Suchergebnis

 Die Umsetzung der Düngeverordnung wird die Landwirte auch in diesem Jahr beschäftigen. Laut dieser darf Gülle ab 2025 auch auf

Verschärfte Gülle-Regeln reichen Naturschützern nicht

Weniger Dünger, weniger Gülle: Das gilt ab 2021 für viele Landwirte. Doch Naturschützern in Baden-Württemberg geht das nicht weit genug. Sie fordern weiter gehende Maßnahmen von Agrarminister Peter Hauk (CDU), um Arten und Grundwasser zu schützen.

Im Frühjahr endete ein jahrzehntelanger Streit zwischen der Europäischen Union (EU) und Deutschland. Die EU drohte mit millionenschweren Strafzahlungen. Denn in weiten Teilen Deutschlands ist mehr Nitrat im Grundwasser als erlaubt.

Die Nachfrage nach neuen Autos ist am Boden. Staatliche Kaufprämien sollen diese wichtige Branche nun wieder auf die Beine bring

Das Wünsch-Dir-Was beim Corona-Konjunkturpaket

Es ist ein wenig wie auf dem Jahrmarkt: Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Die Bundesregierung will nach Pfingsten ein Konjunkturpaket beschließen, damit die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder in Gang kommt. Sie wird Milliarden verteilen müssen – schon wenn sie auch nur einen Bruchteil der vielen Wünsche erfüllen will. Die Koalition streitet schon jetzt, was das Ganze kosten darf. Die zentrale Frage: Wann ist der Staat überfordert? „Freibier für alle“ sei jedenfalls nicht drin, mahnte am Wochenende der Chef der „Wirtschaftweisen“, ...

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Firmen in der Corona-Krise mit Zuschüssen aushelfen.

Altmaier will weitere Hilfen für Mittelständler

Anfang Juni will das Bundeskabinett sein großes Konjunkturpaket vorstellen, mit dem es die Wirtschaft nach dem Corona-Shutdown wieder in Schwung bringen will. An der Notwendigkeit gibt es keine Zweifel: Allein im ersten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 2,2 Prozent, bestätigte das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung. Im zweiten Quartal wird ein zweistelliges Minus erwartet.

Angesichts dieses Einbruchs positionieren sich die Bundesminister, um möglichst viele eigene Ideen durchzubringen.

Putzfrau reinigt das Treppenhaus

Corona bedroht Geringverdiener besonders

Die Ungleichheit der Einkommen in Deutschland hat während der vergangenen Jahre nicht mehr zugenommen. Dieser positive Trend kam unter anderem dadurch zustande, dass seit 2015 auch diejenigen zehn Prozent der Privathaushalte vom Wirtschaftsaufschwung profitierten, die die niedrigsten Verdienste zur Verfügung haben. Die Frage ist, welche Auswirkungen die Corona-Krise für die soziale Ungleichheit mit sich bringen könnte.

Laut einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin sagen 23 Prozent der ...

Peter Altmaier

Recht auf Homeoffice: Altmaier gegen „staatliche Gängelei“

Millionen von Beschäftigten sind in der Corona-Krise ins Homeoffice gewechselt. Doch soll es künftig ein Recht darauf geben, von Zuhause aus zu arbeiten?

Die SPD ist dafür - Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dagegen. „Wir brauchen vor allem weniger Bürokratie, nicht immer neue staatliche Garantien“, sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur.

„Ich bin überzeugt, dass viele Betriebe von sich aus mehr Homeoffice ermöglichen, aber es passt eben nicht überall, vor allem wenn der direkte Kontakt zu Kunden und ...

Achim Post

Streit über Kosten für geplantes Konjunkturprogramm

In der schwarz-roten Koalition verschärft sich der Streit darüber, wie teuer das geplante Konjunkturprogramm werden soll.

Aus der SPD kamen ablehnende Äußerungen zum Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder über eine Schulden-Obergrenze. Eine Obergrenze, die die staatliche Krisenreaktionskraft willkürlich beschränke, sei der falsche Weg, sagte SPD-Fraktionsvize Achim Post der Deutschen Presse-Agentur. Dagegen sind in der Union Pläne der SPD für einen Familienbonus umstritten.

Gastronomie demonstriert

Dehoga fordert Nullrunde bei Mindestlohn - und erntet Kritik

Der Gastronomieverband Dehoga fordert in der Corona-Krise, die Erhöhung des Mindestlohns im kommenden Jahr auszusetzen. Das berichtet das „Handelsblatt“.

Die zuständige Mindestlohnkommission dürfe nicht die Augen vor der Realität verschließen, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der Zeitung. Sie erwarte eine mindestens einjährige Erhöhungspause. Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, plädierte für Zurückhaltung: „Oberste Priorität in dieser Krise sollt der Schutz ...

Hubertus Heil

Jeder dritte wechselte in Corona-Krise ins Homeoffice

Jeder dritte Beschäftigte ist laut einer Umfrage in der Corona-Krise ins Homeoffice gewechselt. 35 Prozent gaben in der ersten Aprilhälfte an, teilweise oder vollständig von zu Hause aus zu arbeiten, wie das Deutsche Institut der Wirtschaftsforschung auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels ermittelte.

Vor der Corona-Krise haben nur 12 Prozent gelegentlich oder immer den heimischen Schreibtisch genutzt. Vor allem Beschäftigte mit höheren Einkommen und höherer Bildung konnten demnach ins Homeoffice wechseln.

Autoproduktion

Autoland ausgebrannt? - Schlüsselbranche im Doppel-Umbruch

Die „neue Normalität“ nimmt in der größten Fabrik der Welt langsam Gestalt an. Doch kann man das alles überhaupt „normal“ nennen? Das VW-Stammwerk in Wolfsburg ist wieder am Netz - und vieles ist nicht mehr so wie vorher.

Es ruckele noch an einigen Stellen, auch bei den Händlern und Zulieferern von Stahl oder anderen Rohstoffen, sagte Konzernchef Herbert Diess jüngst beim Hochlauf.

Überall auf dem riesigen Gelände am Mittellandkanal mahnen Plakate zu Vor- und Umsicht im Corona-Neustart.

 Fildertunnel des Bahnprojekts Stuttgart 21: Im Verkehrssektor soll eine neue Infrastrukturgesellschaft des Bundes gegründet wer

Ökonomen fordern großes staatliches Investitionsprogramm

Wärmepumpen statt Ölheizungen. Das ist eine Idee, mit der die einheimische Wirtschaft aus der Corona-Krise herauskommen soll. Der Staat würde Privathaushalte und Vermieter finanziell unterstützen, wenn sie die fossil befeuerten Heizkessel aus- und ökostrombetriebene Wärmepumpen einbauen, um die Häuser zu beheizen und das Duschwasser zu erwärmen.

Den „gedanklichen Rahmen“ für ein großes Konjunkturpaket der Bundesregierung haben am Donnerstag fünf Wirtschaftsforscherinnen und -forscher veröffentlicht.