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Corona-Krise sorgt für deutlich weniger Azubis im Tourismus

Der Tourismusbranche im Südwesten bricht in der Corona-Krise auch ein großer Teil des Nachwuchses weg. Die Zahl der neuen Auszubildenden ging im vergangenen Jahr deutlich zurück, wie die Industrie- und Handelskammern und der Branchenverband Dehoga am Montag mitteilten. Im Gastgewerbe, also in Hotels und Restaurants, wurden demnach 21 Prozent weniger Verträge abgeschlossen als 2019. In der Veranstaltungswirtschaft waren es 20 Prozent weniger, bei den Tourismuskaufleuten sogar 63 Prozent.

Astrazeneca

Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen am Montag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 30.000 (284.407 Gesamt - ca. 247.800 Genesene - 6.618 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 6.618 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 90,3 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 266.078 (2.141.

Gastronom Klaus Winter in seinem Restaurant: Abschlag war „Tropfen auf den heißen Stein.“

Ausbleibende Novemberhilfen: Warum ein Lindauer Gastwirt noch immer auf einen Ausgleich für den Corona-Lockdown wartet

Der Klaus Winter, der sich fröhlich scherzend durch die voll besetzten Tische seines Restaurants Strandhaus in Lindau am Bodensee schlängelt, den gibt es gerade nicht mehr. Der scheint aus einer anderen Zeitrechnung zu stammen. Winter, der frohgemute Gastgeber, der bei einem seiner Grillkurse auf die Frage antwortet, was denn seine exotischste Grillade gewesen sei: „Klapperschlange. Schmeckt wie Hühnchen“ – und alle lachen. Aber jetzt ist Schluss mit lustig.

Bayerische Gastwirte verzweifelt wegen Lockdown-Verlängerung

Gastwirte und Hoteliers in Bayern haben entsetzt auf die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar reagiert. „Wir versuchen nach wie vor mit aller Kraft die Pandemie zu überstehen und mit Zuversicht in das zweite Corona-Jahr zu schauen. Angesichts der erneuten Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar nimmt allerdings in weiten Teilen des Gastgewerbes die Verzweiflung überhand“, sagte der Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Thomas Geppert, am Mittwoch in München.

 Einst beliebtes Ausflugsziel, derzeit verlassene Wildnis. Jetzt gibt es für das Baienfurter Waldbad neue Pläne. Die Villa soll

Erste konkrete Planungen für die Neugestaltung des Waldbads in Baienfurt

Die aktuellen Planungen zum Baienfurter Waldbad liegen jetzt bei der Unteren Baurechtsbehörde beim Landratsamt Ravensburg. Das hat die Gemeindeverwaltung bekanntgegeben.

Das bestätigt auch der Projektleiter Klaus Ewel von „Betz und Weber Baupartner“ in Ravensburg. Auf Fragen der „Schwäbischen Zeitung“ zu den konkreten Planungen wollte er aber keine Antworten geben. Nur so viel: Wenn es vom Landratsamt einen positiven Bescheid gibt, wolle man den nächsten Schritt tätigen.

«Hotel»

Gastgewerbe im Corona-Jahr 2020 mit kräftigem Umsatzeinbruch

Hoteliers und Wirte haben nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr wegen der verschiedenen Corona-Einschränkungen mehr als ein Drittel ihres Umsatzes verloren.

Preisbereinigt (real) betrug der Rückgang im deutschen Gastgewerbe 38 Prozent, einschließlich der Preisveränderungen hatten die Betriebe 36 Prozent weniger in den Kassen, wie die Statistikbehörde am Montag in Wiesbaden berichtete.

„Lage und Stimmung im Gastgewerbe sind katastrophal.

Gastgewerbe

Deutschland-Tourismus durch Corona-Pandemie hart getroffen

Reisebeschränkungen und zeitweise Übernachtungsverbote für Privatleute in der Corona-Pandemie haben das Hotelgewerbe in Deutschland 2020 mit voller Wucht getroffen.

Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Übernachtungen von Reisenden aus dem In- und Ausland gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent auf das Rekordtief von 299 Millionen gesunken. Das ist der niedrigste Stand seit dem Vorliegen gesamtdeutscher Ergebnisse im Jahr 1992 mit damals 318,4 Millionen Übernachtungen, wie die Wiesbadener Behörde ...

Dehoga-Umfrage: Drei Viertel sehen Existenz gefährdet

Bei Bayerns Gastwirten und Hoteliers werden die Existenzängste immer größer: Mittlerweile fürchten knapp drei Viertel wegen der andauernden Corona-Beschränkungen um den Fortbestand ihrer Betriebe, wie der Branchenverband Dehoga am Montag in München mitteilte. Nahezu jeder Vierte denkt demnach bereits darüber nach, aufzugeben.

Angesichts der Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar nehme in weiten Teilen des Gastgewerbes die Verzweiflung und auch die Existenzangst überhand, sagte Dehoga-Landeschefin Angela Inselkammer.

Winfried Kretschmann

Baden-Württemberg will Spielraum bei Beschränkungen nutzen

Baden-Württemberg zieht bei der Verschärfung des bundesweiten Corona-Lockdowns zwar mit. Es will aber in zwei entscheidenden Punkten seinen Spielraum nutzen und möglichst zugunsten von Kitas, Schulen und der Bewegungsfreiheit von den strengen Vorgaben abweichen. Die ursprünglich bis zum 10. Januar vereinbarte und nun bundesweite Verlängerung der Lockdown-Regeln bis zum Monatsende trägt der Südwesten ansonsten mit - trotz lautstarker Hilferufe aus Handel und Hotelbranche.

Geschlossenes Café in Augsburg

Dehoga Bayern: Immer mehr Wirte verzweifeln

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband hat die erneute Verlängerung des Lockdowns kritisiert. Corona-Bekämpfung und „ein offenes Gastgewerbe mit Hygienekonzepten stehen nicht im Widerspruch. Wir sind Teil der Lösung und nicht Teil des Problems“, teilte der Verband am Dienstag mit. Angesichts der andauernden Schließungen „nimmt allerdings in weiten Teilen des Gastgewerbes die Verzweiflung überhand“.

„Der Lockdown kann nicht ewig ohne eine echte Perspektive verlängert werden.