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Ein Auszubildender arbeitet mit Hammer und Stechmeisel an einem Werkstück.

Warum es die Meisterpflicht im Handwerk wieder gibt und was das für die Kunden bedeutet

Orgelbauer, Schilder- und Lichtreklamehersteller oder Fliesenleger müssen wieder einen Mitarbeiter mit Meistertitel im Betrieb haben, um ihre Dienste anbieten zu können. Der Bundestag hat dazu am Donnerstag die Handwerksordnung geändert – und damit die Zeit zurückgedreht: Im Jahr 2004 hatte der Gesetzgeber für 53 Berufe die Meisterpflicht abgeschafft. Für zwölf von ihnen führt er sie nun wieder ein. „Wir möchten, dass das Handwerk auch in Zukunft einen Beitrag zu hoher Qualität von Dienstleistungen und der Wirtschaftsentwicklung leisten kann“, ...

Homeoffice

Frauen dürfen öfter als Männer nicht ins Homeoffice wechseln

In der Mittagspause schnell zum Joggen oder zwischendurch das kranke Familienmitglied pflegen - das Homeoffice kann für Beschäftigte viele Vorteile haben. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gibt es einer Studie zufolge aber auch hier nicht.

In einer Umfrage hatten 22 Prozent der befragten Arbeitnehmerinnen angegeben, dass sie - obwohl es technisch möglich wäre - nicht von zu Hause arbeiten dürfen, wie es in einer Auswertung der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung heißt.

Ladestation für Elektroautos

Studie: Batterien von E-Autos mit besserer Umweltbilanz

Bei der Produktion der Batterien von Elektroautos werden laut einer neuen Studie inzwischen weniger klimaschädliche Gase ausgestoßen als vielfach angenommen.

Einer der Hauptgründe dafür sei, dass die Produktionsstätten vergrößert worden seien und bei voller Kapazität liefen, was sie effizienter mache, erklärte Erik Emilsson vom schwedischen Umweltforschungsinstitut IVL. Auch der Gebrauch fossilfreier Energieträger spiele eine wesentliche Rolle.

 Windkraftanlage bei Illmensee in Baden-Württemberg.

Warum Baden-Württemberg als Vorreiter beim Thema erneuerbare Energien gilt

Der Windausbau liegt am Boden, die Energiewende ist ins Stocken geraten. Verantwortlich gemacht wird dafür vor allem die Bundesregierung in Berlin. Für die Umsetzung der Energiewende sind jedoch auch die Bundesländer verantwortlich. Wie die einzelnen Länder damit vorankommen, haben die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und zwei weitere Institute nun in einem Vergleich untersucht.

Wer liegt vorne?

Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg belegen die Spitzenplätze im Gesamtranking.

Windräder

Spitzenverband: Kommunen stärker an Windrädern beteiligen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat eine stärkere finanzielle Beteiligung von Kommunen an Windrädern gefordert.

Betroffene Kommunen könnten je nach Größe und Leistung der Windkraftanlagen „planbar und direkt“ an der Wertschöpfung durch eine Sonderabgabe beteiligt werden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der Deutschen Presse-Agentur.

Zur Förderung der Windkraft sei eine höhere Akzeptanz und Einsatz für Windenergieanlagen vor Ort wichtig.

Rentnerpaar

Deutschlands Altersvorsorge im Vergleich

Selbstständige, Frauen und Geringverdiener müssen in Deutschland teils besonders große Rentenlücken fürchten. Beim Rentenabstand zwischen Frauen und Männern bildet Deutschland im Vergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weiter das Schlusslicht.

Das zeigt die in Berlin präsentierte neue OECD-Studie „Renten auf einen Blick 2019“. Ein Überblick zeigt, dass Deutschland bei der Rente nicht überall vorne liegt - es den Senioren hierzulande aber auch nicht schlecht geht.

Regierungserklärung von Wirtschaftsminister Aiwanger

Koalition und Opposition streiten über Energiewende

Das Tempo Bayerns bei der Energiewende sorgt für anhaltenden Streit zwischen Regierungskoalition und Opposition. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) kündigte in einer Regierungserklärung am Mittwoch im Landtag zwar einen weiteren Ausbau erneuerbarer Energien im Freistaat an. Die Grünen, aber auch SPD und FDP bezeichneten die Pläne und Ankündigungen des Ministers aber als völlig unzureichend, um damit dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen.

Windkraftanlage auf dem Grünen Heiner

Südwesten strengt sich bei Energiewende an: Mäßiger Erfolg

Baden-Württemberg liegt beim Ausbau der erneuerbaren Energien neben Schleswig-Holstein im Ländervergleich an der Spitze - hat aber dennoch Nachholbedarf. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Das Land punktet demnach vor allem mit umfassenden Klimaschutzzielen, Informationsangeboten, Monitoring, Förderprogrammen und ambitionierten Maßnahmen für mehr erneuerbare Energien beim Heizen.

Ernergiewende: Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg top

Beim Umstieg auf erneuerbare Energien haben Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg einer neuen Länder-Analyse zufolge die Nase vorn. Auf Platz drei landete Bayern. Die Plätze 14 bis 16 belegten Sachsen, Berlin und das Saarland. Die Agentur für Erneuerbare Energien, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg haben dafür 61 Kriterien wie etwa Ökostrom-Anteil, Forschung und Patente, politische Ziele und Maßnahmen oder Arbeitsplätze in der Branche ...

 Wirtschaftswissenschaftler Markus Grabka

„Weder die Rürup- noch die Riester-Rente haben ihre Zusagen erfüllt“

17 Jahre nach der Einführung der Riester-Rente ist klar, dass sich die großen Hoffnungen daran nicht erfüllt haben. Nun soll sie reformiert werden. Wolfgang Mulke hat mit Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung über mögliche Modelle gesprochen.

Herr Grabka, die Riester-Rente ist ein Flop. Zu teuer, zu wenig verbreitet, zu viele schlechte Angebote. Gibt es international Vorreiter, von denen Deutschland für die private Altersvorsorge etwas lernen kann?