Suchergebnis

Abwärtstrend

Abwärtstrend in Industrie hält an

Die exportorientierte deutsche Industrie steckt in der Flaute, die Konsumfreude der Verbraucher verhindert bislang jedoch einen Absturz der deutschen Konjunktur. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet auch für die kommenden Monate mit einem weiterhin stabilen Privatkonsum.

„Die Stimmungslage der Verbraucher ist zwar weit von der Hochstimmung vergangener Jahre entfernt“, teilte der Verband am Montag mit, „mit einem Einbruch des privaten Konsums ist aber auch in den kommenden Monaten nicht zu rechnen“.

Deutsche Exporte

Deutsche Exporte nach Saudi-Arabien brechen ein

Die deutschen Exporte nach Saudi-Arabien könnten in diesem Jahr erstmals seit neun Jahren wieder unter die Marke von sechs Milliarden Euro sinken.

In den ersten sieben Monaten ging der Wert der Ausfuhren nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent zurück auf 3,1 Milliarden Euro. „Das ist ein Schlag ins Kontor des Geschäfts deutscher Unternehmen mit Saudi-Arabien“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der Deutschen Presse-Agentur.

Deutsche Exporte nach Saudi-Arabien brechen ein

Die deutschen Exporte nach Saudi-Arabien könnten in diesem Jahr erstmals seit neun Jahren wieder unter die Marke von sechs Milliarden Euro fallen. In den ersten sieben Monaten sank der Wert der Ausfuhren nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Das sei ein Schlag ins Kontor des Geschäfts deutscher Unternehmen mit Saudi-Arabien, heißt es vom DIHK. Der Rückgang habe wirtschaftliche, nicht politische Gründe: die schwache Weltkonjunktur, der niedrige ...

Eric Schweitzer

DIHK: Nachfrage nach „Anti-Zoll-Pillen“ auf Rekordhöhe

Angesichts des US-chinesischen Handelskrieges besorgen sich deutsche Firmen in Rekordhöhe sogenannte Ursprungszeugnisse für ihre Waren.

Damit können Unternehmen belegen, dass die von ihnen von Deutschland in die USA gelieferten Waren „ihren Ursprung hierzulande oder in einem anderen Drittland haben - und nicht etwa in China“, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erläutert. Die Zahl dieser „Geburtsurkunden“ stieg 2018 auf 1,43 Millionen, wie „Die Welt“ unter Berufung auf den DIHK-Außenwirtschaftsreport 2019 ...

DIHK-Präsident kritisiert Gesetzentwurf zu Kohlehilfen

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf zu Milliarden-Strukturhilfen für die Kohleregionen. „Der Gesetzentwurf enthält zu wenig Maßnahmen, um die Wirtschaft zu stärken“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der „Rheinischen Post“. „Dies gilt zum Beispiel für die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Infrastrukturausbau und Gewerbeansiedlungen“, führte er aus. „Daher sollte dringend nachgebessert werden, um den Regionen eine klare Wachstumsperspektive zu geben.

Emissionen

Wirtschaft sieht Klimapaket kritisch

Wichtige Weichenstellungen, aber kein großer Wurf - das Klimaschutz-Paket von Union und SPD stößt in breiten Teilen der Wirtschaft überwiegend auf Kritik.

Zwar sprachen Branchenverbände am Freitag von wichtigen Beschlüssen. Das 50-Milliarden-Euro-Paket sei aber auch unausgewogen, ineffektiv und schädlich für den Standort Deutschland. Die Spitzenverbände DIHK und BDI mahnten weitere Detailarbeit und schnelle Klarheit für Unternehmen an. Auch seien stärkere Entlastungen beim Strompreis nötig als bisher geplant.

Zigaretten

Zoll verzeichnet immer mehr Produkt-Piraterie

Europas Zöllner haben im vergangenen Jahr gefälschte Waren im Wert von gut 740 Millionen Euro beschlagnahmt. Die Summe nahm dabei im Vergleich zum Vorjahr zu, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte. 2017 hatte sie sich noch auf etwa 580 Millionen Euro belaufen.

Die meisten der rund 27 Millionen beschlagnahmten Artikel kamen dabei im Jahr 2018 aus China. Mit weitem Abstand dahinter folgen Bosnien-Herzegowina, die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong und Kambodscha.

Klimakabinett

Koalition einigt sich auf CO2-Preis und Pendler-Entlastung

Höhere Preise beim Tanken und Heizen, aber im Gegenzug Entlastungen und Anreize: Für mehr Klimaschutz in Deutschland kommen auf Bürger und Firmen weitreichende Änderungen zu.

Auch unter dem Druck erneuter Klima-Proteste einigten sich die Spitzen der großen Koalition am Freitag auf ein milliardenschweres Paket. Damit soll die Bundesrepublik ihre verbindlichen Klimaziele für 2030 verlässlich erreichen.

Als zentrales Element soll klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) einen Preis bekommen.

Suche nach Azubis

Studie: Betriebe und Jugendliche finden oft nicht zueinander

Die Zahl der Ausbildungsanfänger ist in den vergangenen Jahren wieder gestiegen, dennoch finden Ausbildungsbetriebe und Jugendliche häufig nicht zueinander.

Das ist das Ergebnis des am Mittwoch in Gütersloh veröffentlichten „Ländermonitors berufliche Bildung 2019“. Das Projekt von Wissenschaftlern aus Göttingen wird von der Bertelsmann-Stiftung gefördert. Demnach suchten 2018 bundesweit 79.000 Jugendliche erfolglos eine Lehrstelle, obwohl die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze 58 000 erreichte.

Krankschreibung

Aus für „gelbe Scheine“ - digitale Krankmeldung kommt

Keine „gelben Scheine“ mehr, statt dessen eine digitale Krankmeldung - und bei Hotelübernachtungen sollen Gäste künftig keine Meldescheine mehr auf Papier ausfüllen müssen.

Die schwarz-rote Koalition will für weniger Bürokratie Schluss machen mit der „Zettelwirtschaft“. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einer guten Nachricht für viele Bürger, aber auch viele Firmen. Es gehe um Entlastungen von rund 1,1 Milliarden Euro.