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Digitalisierung

DGB: Viele empfinden Digitalisierung im Job als Belastung

Nach einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) fühlen sich 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland durch die Digitalisierung in ihrer Arbeitswelt belastet. Das geht aus der repräsentativen Befragung «Index Gute Arbeit 2022» hervor, deren Ergebnisse der DGB an diesem Donnerstag vorstellen wird. Der Report lag dpa vorab vor.

Demnach gab fast die Hälfte der Befragten an (46 Prozent), dass die Anforderungen im Arbeitsalltag durch Multitasking - also durch das gleichzeitige Ausführen mehrerer Prozesse - gewachsen seien.

Unter anderem junge Polizistinnen können sich über deutlich mehr Lohn freuen – vor allem, wenn sie Kinder haben.

Beamte im Südwesten bekommen deutlich mehr Geld

Ab Dezember bekommen die 190.000 Landesbeamten in Baden-Württemberg mehr Geld. Dann schlägt nicht nur eine Lohnerhöhung zu Buche. Vor allem Staatsdiener in unteren Lohngruppen und solche mit vielen Kindern werden spürbar besser gestellt.

Grund hierfür ist ein Gerichtsurteil von 2020. Für den Staatshaushalt bedeutet das einen dreistelligen Millionenbetrag an Mehrkosten – jedes Jahr. Bayern wird auch nachbessern, ist aber noch nicht so weit wie der Nachbar im Westen.

Büro

Bayern will längere Höchstarbeitszeit: Kritik

Die bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf will die maximale Arbeitszeit pro Tag ausweiten. Bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz im Saarland werde sich Bayern für eine entsprechende Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes einsetzen, kündigte die CSU-Politikerin am Mittwoch an. «Ein erster wichtiger Schritt ist es, für einzelne Arbeitstage in der Woche auf freiwilliger Basis und unter Beachtung des Arbeitnehmerschutzes Arbeitszeiten von mehr als zehn Stunden zu ermöglichen.

Nancy Faeser

Faeser: Fachkräfte schnell nach Deutschland holen

Die Bundesregierung will die immer größere Lücke an Fachkräften in Deutschland künftig auch mit viel mehr Arbeitskräften aus dem Ausland füllen. Anders als heute sollen verstärkt Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürger ohne anerkannten Abschluss ins Land kommen dürfen. Auswahlkriterien sollen etwa Berufserfahrung oder Deutschlandbezug sein. Das Bundeskabinett beschloss ntsprechende Eckpunkte.

Eindringlich warben vier Kabinettsmitglieder für das geplante Gesetz - vor allem bei der Union, die die Migrationspolitik der Ampel zuletzt stark ...

Winfried Kretschmann

Breites Bündnis kritisiert Kretschmanns Verkehrspolitik

Ein Bündnis aus Gewerkschaften, Verbänden und Organisationen im Südwesten hat die Zweifel von Ministerpräsident Winfried Kretschmann an den selbstgesteckten Klimazielen im Verkehrssektor scharf kritisiert und mehr Mittel für die Verkehrswende gefordert. «Was nützt das 49-Euro-Ticket, wenn der Bus nicht fährt!», teilte Romeo Edel, Sprecher der «Allianz Mobilitätswende», am Montag mit. Er kritisierte insbesondere, dass Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) die Mittel für die sogenannte Mobilitätsgarantie im Landeshaushalt 2023/24 gestrichen habe.

Büro

Immer weniger bayerische Arbeitnehmer nach Tarif bezahlt

In Bayern wird mittlerweile weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer nach Tarif bezahlt. Innerhalb von zehn Jahren ist deren Anteil von 60 auf 49 Prozent gesunken. Das hat die Bundesregierung auf eine Bundestagsanfrage der Linken geantwortet, die die Fraktion am Freitag veröffentlichte. Die Zahl der tarifgebundenen Betriebe im Freistaat ist um 23.000 auf 88.000 gesunken, ein Minus von gut zwanzig Prozent. Zuvor hatte die «Augsburger Allgemeine» berichtet.

Hubertus Heil

Bürgergeld nimmt letzte Hürde

Mit dem Start des Bürgergelds erhalten Millionen Bedürftige zum 1. Januar deutlich höhere Bezüge. Nach wochenlangem Ringen nahm das zentrale sozialpolitische Projekt der Ampel-Koalition am Freitag die letzten Hürden. Bundestag und Bundesrat versammelten sich mit breiten Mehrheiten hinter dem Regelwerk, das auf Druck der Union verschärft worden war. In der Länderkammer sagte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD): «Wir schaffen ein neues System weg von Hartz IV zum Bürgergeld.

DGB fordert bei Demo: Höhere Steuern für „Superreiche“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DBG) und verschiedene andere Verbände und Parteien haben am Donnerstagabend in München für soziale Gerechtigkeit und mehr Unterstützung in der Energiekrise demonstriert. Der DGB Bayern hatte zu der Kundgebung auf dem Odeonsplatz aufgerufen und um die 1000 Teilnehmer erwartet. Die Polizei sprach von 350 Demonstranten. Sie hatten Transparente dabei, auf denen Slogans standen wie «Reallöhne rauf», «Soziale Gerechtigkeit» und «Wir frieren nicht für Euren Profit».

 Gesetzlich oder privat versichert? Diese Frage könnte sich für Landesbeamte in Baden-Württemberg bald häufiger stellen.

Beamte im Südwesten bekommen Wahlfreiheit bei Krankenkassenwahl

Gesetzlich oder privat versichert? Diese Frage werden sich künftig auch Landesbeamte in Baden-Württemberg stellen. Die grün-schwarze Regierung will Staatsdienern erstmals eine echte Wahlmöglichkeit bei der Art ihrer Krankenversicherung bieten und Härten abfedern. So stellen es jedenfalls Befürworter da. Kritiker sprechen von einem wenig sinnvollen, aber teuren Schritt. Das entsprechende Gesetz hat die Regierung jüngst in den Landtag eingebracht. Ein Überblick:

Worum geht es?

 Blick auf die ehemalige Lindauer „Herberge zur Heimat“, später das evangelische „Hospiz“ am Nordende des Paradiesplatzes, heute

Als in Lindau die „Herberge zur Heimat“ gegründet wurde

In Lindau hatte der evangelische Johannisverein 1887 ähnlich wie in zahlreichen anderen deutschen Städten einen „Herbergsverein“ gegründet. Dieser erwarb das Jahrhunderte alte Gasthaus mit Schwefelbad „Im Paradies“ auf der Insel. Dieses ließ er 1891 zu einer „Herberge zur Heimat“ umbauen. Ein Blick ins Lindauer Geschichtsbuch.

Das Wandern von Handwerksgesellen nach erfolgreicher Lehre und Gesellenprüfung war seit den mittelalterlichen Zunftordnungen insbesonders im Bauhandwerk und den ihm verwandten Berufen weit verbreitet, ...