestrainer Pedro Guedes, ermöglichten der DJB (Deutscher Judo-Bund), die Arge Baden-Württemberg und der Württembergische Judo-Verband einem der Udsilauri-Zwillinge diese Reise.

Zusammen mit einer Auswahl an U21-Athleten des DJB-Kaders verbrachte Daniel Udsilauri insgesamt zwei Wochen in ...

 Daniel Udsilauri (links) vom TSV Erbach belegte bei einem Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes in Mannheim den zweiten Pla

Zwei Medaillen für Erbach

Die Hoffnungsträger der Judoabteilung des TSV Erbach sind am Wochenende getrennte Wege gegangen. Dimitrij Popp, Daniel Paulsin und Mark Zeiss starteten beim Sichtungsturnier der U17 des Deutschen Judobundes (DJB) in Herne.

Zum U17-Sichtungsturnier des DJB nahm Landestrainerin Trixi Kästle die Erbacher Dimitrij Popp und Daniel Paulsin (beide Jahrgang 2004) und Mark Zeiss aus dem jüngsten Jahrgang (2005) mit. Dimitrij Popp erlebte in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm einen schwarzen Tag;

Deutscher Judo-Bund bestätigt „Vorfall“ in WM-Vorbereitung

Der Deutsche Judo-Bund untersucht einen Vorfall zwischen einem Athleten mit afrikanischen Wurzeln und einem Trainer während der Vorbereitung auf die U-21-Weltmeisterschaft. „Es gab einen Vorfall, ein Trainer soll sich schlecht verhalten haben“, sagte DJB-Präsident Peter Frese. Zuvor hatte die „FAZ“ berichtet, dass der einzige Judoka der deutschen U-21-Nationalmannschaft mit afrikanischen Wurzeln, bei der Vorbereitung auf die WM in Kienbaum nach eigener Darstellung von einem Landestrainer „übel beschimpft und körperlich angegriffen“ worden sein ...

 Nummer eins in Baden-Württemberg in der jeweiligen Gewichtsklasse: die U15-Judoka Anton Popp (l.) und Mark Zeiss vom TSV Erbach

Gold-Jungs des TSV Erbach

Bei den baden-württembergischen Judo-Meisterschaften der Altersklsse U15 hat es zwei Goldmedaillen für den TSV Erbach gegeben. Mark Zeiss und Anton Popp belegten in ihrer jeweiligen Gewichtsklasse den ersten Platz. Bei den baden-württembergischen Meisterschaften der U15 in Steinheim sichteten die beiden Landesverbände auch ihre bisherigen und künftigen Kaderathleten.

Anton Popp startete in der Klasse bis 55 Kilogramm. Die Betreuung am Mattenrand übernahm bei diesem Event sein älterer Bruder Dimitrij Popp, der mittlerweile der dritte ...

Daniel Paulsin belegt bei DJB-Sichtungsturnier Platz drei

Daniel Paulsin vom TSV Erbach hat die Bronzemedaille bei einem Sichtungsturnier „Domreiter“ der Männer U17 des Deutschen Judobundes (DJB) die Bronzemedaille gewonnen. Insgesamt 257 Judoka waren in Bamberg am Start, darunter drei Judoka des TSV Erbach, die sich für den Bundeskader empfehlen wollten.

Dimitrij Popp, seit Schuljahresbeginn im Sportinternat Stuttgart und im Olympiastützpunkt trainierend, blieb durch die Niederlage im ersten Kampf hinter seinen eigenen Erwartungen zurück.

Judo-WM

Judoka hadern mit verpatzter Olympia-Generalprobe

Den nächsten Tiefschlag mit dem unglücklichen Aus im Team-Wettbewerb steckte Judo-Präsident Peter Frese nicht mehr so einfach weg.

„Das war die schlimmste WM, die ich je erlebt habe. So viel Pech kann man gar nicht haben“, klagte der Chef des Deutschen Judobundes (DJB), nachdem sein Team bei der WM in Tokio ein Jahr vor den Olympischen Spielen äußerst unglücklich gescheitert war. Eine einzige Bronze-Medaille für Martyna Trajdos stand für den DJB am Ende zu Buche - ansonsten gab es in Tokio nur Enttäuschungen.

Martyna Trajdos

Judoka Trajdos holt WM-Bronze

Martyna Trajdos hat bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio Bronze gewonnen und die erste Medaille für das deutsche Team geholt.

Die 30 Jahre alte Hamburgerin siegte in der Klasse bis 63 Kilogramm im Kampf um Platz drei, da ihre Gegnerin, die Olympiasiegerin und Weltranglisten-Zweite Tina Trstenjak aus Slowenien, disqualifiziert wurde und nicht mehr antreten durfte. Für die Europameisterin von 2015 ist es die erste WM-Einzelmedaille. Nach einer Viertelfinal-Niederlage war Trajdos über die Trostrunde weitergekommen.