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NS-Vergleiche bei Kundgebung gegen Corona-Politik

Rund 200 Teilnehmer haben am Samstag mit einem Protestzug durch die Aalener Innenstadt gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und der Bundesländer demonstriert. Im Anschluss sammelten sich in etwa 350 Menschen auf dem Greutplatz zu einer Kundgebung. Die Veranstaltungen liefen friedlich ab, die Mindestabstände wurden eingehalten. Eine Maskenpflicht bestand nicht.

Auch Übergriffe hat es keine gegeben. Einzig als der Demonstrationszug an der angemeldeten Gegenveranstaltung an der Greutschule vorbeilief, positionierten sich ...

Ulrike Folkerts

50 Jahre „Tatort“ - Seelenspiegel Sonntagskrimi

Fünf Kanzler, zehn Bundespräsidenten, Mauerfall, Flüchtlingskrise, Corona - der „Tatort“ hat schon viel erlebt. Die beliebteste Fernsehreihe im deutschsprachigen Raum wird am 29. November 50 Jahre alt.

Meistens schalten um die neun Millionen Menschen die Krimis im Ersten ein - je nach Team und Sonntag. Mit ihrer föderalen Struktur und gelegentlichen Trägheit sind die TV-Filme ein Abbild Deutschlands - Seelenspiegel und Seismograph der Gesellschaft.

 Der Schriftsteller Ingo Schulze in seiner Wohnung in Charlottenburg. Der gebürtige Dresdner lebt seit Mitte der 90er-Jahre in B

Ingo Schulze: „Im Osten glaubte man dem Westen kritiklos“

Mit „Simple Storys“ (1998) gelang dem Schriftsteller Ingo Schulze der Durchbruch. Seitdem ist er aus dem Literaturbetrieb nicht mehr wegzudenken. Im Frühjahr erschien sein Roman „Die rechtschaffenen Mörder“, der auf der Shortlist für den Leipziger Buchpreis stand. Welf Grombacher hat mit dem Schriftsteller darüber gesprochen, warum sich nicht nur ostdeutsche Autoren über ihre Herkunft Gedanken machen sollten, sondern auch westdeutsche. Und Schulze erklärt auch, warum er es für einen PR-Trick hält, wenn seine Schriftstellerkollegen Monika Maron ...

Fräulein

Als das „Fräulein“ verschwand

Wörter können wie ein Schwarz-Weiß-Film sein, so retro sind sie. „Fräulein“, das klingt nach Bleistiftrock und Dutt-Frisur.

Früher war es üblich, im Restaurant „Fräulein, bitte zahlen!“ zu sagen. Oder, aus der Schule kommend, über die Lehrerin zu klagen: „Das Fräulein hat uns eine Strafarbeit aufgegeben“. Wer solche Sätze noch aus dem Alltag kennt, ist im weit vorgerückten Lesebrillen-Alter.

Der Duden nennt die Anrede „Fräulein“ schlicht „veraltet“.

Soldaten der Bundeswehr

Entschädigung für homosexuelle Soldaten beschlossen

Berlin (dpa)- Homosexuelle Soldaten sollen für erlittenes Unrecht rehabilitiert und mit dem symbolischen Betrag von 3000 Euro entschädigt werden. Das Kabinett beschloss den Entwurf eines Gesetzes, das Urteile der Truppendienstgerichte wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen aufhebt.

Die finanzielle Entschädigung erhalten neben den verurteilten Soldaten auch diejenigen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung entlassen, nicht mehr befördert, degradiert oder nicht mehr mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut wurden.

Hans Meyer

Ex-Coach Meyer lobt Gladbach: Bisher „sensationell gut“

Ex-Trainer Hans Meyer ist von den bisherigen Auftritten des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in der Champions League schwer beeindruckt.

„Wir haben mit Real Madrid, Inter Mailand und Schachtjor Donezk die größte Hammergruppe erwischt, die wir kriegen konnten. Da ist das, was wir bisher geleistet haben, sensationell gut“, sagte der 78-Jährige der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in einem Interview und ergänzte: „Aber wir haben keinen Garantieschein, dass es so weitergeht.

Ruth Wolf-Rehfeldt erhält Gerhard-Altenbourg-Preis

Die Künstlerin Ruth Wolf-Rehfeldt erhält den mit 50.000 Euro dotierten Gerhard-Altenbourg-Preis 2021 des Altenburger Lindenau-Museums.

Die Künstlerin erhalte aus dieser Summe als Preisgeld 10.000 Euro, das übrige Geld werde für eine Ausstellung ihrer Werke und einen Katalog verwendet, teilte das Lindenau-Museum mit. Wolf-Rehfeldt wurde durch Schreibmaschinengrafiken bekannt, die seit Anfang der 1970er Jahre als ironische Auseinandersetzung mit ihrem Brotberuf als Büroleiterin und „Schreibkraft“ entstanden.

Harald Ringstorff gestorben

Alt-Ministerpräsident Harald Ringstorff gestorben

Mecklenburg-Vorpommerns langjähriger Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) ist tot. Er starb bereits am vergangenen Donnerstag im Alter von 81 Jahren, wie die Staatskanzlei am Montag in Schwerin mitteilte.

Darüber habe seine Ehefrau Dagmar Ringstorff Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montag persönlich informiert. Ringstorff litt in seinen letzten Lebensjahren an einer fortschreitenden Nervenkrankheit.

Er war zehn Jahre lang - von 1998 bis 2008 - Regierungschef in Mecklenburg-Vorpommern - so lange, wie kein ...

Terminal 5 am Flughafen BER

Am BER soll ein Terminal geschlossen werden

Am neuen Hauptstadtflughafen BER soll wenige Monate nach der Eröffnung ein Terminal geschlossen werden. Der Grund ist, dass wegen der Corona-Krise viel weniger Passagiere den Flughafen nutzen als gedacht, wie ein Unternehmenssprecher am Montag sagte.

Die Geschäftsführung plane deshalb, Terminal 5 ab März zunächst für ein Jahr vom Netz zu nehmen. Darüber berichteten am Montag die „Berliner Morgenpost“ und die „B.Z.“.

Terminal 5 ist das in den 70er Jahren errichtete Abfertigungsgebäude des damaligen DDR-Zentralflughafens ...

Bundestag

Stasi-Akten gehen ans Bundesarchiv

Rund dreißig Jahre nach der Stürmung der Berliner Stasi-Zentrale geht die Zuständigkeit für die Stasiunterlagen an das Bundesarchiv über. Das Amt des bisherigen Bundesbeauftragten wird aufgelöst, wie der Bundestag am Donnerstag in Berlin beschloss.

Dies sei kein Schlusspunkt, betonte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). „Ganz im Gegenteil: Es bedeutet die Fortsetzung der Aufarbeitung unter gesamtdeutschen Vorzeichen.“

Auch in Zukunft sollen die Akten für Bürger, Medien und Wissenschaft zugänglich bleiben.