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Frühstück gibt es bei Caroline Lindenmüller im Hotel Ritter in Tettnang für Geschäftsreisende, für die auf unserem Bild stellver

Ferienregion ohne Touristen: So kämpfen Hoteliers um ihre Existenz

Für die Hoteliers im Bodenseekreis ist das Ende der Durststrecke noch nicht in Sicht. „Uns ist die Existenzgrundlage genommen worden“, sagt Horst Müller, Inhaber des Hotels Zur Winzerstube in Hagnau und Vorsitzender des Kreisverbands des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) im Bodenseekreis.

Er ist momentan dabei, in seinem Hotel die Buchungen bis Mitte Mai zu stornieren. Wenn die Schließung noch länger dauert, befürchtet er, werden viele der 450 Betriebe, die er im Bodenseekreis betreut, nach der Corona-Pandemie ...

Sie freuen sich auf die Eröffnung der Ellwanger Schloßschenke, die für den 1. Mai geplant ist. Von links hinten: Dagobert Hämmer

Ellwanger Schloßschenke soll zum 1. Mai wieder öffnen

Die Schlossschenke soll zum 1. Mai öffnen – wenn es die Pandemie zulässt. Darüber haben die neuen Pächter Martin und Heike Hald mit ihrem Sohn Dennis Wiche beim Pressegespräch am Mittwoch informiert.

Bei dem Termin stellten die Halds ihr gastronomisches Modell vor. Auch mit dabei: Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, die dafür extra nach Ellwangen angereist war. Gurr-Hirsch kennt nicht nur die Stadt Ellwangen, sondern auch die Famile Hald bestens.

Die Luca-App wird zur Registrierung genutzt. Es gibt aber auch Kritik an der App.

Wirt kritisiert: Luca-App geht nur bei deutschen Nutzern

Die Luca-App, die auch in Bayern bei der Kontaktnachverfolgung helfen soll, kann derzeit nur für Nutzer mit einer deutschen Handynummer heruntergeladen werden. Das heißt, dass Gäste aus dem Ausland das System nicht nutzen können. Ein Manko, findet Klaus Winter, der Inhaber der Lindauer Gaststätte Strandhaus. Denn in einer Grenz- und Ferienregion sei das Publikum international.

Direkt nachdem Bayern entschieden hatte, eine landesweite Lizenz für die Luca-App zu kaufen, hat Winter seinen Betrieb dort angemeldet und für die ...

Hotelkette Maritim

„Notverkäufe“: Hotelketten schlagen Alarm

Weil Deutschlands Hotelketten in der Coronakrise das Wasser bis zum Hals steht, müssen erste Firmen Teile ihrer Standorte verkaufen. Maritim gab am Donnerstag «Hotel-Notverkäufe» bekannt, um das «Überleben» zu sichern.

Entsprechende Verhandlungen laufen noch, Einzelheiten nannte das 5000-Mitarbeiter-Unternehmen aus Bad Salzuflen in Nordrhein-Westfalen nicht. Die Hotelkette Centro, die 2019 noch 60 Hotels mit 1200 Mitarbeitern hatte, hatte bereits im vergangenen Jahr 13 Standorte veräußert, darunter sieben Neubauprojekte.

 Andreas Geyer ist mit dem Start seines „Food & Wine Outlets“ an der B 30 in Gaisbeuren zufrieden.

Waldseer Geschäftsmann verärgert: „Bis heute kein Rezept für Ausstieg aus Lockdown“

Viele Unternehmen leiden unter der Corona-Krise. Umsätze brechen ein, die Nerven der Mitarbeiter sind ob der andauernden Kurzarbeit zum Zerreißen gespannt. So mancher Geschäftsmann ist da zum Umdenken gezwungen und begeht neue Wege.

So auch Andreas Geyer vom Gastro-Zulieferer-Betrieb Geyer Food. Der Geschäftsführer hat Wolfgang Heyer berichtet, wie sein neues Ladengeschäft an der B 30 in Gaisbeuren angelaufen ist und wie die Pandemie sein Hauptgeschäft beeinflusst.

Seit Monaten sind die Tische in und vor den Restaurants der Gastronomen Leer. Für viele wird es finanziell eng.

Bei den Gastronomen wächst der Frust mit jedem Tag

Seit mehr als fünf Monaten keine Gäste im Haus, finanzielle Sorgen und keine Aussicht auf Lockerungen: Der Frust in der Gastronomie ist groß – und er wächst mit jedem Tag. Auch in den Betrieben im südlichen Landkreis Tuttlingen fühlen sich viele Gastronomen im Stich gelassen. Manch einer überlegt sogar, das Handtuch zu werfen.

Thomas Sieber vom Gasthaus Krone in Weilheim ist einer von ihnen. Ihm steht das Wasser mittlerweile bis zum Hals.

Wolfgang Rapel, Eingentümer und Chef des Friedrichshafener Hotels Zeppelin, vermietet in diesen Zeiten auch „Quarantäne-Zimmer“

Mit Verpflegung und Terrasse: Häfler „Hotel Zeppelin“ vermietet Quarantäne-Zimmer

Wer aus einer als Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet eingestuften Region nach Deutschland einreist, der ist verpflichtet, sich auf direktem Weg nach Hause „oder in eine andere geeignete Unterkunft“ zu begeben und sich dort zu isolieren. So schreibt es das Bundesgesundheitsministerium in seiner aktuellen Information für Reisende vor.

Es geht um die sogenannte „Häusliche Quarantäne“ – die eben nicht immer zuhause möglich ist.

Erst testen, dann shoppen: Zahlreiche Städte wollen Modellkommune für vorsichtige Öffnungen in der Corona-Pandemie werden. Doch

Oberbürgermeister will Modellversuch in Ravensburg erst bei niedriger Inzidenz

Der Ravensburger Oberbürgermeister Daniel Rapp (CDU) hat Verständnis dafür, dass das Land angesichts der derzeitigen Infektionslage keine neuen Modellversuche à la Tübingen im Land genehmigt.

In einem Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat und Amtsleiter der Stadtverwaltung kündigt er aber an, dass sich die Stadt darauf vorbereiten wolle, bei niedrigeren Inzidenzwerten vorsichtige Öffnungsschritte – begleitet von einer intensiven Teststrategie – zu wagen.

Gastgewerbe

Gastgewerbe: Insolvenzantragspflicht länger aussetzen

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hat eine verlängerte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für bestimmte Unternehmen gefordert.

Die Ausnahmeregelung solle zumindest für die Unternehmen, die bisher keine staatliche Hilfe erhalten haben, bis zum 30. September verlängert werden, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem Nachrichtenportal «T-Online»: «Wir erbringen ein Sonderopfer für die Gesellschaft. Und das muss auch angemessen entschädigt werden.

Peter Altmaier

Viel Ärger und ein Damoklesschwert beim „Wirtschaftsgipfel“

Unsicherheit und Frust, Verärgerung über ein Hin und Her in der Corona-Politik: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist nicht besser geworden, das bekam Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Donnerstag beim «Wirtschaftsgipfel» zu spüren.

Wirtschaftsverbände warnten vor den Folgen eines möglichen harten Lockdowns. Dazu kommen drohende gesetzliche Auflagen für Unternehmen über Testangebote für Beschäftigte.

«Die aktuelle Corona-Lage ist leider weiterhin ernst», erklärte Altmaier (CDU) nach den digitalen ...