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Ungeregelter-Brexit: DIHK-Chef warnt vor „Schock“ für Firmen

Die deutsche Wirtschaft stellt sich immer mehr auf einen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU ein - und will das Schlimmste verhindern. „Mit Blick auf das schnell näher rückende Austrittsdatum müssen wir unsere Kräfte bündeln, um auch die Unternehmen zu erreichen, die sich bisher noch nicht auf den Brexit vorbereitet haben“. Das steht in einem Brief von DIHK-Präsident Eric Schweitzer an die Spitzen der Industrie- und Handelskammern in Deutschland.

Eric Schweitzer

DIHK warnt vor „Schock“ für Firmen bei ungeregeltem Brexit

Die deutsche Wirtschaft stellt sich immer mehr auf einen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU ein - und will das Schlimmste verhindern.

„Mit Blick auf das schnell näher rückende Austrittsdatum müssen wir unsere Kräfte bündeln, um auch die Unternehmen zu erreichen, die sich bisher noch nicht auf den Brexit vorbereitet haben“, steht in einem Brief von DIHK-Präsident Eric Schweitzer an die Spitzen der Industrie- und Handelskammern in Deutschland.

Facebook

Datenschützer dürfen Betrieb von Facebook-Fanpages verbieten

Die Betreiber von gewerblichen Fanpages auf Facebook sind mitverantwortlich für die Sammlung von Nutzerdaten im Hintergrund.

Bei schwerwiegenden datenschutzrechtlichen Mängeln dürfen Datenschützer daher die Betreiber verpflichten, die Unternehmensseite abzuschalten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

(Az.: BVerwG 6 C 15.18) Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragte Marit Hansen, deren Haus den Musterfall ins Rollen gebracht hatte, bezeichnete das Urteil als „Rückenwind für den Datenschutz“.

Autoindustrie

Ökonomen: Deutsche Wirtschaft schrumpft weiter

Die deutsche Wirtschaft verliert nach Einschätzung führender Ökonomen deutlich an Schwung und dürfte auch im dritten Quartal schrumpfen.

Die schwache wirtschaftliche Dynamik begründeten Forschungsinstitute am Mittwoch auch mit politischen Risiken wie dem Brexit und Handelskonflikten. Mit einer wieder anziehenden Konjunktur in Deutschland rechnen sie frühestens im nächsten Jahr. Das Handwerk dagegen berichtet von weiter guten Geschäften.

Export

Exporteure wieder mit besseren Geschäften

Lichtblick für die Exportnation Deutschland: Nach einem Einbruch im Juni haben Deutschlands Exporteure im Juli dieses Jahres trotz internationaler Handelskonflikte wieder bessere Geschäfte gemacht.

Waren „Made in Germany“ im Gesamtwert von 115,2 Milliarden Euro wurden in dem Monat ins Ausland verkauft, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das waren nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker 3,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 0,7 Prozent mehr als im Juni 2019.

Auszubildender

Wachsende Unzufriedenheit bei Deutschlands Azubis

„Obwohl minderjährig, arbeite ich teilweise 12 Tage am Stück, drei Sonntage im Monat und auch an Feiertagen“, beschwert sich eine angehende Hotelfachfrau im Onlineforum „Dr. Azubi“.

Eine andere Userin klagt über ihre Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin, dass sie „4-mal am Tag Kundentoiletten samt Kloschüssel und Pissoire putzen muss“. Die meisten Auszubildenden sind mit ihrer Lehrstelle „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ - doch im Ausbildungsreport, den der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Donnerstag in Berlin zum 14.

Neuausrichtung der Allianz für Aus- und Weiterbildung

Politik und Wirtschaft schließen neue Allianz zur Ausbildung

Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften wollen die berufliche Ausbildung stärken. Dabei sollen auch mehr Abiturienten ermuntert werden, eine Ausbildung zu machen statt eines Studiums.

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte in Berlin, für die Volkswirtschaft sei ein Meister mindestens so wichtig wie ein Master. „Ausbildung und Weiterbildung entscheiden über die wirtschaftliche und soziale Zukunft unseres Landes.“ Heil verwies auf eine hohe Abbrecherquote im Erststudium.

Markus Söder (CSU)

Staatsregierung lehnt SPD-Pläne zu Vermögenssteuer strikt ab

Die Pläne der Bundes-SPD für eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer stoßen bei Bayerns Staatsregierung auf scharfe Kritik und Ablehnung. „Die Vermögenssteuer ist ein alter Hut und ein Irrweg. Immer wieder zieht ihn die SPD aus der Tasche - immer wieder ohne Erfolg“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntag kurz vor Beginn der Unionsklausur in Dresden der Deutschen Presse-Agentur in München. Eine Vermögenssteuer sei weder sinnvoll noch umsetzbar.

Albert Füracker

Scharfe Kritik an Vermögenssteuer-Plänen der SPD

Die CSU hat der SPD vorgeworfen, mit der geforderten Wiedereinführung der Vermögenssteuer Deutschland schwer zu schaden. „Sollte die SPD tatsächlich vorhaben, alle Unternehmen mit einer Vermögensteuer zu überziehen, wäre das im Ergebnis ein Konzept, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu ruinieren“, sagte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). Eine Vermögensteuer werde es mit Bayern nicht geben.

Stattdessen forderte Füracker Steuersenkungen: „Zeiten höchster staatlicher ...

Olaf Scholz

Heftiger Streit in der Koalition über Vermögensteuer

Die SPD-Forderung nach Wiedereinführung einer Vermögensteuer sorgt in der großen Koalition von Union und Sozialdemokraten für heftige Auseinandersetzungen. Die CSU warf der SPD vor, mit einer solchen Steuer Deutschland schwer zu schaden.

„Sollte die SPD tatsächlich vorhaben, alle Unternehmen mit einer Vermögensteuer zu überziehen, wäre das im Ergebnis ein Konzept, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu ruinieren“, sagte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) der „Augsburger Allgemeinen“.