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Baustelle Tesla-Werk

Verzögerung bei Tesla-Fabrik: Wirtschaft fordert Umsteuern

Angesichts stockender Großprojekte wie derzeit der Tesla-Fabrik in Brandenburg fordern Wirtschaftsverbände und Ökonomen schnellere Prozesse in Deutschland.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) moniert einen zu langen Vorlauf für Ansiedlungen. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fordert mehr Mut. Aus der Politik werden Stimmen lauter, Klagemöglichkeiten etwa von Umweltverbänden zu begrenzen.

„Plan- und Genehmigungsverfahren für Unternehmensansiedlungen in Deutschland dauern ...

Hamburger Hafen

Leise Hoffnung auf Besserung in der Industrie

Nach einem Jahr mit Konjunkturabkühlung und globalen Handelskonflikten keimt in der deutschen Wirtschaft leise Hoffnung auf Erholung.

Die Unternehmen erwarten wieder etwas bessere Geschäfte, wie aus der am Mittwoch vorgelegten Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervorgeht. Von einer Aufschwungseuphorie seien sie aber weit entfernt, betonte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in Berlin. Neue Unsicherheit bringe das Coronavirus, das in China zur Produktionsausfällen führt.

Vier Menschen stehen im Schlamm

Wirtschaftsverbände wollen Lieferkettengesetz verwässern

Deutsche Unternehmen werden gerade daraufhin überprüft, ob sie die Menschenrechte in ihren ausländischen Zulieferfabriken respektieren. Wirtschaftsverbände wie der BDI versuchen nun, den Prozess zu verzögern – auch um die mögliche Konsequenz, ein Lieferketten-Gesetz der Bundesregierung, auf die lange Bank zu schieben.

Die Stellungnahme der Verbände der Industrie (BDI), Arbeitgeber (BDA), Handelskammern (DIHK) und des Handels (HDE) liegen der „Schwäbischen Zeitung“ vor.

Containerverladung in Hamburg

Deutsche Wirtschaft stagniert Ende 2019

Die deutsche Wirtschaft geht ohne nennenswerten Rückenwind ins laufende Jahr. Nachdem Europas größter Volkswirtschaft Ende 2019 die Puste ausgegangen ist, fehlt ein kräftiger Impuls für die nächsten Monate.

Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Zeitraum Oktober bis Dezember 2019 gegenüber dem Vorquartal. Für Unsicherheit sorgt neben der US-Handelspolitik und den ungeklärten Folgen des Brexits auch die Ausbreitung des neuartige Coronavirus.

Industrieproduktion

Trotz Rekordjahr: Export verliert deutlich an Schwung

Die Abkühlung der Weltwirtschaft und globale Handelskonflikte haben kräftige Schrammen in der deutschen Exportbilanz 2019 hinterlassen.

Zwar stieg die Warenausfuhr auf den Rekordwert von 1327,6 Milliarden Euro. Doch der Zuwachs fiel mit 0,8 Prozent wesentlich schwächer aus als in den beiden Vorjahren, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Damals hatte es noch ein Plus von 3 Prozent beziehungsweise 6,2 Prozent gegeben.

Zwar gab es einen Lichtblick zum Jahresende 2019: Die Ausfuhren stiegen im Dezember ...

US-Präsident Donald Trump (rechts) und Liu He, Vizepremier von China bei der Unterzeichnung des Handelsabkommens.

Die deutsche Wirtschaft betrachtet Handelsabkommen zwischen USA und China zurückhaltend

Anders als die amerikanischen Börsen hat der Deutsche Aktienindex Dax gestern kaum reagiert auf die Unterzeichnung des Teilabkommens im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Die deutsche Wirtschaft gab sich ohnehin eher zurückhaltend. Trotz der Fortschritte im Verhältnis der beiden Länder rechne man nicht mit einem raschen Wegfall der Barrieren im Welthandel, heißt es etwa beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Ein Durchbruch sei das noch nicht, sagte dessen Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben.

Konsum

0,5 Prozent Wachstum - BDI-Chef fordert Investitionen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet für 2020 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 0,5 Prozent. Das sei „keine Positivnachricht“, sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Donnerstag in Berlin, „sondern eine Warnung. Ein Großteil des geschätzten Wachstums - rund 80 Prozent - ergebe sich lediglich aus der vergleichsweise hohen Zahl an Arbeitstagen in diesem Jahr. Vor allem für die Industrie sei die Lage schwierig.

Export spürt weiter Gegenwind - Ausfuhren gesunken

Trüber Jahresausklang für Export und Maschinenbau

Der Export schwächelt, Maschinenbauer erhalten weniger Aufträge und die Weltbank senkt ihre Konjunkturprognose: Ein baldiges Ende der Flaute scheint vorerst nicht in Sicht.

Globale Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltkonjunktur belasteten die deutsche Exportbilanz auch im November. Einen Lichtblick gab es bei der Industrieproduktion. Ökonomen sehen darin aber noch keine Trendwende. Zudem beurteilt die Weltbank die globalen Wachstumsperspektiven skeptischer als zuletzt.

Eine Ölraffinerie

Welche Auswirkungen die Iran-Krise auf die deutsche Wirtschaft hat

Die militärischen Spannungen zwischen Iran und den USA haben in den vergangenen Tagen große Verunsicherung ausgelöst – auch in der Wirtschaft. Je länger die Krise andauert, desto gravierender dürften die Auswirkungen auf die Konjunktur sein.

Am deutlichsten kann man die aktuelle Entwicklung am Ölpreis ablesen. Nach den iranischen Angriffen auf Militärstützpunkte im Irak, die von den USA genutzt werden, waren die Ölpreise zunächst stark gestiegen.

Konjunkturelle Abkühlung, aber kein Abschwung

Mit der regionalen Konjunktur, einem Rückblick auf das Jahr 2019 und einem Ausblick auf das Jahr 2020 haben sich die Mitglieder der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) schwerpunktmäßig in ihrer Wintersitzung in Weingarten beschäftigt. Das kommende Jahr berge wirtschaftliche Chancen und Risiken, sagte IHK-Vizepräsident Ralph Winterhalter.

Vizepräsident Roman Brenner, Geschäftsführer der Südwest-Ring Versicherungsmakler GmbH Weingarten, sagte, die Versicherungsbranche sei zunehmend mit ...