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 Serverschrank mit Netzwerkkabeln: Spionage greift um sich.

Immer mehr Unternehmen werden ausspioniert

Datenklau, Geheimnisverrat, Spionage: Beinahe jeder zweite Mittelständler in Deutschland hat so etwas schon erlebt – oder vermutet es. Das haben das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung und der Polizei herausgefunden. 583 Unternehmen befragten die Experten, außerdem werteten sie 713 Strafakten aus.

Im Visier haben die Spione häufig Kundendaten oder Unternehmensdaten.

Donald Trump

Trump sagt Treffen mit Putin wegen Ukraine-Krise ab

Ukraine-Krise, Handelskrieg, Khashoggi-Affäre und Klimaschutz: Beim G20-Gipfel in Buenos Aires gibt es ab Freitag so viel Zündstoff wie schon lange nicht mehr.

Wegen der Eskalation zwischen der Ukraine und Russland sagte US-Präsident Donald Trump ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kurzerhand ab. Er begründete den Schritt damit, dass die von Russland festgenommenen ukrainischen Seeleute bisher nicht freigelassen und ihre Schiffe nicht zurückgegeben worden seien.

Chirurgie-Mechaniker auf dem Schraubstock eine Mikroschere. Die neue Verordnung wird die Produktion für die Unternehmen in Zukun

Gewerkschaften warnen vor Entlassungen in der Medizintechnik-Branche

Die Medizinprodukteverordnung treibt die Branche um. Jetzt schlagen auch die Gewerkschaften Alarm. Tausende Arbeitsplätze in der Region seien in Gefahr. Doch wie ist es wirklich um die Medizintechnik-Branche bestellt?

Es ist eine schwarzer Tag für die Mitarbeiter des Endoskope Herstellers Sopro-Comeg aus Tuttlingen. Am 24. Juli diesen Jahres werden die Angestellten nacheinander in das Personalbüro gerufen und erhalten ihre Kündigung – ohne Vorwarnung.

Richard Grenell

US-Botschafter begrüßt Rückzug deutscher Firmen aus dem Iran

Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat den schrittweisen Rückzug der deutschen Wirtschaft aus dem Iran-Geschäft begrüßt.

„Wir sind sehr zufrieden, dass die deutschen Unternehmen sich entschieden haben, die US-Sanktionen zu befolgen“, sagte Grenell in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Den noch im Iran aktiven Unternehmen warf er indirekte Mitfinanzierung von Terrorismus vor: „Wenn man Geschäfte mit dem Iran macht, gibt man dem iranischen Regime Geld, das enorme Mengen Geld für terroristische Aktivitäten ...

Zwischen den Fronten: Donald Trump (rechts) verhängt strenge Sanktionen gegen Iran und legt sich mit dessen Präsident Hassan Ruh

Firmen aus dem Südwesten wegen Iran-Sanktionen in der Zwickmühle

Donald Trump poltert gegen Gott und die Welt. Einer seiner prominentesten Gegner ist Iran. Der US-Präsident verschärft seit Monaten die Sanktionen gegen den Staat. Zum Nachteil auch vieler Unternehmen aus Baden-Württemberg. Sie ziehen sich mehr und mehr aus Iran zurück, weil sie Angst haben, den Zorn Trumps auf sich zu ziehen. „Die Gefahr ist, dass das Iran-Geschäft gänzlich zum Erliegen kommt“, sagt Christina Palm von der IHK Bodensee-Oberschwaben.

Container liegen zur Abfertigung am Containerterminal im Hamburger Hafen.

Die Sorgen der deutschen Wirtschaft wachsen

Der deutsche Daueraufschwung scheint an Tempo zu verlieren. Im dritten Quartal ist die Wirtschaft nach Einschätzung von Volkswirten kaum noch gewachsen, möglicherweise sogar geschrumpft — zum ersten Mal seit dreieinhalb Jahren.

Warum verliert die deutsche Wirtschaft auf einmal an Tempo?

Nach Einschätzung von Ökonomen hat unter anderem die für Deutschland so wichtige Autoindustrie die Konjunktur von Juli bis September ausgebremst.

Handelsgespräche

EU bereitet sich auf Handelsgespräche mit den USA vor

Die EU bereitet sich auf konkrete Verhandlungen über eine Beilegung des Handelsstreits mit den USA vor.

Angesichts der weiter drohenden US-Sonderzölle auf Autoimporte aus Europa müsse man schnell sein, sagte die aktuelle Vorsitzende im Handelsministerrat, Margarete Schramböck, am Freitag am Rande von EU-Beratungen in Brüssel. Die Gespräche mit den USA sollten Anfang des kommenden Jahres beginnen können.

„Wir werden bei den Verhandlungen mehr Tempo machen“, sagte Schramböck, die österreichische Wirtschaftsministerin ist.

US-Sanktionen gegen Iran

Die deutsche Wirtschaft und die US-Sanktionen

Es war als Lob gedacht. Bei vielen Unternehmen in Deutschland dürfte das aber nicht so angekommen sein - ganz im Gegenteil. Die deutsche Wirtschaft habe richtig reagiert auf die Sanktionen der USA gegen den Iran, sagte US-Außenminister Mike Pompeo in einem Interview: „Sie sind geflohen.“

Die Analyse ist zwar richtig. Aus deutscher Sicht allerdings heißt das: Der iranische Markt ist eingebrochen - und damit auch die Hoffnung auf gute Geschäfte.

 Der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin 2001 bei einer Veranstaltung zum umstrittenen Dosenpfand: Die Abfüllindustrie

Die Lobby-Industrie: Wenn die Wirtschaft unfair spielt

Nüchtern und sachlich stellen sie sich in der Öffentlichkeit selbst dar, die Interessenvertreter der Industrie. Doch wenn es um die eigenen Umsätze geht, neigen viele der von der Wirtschaft beauftragten Lobbyisten zu Übertreibungen und Ungenauigkeiten. Das zeigt ein Blick in die vergangenen Jahrzehnte.

Ein Beispiel war die unter anderem durch den Schwefelausstoß der Autos und das Blei im Benzin ausgelöste Schädigung der Wälder in den 1980er-Jahren.

Koch in der Küche

Kein Ende des deutschen Beschäftigungsbooms in Sicht

Der deutsche Arbeitsmarkt dürfte auch in den kommenden Jahren von Beschäftigung auf Rekordniveau profitieren. Das geht aus Prognosen der Wirtschaft und aus der Bundesregierung hervor.

Weil zunehmend Fachkräfte fehlen, erweist sich der stellenweise leergefegte Arbeitsmarkt allerdings auch für viele Unternehmen als Problem: Nach einer Untersuchung der staatlichen Förderbank KfW befürchten 65 Prozent der mittelständischen Betriebe, dass freie Stellen nur mit Abstrichen, verzögert oder überhaupt nicht besetzt werden können.