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Eine Klasse für sich

Eine Klasse für sich

Eben war noch sein Unterrichtsfach Geschichte. Nun ist es sein Job. Vor Fabian Sorge, 42, der es als ostdeutsches Arbeiterkind zum Kölner Gymnasiallehrer gebracht hat, sitzt sein alter Schulrivale „Pummel“ - jetzt als Herr Pumm vom Schulamt - und legt ihm sein angebliches Abizeugnis unter die Nase.

„Sie sind durchs Abitur gefallen.“ „Und was ist das?“, fragt Sorge nervös lachend. „Eine Fälschung.“

Dank Lehrermangels bekommt er trotzdem eine Chance: Wenn er in einem Jahr sein Abitur nachholt, hat er seine Stelle zurück.

Eugen Ruge

Eugen Ruge über den großen Moskauer Terror

Mit seinem neuen Roman „Metropol“ füllt Eugen Ruge acht Jahre nach dem Bestseller „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ eine Lücke in seiner großen DDR-Familiengeschichte über mehrere Generationen.

Es ist ja auch die eigene Geschichte des Schriftstellers, der 1952 im Ural als Sohn eines deportierten Deutschen zur Welt kam: „Als mein Vater seiner Mutter bei ihrem Wiedersehen 1956 über seine Erfahrungen im stalinistischen Gulag zu berichten begann, hielt Charlotte sich die Ohren zu.

Auf der Bühne ist für das Stück eine Mauer aufgebaut.

Eine deutsch-deutsche Geschichtslektion

Am Studienkolleg St. Johann ist eines der wohl aufwendigsten Projekte der Theaterklasse aufgeführt worden: das Stück „1989 – Die Wand“. Geschrieben hat es Geschichtslehrer und Theaterpädagoge, Pierre Groll, der die Euphorie um den Mauerfall als westdeutscher Schüler während einer Klassenreise im November 1989 hautnah miterlebte. Sein Ziel: das Leben unter einer Diktatur sowie das Glück einer Demokratie für die heutige Jugend erfahrbar zu machen

Der Aufführung ist dies dank des überzeugenden Textes, der sorgfältig geführten, höchst ...

Hellwach: der 90-jährige Rolf Kühn in Weingarten.

Rolf Kühn beim Jazztalk in der „Linse“

Der Anfang ist schwer gewesen, unmenschlich schwer. Das erfahren die vielen Besucher beim Jazztalk in der „Linse“ Weingarten, im Rahmen des Landesjazzfestivals. Der Autor und Kulturjournalist Wolfram Frommlet moderiert bestens vorbereitet, Rolf Kühn ist hellwach, feinsinnig, humorvoll. Noblesse ohne Attitüde.

Da hatte ein junger Klarinettist 1500 Dollar zusammengespart, durch Auftritte in einem Nachtclub am Timmendorfer Strand, um in New York sein Glück zu versuchen.

 Ines Kube und Juliane Vollmer zeigen mit szenischen Darstellungen, was alles Mauer sein kann.

Mauern

Mauern. Jene, die trennen, ausgrenzen, teilen – sie sind am Samstag sinnbildlich dafür gestanden, wofür der 9. November in der deutschen Geschichte steht. Rund 30 Unentwegte erinnerten mit Kerzen, Liedern und einer szenischen Darstellung daran, wofür dieser Tag auch heute noch steht und mahnt.

Pastoralassistentin Juliane Vollmer und Ines Kube von der Katholischen Jungen Gemeinde zeigten mit weißen Kisten und angeklebten Sätzen, wofür „Mauer“ steht und stehen kann: „Ich maure mich ein“, „Mauern zwischen uns“, „Hej Schöpfung, wir ...

Im Gespräch im Wi.Z (von links): Winfried Mack, Christian Bommarius, Tonio Kleinknecht.

Diskussion: Die Freiheit, die eigene Meinung zu sagen

Es war kein „Furor Teutonicus“ damals im Jahr 1989. Es war die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit, die den Damm brechen ließ. Beziehungsweise die Mauer. „30 Jahre Mauerfall“ hieß das Thema beim „Theater trifft...“ am Aalener Stadttheater. Der Quasi-Untertitel: „Mauer im Kopf“. Vor der szenischen Lesung „Furor“ gab es eine Diskussionsrunde aus Politik, Theater und Journalismus.

Für den Journalismus steht Christian Bommarius. Er schrieb das Buch „1949 – das lange deutsche Jahr“ (Jahr des Grundgesetzes) und aktuell „Die neue ...

The Voice of Germany

„The Voice“-Finale zieht wieder mehr Zuschauer an

Das Finale der ProSiebenSat.1-Musikshow „The Voice of Germany“ hat am Sonntagabend zur besten Sendezeit wieder besser abgeschnitten als im schwachen Finale im Dezember 2018.

Um 20.15 Uhr schalteten bei Sat.1 im Schnitt 2,58 Millionen Zuschauer ein, das entsprach einem Marktanteil von 9,7 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es 8,6 Prozent gewesen (2,54 Millionen Zuschauer). Die 19 Jahre alte Musikwissenschaftsstudentin Claudia Emmanuela Santoso gewann die Show am Sonntag - sie galt als Favoritin.

 Die Szene zeigt Margot Honecker beim Besuch der FDJ.

Mitreißende Theater-Aufführung

Am Vorabend der Gedächtnisveranstaltungen zum 30-jährigen Jahrestag des Mauerfalls ist im Blönrieder Studienkolleg St. Johann wohl eines der aufwendigsten Projekte der Theaterklasse über die Bühne gegangen: das Stück „1989 – Die Mauer“.

Geschrieben hat es der Geschichtslehrer und Theaterpädagoge am Kolleg, Pierre Groll, der die Euphorie um den Mauerfall als westdeutscher Schüler während einer Klassenreise um den 11. November 1989 hautnah erlebte.

 Verdienten Beifall bekam der Musikverein Oberholzheim mit seiner Dirigentin Jasmin Zimmer.

Von schmelzenden Riesen und dem Mauerfall

Unter dem Motto „Earth, Wind and Fire“ haben drei Ensembles beim Herbstkonzert des Musikvereins Oberholzheim den Zuhörern die verschiedenen Elemente auf begeisternde Weise musikalisch nähergebracht. Das Vororchester, das Jugendorchester Achstetten-Oberholzheim-Stetten und das Orchester des MV Oberholzheim zeigten eine sehr ansprechende Leistung, die mit viel Beifall belohnt wurde. Jasmin Zimmer, Dirigentin aller drei Ensembles, hatte ihre Musikerinnen und Musiker bestens vorbereitet.

Mit einem Feuerwerk beendete Berlin die Gedenkfeier.

Erinnerungen an eine magische Nacht

30 Jahre Mauerfall und die Mahnung, keine neuen Mauern entstehen zu lassen: Vor dem Brandenburger Tor in Berlin haben am Samstagabend bei der zentralen Mauerfallparty und bei vielen weiteren Veranstaltungen Hunderttausende an den 9. November 1989 erinnert. In jener Nacht ging die deutsche Teilung nach rund 40 Jahren zu Ende.

Der 9. November: Am Schicksalstag der Deutschen präsentiert das Land Berlin Technomusik, Bühnenshows, im Wind flatternde Installationen, Liedermacher.