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Haus der Geschichte

25 Jahre Haus der Geschichte - ein Museum am falschen Ort?

Der Sprechzettel von SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski aus seiner Pressekonferenz am 9. November 1989 zur Maueröffnung. Die Gebetskette des türkischstämmigen Blumenhändlers Enver Simsek, des ersten Mordopfers der NSU. Der Studioschreibtisch aus der „Harald Schmidt Show“.

All das und noch eine Million Objekte mehr werden bewahrt vom Bonner Haus der Geschichte. Seit nunmehr 25 Jahren dokumentiert das Museum die deutsche Zeitgeschichte seit 1945.

Ieoh Ming Pei

Schöpfer der Louvre-Pyramide - Ieoh Ming Pei gestorben

Der amerikanisch-chinesische Stararchitekt I. M. Pei ist im Alter von 102 Jahren gestorben. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag (Ortszeit) von seinem Büro bestätigt.

Berühmt wurde der Pritzker-Preisträger unter anderem mit der Gestaltung der Glaspyramide am Louvre in Paris. Sein Umgang mit simplen geometrischen Formen und das Spiel mit dem Licht prägten seine Arbeit. In Deutschland kreierte Pei einen 2003 eröffneten Anbau für das Deutsche Historische Museum in Berlin mit einem spiralförmigen Treppenhaus aus Glas und ...

Stararchitekt I. M. Pei mit 102 Jahren gestorben

Der amerikanisch-chinesische Stararchitekt I. M. Pei ist im Alter von 102 Jahren gestorben. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur von seinem Büro bestätigt. Berühmt wurde der Pritzker-Preisträger unter anderem mit der Gestaltung der Glaspyramide am Louvre in Paris. Sein Umgang mit simplen geometrischen Formen und das Spiel mit dem Licht prägten seine Arbeit. In Deutschland kreierte Pei einen 2003 eröffneten Anbau für das Deutsche Historische Museum in Berlin mit einem spiralförmigen Treppenhaus aus Glas und Stahl.

Säule von Cape Cross

Cape-Cross-Säule: „Markantes Zeichen“ oder „Ablenkung“?

Deutschland gibt mit der aus dem heutigen Namibia stammenden Säule von Cape Cross ein bekanntes Kolonialobjekt zurück an das afrikanische Land.

Die Rückgabe der Kreuzsäule ist aus Sicht der Bundesregierung ein „markantes Zeichen“ in der anhaltenden Diskussion um die Restitution von Kolonialobjekten. „Das ist eine zukunftsweisende und wichtige Entscheidung“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters am Freitag im Deutschen Historischen Museum in Berlin.

Katrin Budde

Debatte um freien Eintritt in Museen

In der Diskussion um freien Eintritt in Museen wünscht sich die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Katrin Budde, mehr Experimentierfreudigkeit. „Ich wäre dafür, vieles mal auszuprobieren“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Es gehe darum zu testen, „ob man wirklich Geld verliert, wenn man andere Modelle versucht“.

Auslöser der Debatte sind Pläne, im künftigen Humboldt Forum im Berliner Schloss keinen Eintritt zu verlangen.

Alexander Koch

Ehemaliger DHM-Präsident Alexander Koch tot

Der frühere Präsident des Deutschen Historischen Museums (DHM) in Berlin, Alexander Koch, ist tot. Eine Sprecherin des Museums sagte am Freitag auf Anfrage, Museumspräsident Raphael Gross habe den Mitarbeitern am Vortag mitgeteilt, dass Koch in der vergangenen Woche nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben sei.

Der Historiker, Archäologe und Museumswissenschaftler wurde 52 Jahre alt. Koch stand von 2011 bis 2016 an der Spitze des DHM. Wegen „unterschiedlicher Auffassungen“ war Koch von seinem Amt abgelöst worden.

Belgisches Königspaar in Berlin

Belgisches Königspaar erinnert an Ersten Weltkrieg

Der belgische König Philippe und seine Frau Mathilde haben bei einem Berlin-Besuch des Ersten Weltkriegs gedacht.

Die Reise ist als freundschaftliches Signal zu verstehen: Es war das erste Mal, dass ein belgisches Königspaar im Land des einstigen Kriegsgegners an den Konflikt erinnerte, der vor 100 Jahren endete.

In Belgien ist die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg weitaus präsenter als in Deutschland. So verlief die Westfront mit ihrem mörderischen Stellungskrieg mehrere Jahre durch Belgien.

Paul von Hindenburg, Kaiser Wilhelm II. und Erich Ludendorff

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen

Der Erste Weltkrieg gilt manchen Historikern als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts. Millionen Menschen starben, die politische Landschaft veränderte sich radikal. Folgen im Überblick:

ZERFALL DER IMPERIEN: Die Kaiserreiche Österreich-Ungarn, Deutschland und Russland sowie das Osmanische Reich brachen zusammen. Aus den Trümmern ging eine Vielzahl neuer Nationen besonders in Mitteleuropa und auf dem Balkan hervor.

NEUE WELTMACHT: Trotz des Sieges im „Great War“ war Großbritannien danach nicht mehr die ...

Novemberrevolution

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen

Der Erste Weltkrieg gilt manchen Historikern als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts. Millionen Menschen starben, die politische Landschaft veränderte sich radikal. Folgen im Überblick:

ZERFALL DER IMPERIEN: Die Kaiserreiche Österreich-Ungarn, Deutschland und Russland brachen zusammen. Aus den Trümmern ging eine Vielzahl neuer Nationen in Mitteleuropa und auf dem Balkan hervor.

NEUE WELTMACHT: Trotz des Sieges im „Great War“ war Großbritannien danach nicht mehr die unbestrittene Weltmacht Nummer eins.

Josef Schuster

Zentralratspräsident kritisiert Juden-Bild in Schulbüchern

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat die Darstellung des Judentums in deutschen Schulbüchern scharf kritisiert.

„Es gibt dort zuweilen Bilder, die von antisemitischen Stereotypen geprägt sind und damit eher an den „Stürmer“ erinnern, als dass sie eine sachliche Darstellung bieten würden“, sagte Schuster der Deutschen Presse-Agentur. Der „Stürmer“ war ein judenfeindliches Nazi-Propagandablatt. Laut Schuster sollten Besuche in KZ-Gedenkstätten für Schüler zur Pflicht werden.