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US-Strafzölle in Kraft

Käse, Wein, Olivenöl: US-Strafzölle auf EU-Importe in Kraft

Die USA haben am Freitag Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf zahlreiche Produkte aus Europa erlassen. Betroffen sind zum Beispiel Wein aus Deutschland und Frankreich, Parmesan aus Italien, Olivenöl aus Spanien sowie Butter aus Irland.

Beim Import von Flugzeugen wird eine zusätzliche Abgabe von 10 Prozent fällig. Die Strafzölle werden die Einfuhr europäischer Produkte in die USA verteuern. Weichen Verbraucher dort auf günstigere Alternativen aus, könnten die EU-Exporte sinken.

Wohnsiedlung

Bundestag verabschiedet Reform der Grundsteuer

Die Reform betrifft Millionen Hauseigentümer und Mieter - und es geht um Milliardeneinnahmen für die Kommunen: Der Bundestag hat nach langem Ringen mit den Ländern Neuregelungen bei der Grundsteuer verabschiedet.

Das Parlament stimmte außerdem einer Änderung des Grundgesetzes zu, damit Länder eigene Regelungen entwickeln können. Der Bundesrat muss der Grundsteuer-Reform noch zustimmen, dies gilt aber als sicher. Die Länderkammer soll am 8.

Abwärtstrend

Abwärtstrend in Industrie hält an

Die exportorientierte deutsche Industrie steckt in der Flaute, die Konsumfreude der Verbraucher verhindert bislang jedoch einen Absturz der deutschen Konjunktur. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet auch für die kommenden Monate mit einem weiterhin stabilen Privatkonsum.

„Die Stimmungslage der Verbraucher ist zwar weit von der Hochstimmung vergangener Jahre entfernt“, teilte der Verband am Montag mit, „mit einem Einbruch des privaten Konsums ist aber auch in den kommenden Monaten nicht zu rechnen“.

Deutsche Exporte

Deutsche Exporte nach Saudi-Arabien brechen ein

Die deutschen Exporte nach Saudi-Arabien könnten in diesem Jahr erstmals seit neun Jahren wieder unter die Marke von sechs Milliarden Euro sinken.

In den ersten sieben Monaten ging der Wert der Ausfuhren nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent zurück auf 3,1 Milliarden Euro. „Das ist ein Schlag ins Kontor des Geschäfts deutscher Unternehmen mit Saudi-Arabien“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der Deutschen Presse-Agentur.

Deutsche Exporte nach Saudi-Arabien brechen ein

Die deutschen Exporte nach Saudi-Arabien könnten in diesem Jahr erstmals seit neun Jahren wieder unter die Marke von sechs Milliarden Euro fallen. In den ersten sieben Monaten sank der Wert der Ausfuhren nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Das sei ein Schlag ins Kontor des Geschäfts deutscher Unternehmen mit Saudi-Arabien, heißt es vom DIHK. Der Rückgang habe wirtschaftliche, nicht politische Gründe: die schwache Weltkonjunktur, der niedrige ...

Eric Schweitzer

DIHK: Nachfrage nach „Anti-Zoll-Pillen“ auf Rekordhöhe

Angesichts des US-chinesischen Handelskrieges besorgen sich deutsche Firmen in Rekordhöhe sogenannte Ursprungszeugnisse für ihre Waren.

Damit können Unternehmen belegen, dass die von ihnen von Deutschland in die USA gelieferten Waren „ihren Ursprung hierzulande oder in einem anderen Drittland haben - und nicht etwa in China“, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erläutert. Die Zahl dieser „Geburtsurkunden“ stieg 2018 auf 1,43 Millionen, wie „Die Welt“ unter Berufung auf den DIHK-Außenwirtschaftsreport 2019 ...

DIHK-Präsident kritisiert Gesetzentwurf zu Kohlehilfen

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf zu Milliarden-Strukturhilfen für die Kohleregionen. „Der Gesetzentwurf enthält zu wenig Maßnahmen, um die Wirtschaft zu stärken“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der „Rheinischen Post“. „Dies gilt zum Beispiel für die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Infrastrukturausbau und Gewerbeansiedlungen“, führte er aus. „Daher sollte dringend nachgebessert werden, um den Regionen eine klare Wachstumsperspektive zu geben.

Emissionen

Wirtschaft sieht Klimapaket kritisch

Wichtige Weichenstellungen, aber kein großer Wurf - das Klimaschutz-Paket von Union und SPD stößt in breiten Teilen der Wirtschaft überwiegend auf Kritik.

Zwar sprachen Branchenverbände am Freitag von wichtigen Beschlüssen. Das 50-Milliarden-Euro-Paket sei aber auch unausgewogen, ineffektiv und schädlich für den Standort Deutschland. Die Spitzenverbände DIHK und BDI mahnten weitere Detailarbeit und schnelle Klarheit für Unternehmen an. Auch seien stärkere Entlastungen beim Strompreis nötig als bisher geplant.

Zigaretten

Zoll verzeichnet immer mehr Produkt-Piraterie

Europas Zöllner haben im vergangenen Jahr gefälschte Waren im Wert von gut 740 Millionen Euro beschlagnahmt. Die Summe nahm dabei im Vergleich zum Vorjahr zu, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte. 2017 hatte sie sich noch auf etwa 580 Millionen Euro belaufen.

Die meisten der rund 27 Millionen beschlagnahmten Artikel kamen dabei im Jahr 2018 aus China. Mit weitem Abstand dahinter folgen Bosnien-Herzegowina, die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong und Kambodscha.