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 Verbissen kämpfende Konkurrentinnen: Anna-Maria Wagner (rechts) und Luise Malzahn bei ihrem bisher letzten Aufeinandertreffen i

Letzte Beweise für Olympia bringen

Noch muss Judoka Anna-Maria Wagner vom KJC Ravensburg ihre Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Tokio zurückhalten. Denn für die 24-Jährige stehen noch zwei große Wettkämpfe an, bis der Blick unverstellt in Richtung Tokio gehen darf. Die erste große Herausforderung wartet auf Wagner am Freitag beim Grand Slam in Kazan. „Ich bin gut drauf. Ich freue mich zu kämpfen“, sagt Wagner.

Wie es in Anna-Maria Wagner im Moment aussieht, ist nicht allzu schwer zu erraten.

Judo

Nach Corona-Fällen: Judo-Bund verschärft Schutzmaßnahmen

Nach einigen Corona-Fällen im Team hat der Deutsche Judo-Verband seine Schutzmaßnahmen in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio im Sommer verschärft.

Alle deutschen Judoka sollen nur noch an nationalen Lehrgängen teilnehmen, wie der Verband am Freitag mitteilte. An den Bundesstützpunkten wird zudem verpflichtend täglich getestet. Zuletzt hatte der DJB sein Team für den Grand Slam in Georgiens Hauptstadt Tiflis nach Corona-Fällen in einem Vorbereitungs-Trainingslager zurückgezogen.

 Anna-Maria Wagner (rechts) bei ihrem Finalsieg in Tel Aviv gegen die Französin Fanny Posvite. Aus Tiflis musste die Ravensburge

Judoka Wagner verlässt Georgien ohne Kampf

Judoka Anna-Maria Wagner vom KJC Ravensburg wollte beim Grand Slam in Tiflis das nächste Ausrufezeichen in der Olympiasaison setzen. Doch daraus wird nichts, weil die 24-Jährige ohne Wettkampf aus Georgien abreisen muss. Denn am späten Donnerstagabend zog der Deutsche Judobund (DJB) alle Athleten von dem Turnier ab, nachdem etliche Coronafälle im internationalen Trainingscamp bekannt geworden waren.

„Durch den Rückzug der Mannschaften gehen uns wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation verloren, aber die Gesundheit der Athleten ...

EM macht deutschen Judokas Mut für das Olympia-Jahr

Die Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Zwei Medaillen hatten sich die deutschen Judokas bei der am Samstag zu Ende gegangenen Europameisterschaft in Prag erhofft, vier holten sie.

„Eine supertolle Leistung, die uns optimistisch in die Olympia-Saison starten lässt“, sagte der Sportdirektor des Deutschen Judo-Bunds (DJB), Hartmut Paulat, nachdem Luise Malzahn am Schlusstag in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm noch Silber erkämpft hatte.

Judoka Trajdos holt dritte deutsche Medaille in Prag

Martyna Trajdos hat dem Deutschen Judo-Bund (DJB) bei der Europameisterschaft in Prag die dritte Bronzemedaille beschert.

Die WM-Dritte hatte nach zwei Siegen im Halbfinale der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm gegen die Österreicherin Magdalena Krssakova verloren. Im Bronzekampf bezwang die 31-Jährige vom 1. JC Zweibrücken dann die Polin Angelika Szymanska.

„Insgesamt sind wir sehr zufrieden“, sagte DJB-Sportdirektor Hartmut Paulat: „Gerade in der 70-Kilogramm-Klasse haben wir aber auch das eine oder andere liegen lassen.

 Ein ganz besonderer Triumph: Beim Grand Slam in Düsseldorf besiegt Anna-Maria Wagner (rechts) ihre Dauerrivalin Luise Malzahn.

EM-Turnier im Notstandsgebiet

Die aus Ravensburg stammende Judoka Anna-Maria Wagner kämpft am Samstag in Tschechien in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm um den Europameistertitel. Der Wettkampftag ist für die 24-Jährige ein ganz besonderer, weil es coronabedingt der erste seit Februar sein wird. Um in Prag auf die Matte zu kommen, hat Wagner im wahrsten Sinne der Worte einen weiten Weg auf sich genommen.

Etwas mehr als 700 Kilometer sind es zwischen Köln und Prag – und jeden dieser Kilometer kennt Anna-Maria Wagner spätestens seit Mittwoch.

Theresa Stoll

Judokas Menz und Stoll holen EM-Bronze

Die lange Pause hat ihnen offenbar nicht geschadet. Katharina Menz und Theresa Stoll haben dem Deutschen Judo-Bund (DJB) gleich am ersten Tag der Europameisterschaft in Prag zwei Medaillen beschert. Das Duo sicherte sich beim ersten großen Wettkampf seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie im Februar jeweils Bronze. „Ein wirklich gelungener Auftakt“, sagte DJB-Sportdirektor Hartmut Paulat am Donnerstag. Angesichts der schwierigen Vorbereitung sei der „nicht unbedingt zu erwarten“ gewesen und stimme das deutsche Team „natürlich optimistisch ...

Katharina Menz

Starker Start für Judokas: Menz und Stoll holen EM-Bronze

Die lange Pause hat ihnen offenbar nicht geschadet. Katharina Menz und Theresa Stoll haben dem Deutschen Judo-Bund (DJB) gleich am ersten Tag der Europameisterschaft in Prag zwei Medaillen beschert.

Das Duo sicherte sich beim ersten großen Wettkampf seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie im Februar jeweils Bronze. „Ein wirklich gelungener Auftakt“, sagte DJB-Sportdirektor Hartmut Paulat. Angesichts der schwierigen Vorbereitung sei der „nicht unbedingt zu erwarten“ gewesen und stimme das deutsche Team „natürlich optimistisch für ...

Erkrankt

Wieczerzak fällt für Judo-EM wegen Krankheit aus

Ex-Weltmeister Alexander Wieczerzak fällt wegen einer Krankheit für die Judo-Europameisterschaften am Wochenende (19. bis 21. November) in Prag aus, teilte der Deutsche Judo-Bund mit.

Für den 2017-Weltmeister aus Wiesbaden rückt in der Klasse bis 81 Kilogramm Tim Gramkow vom TKJ Sarstedt nach. Angeführt von der WM-Dritten Martyna Trajdos vom JC Zweibrücken gehen in der tschechischen Hauptstadt jeweils neun deutsche Männer und Frauen an den Start.

Optimistisch

Deutsche Judoka reisen zur EM in Tschechien

Die Athleten des Deutschen Judobundes reisen trotz der jüngsten Corona-Rekordzahlen in Tschechien Mitte November zur EM nach Prag.

„Zum einen sind die Qualifikations-Punkte für Olympia schon sehr wichtig“, sagte DJB-Sportdirektor Ruben Goebel zu der Entscheidung. „Zum anderen müssen wir uns einfach daran gewöhnen, wie so ein Wettkampf unter Corona-Bedingungen abläuft.“ Die EM findet vom 19. bis 21. November in Prag statt, es ist der bislang wichtigste Judo-Wettkampf seit Beginn der Corona-Krise im Frühjahr.