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Kretschmann mit Schneider als Einhorn

Diskussion um Nacktauftritt von Stadträtin: Das Mittelalter ist vorbei

Die Kommentare auf Facebook und Instagram, die Cynthia Schneider seit ihrem Auftritt als Einhorn auf der Remstal-Gartenschau über sich ergehen lassen muss, gehen unter die Gürtellinie. Sie bekommt nun den Shitstorm ab, den ein anderer verursacht hat: Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold. Seine Äußerung fällt in die Kategorie Sexismus.

In überregionalen Boulevard-Blättern wird Schneider durch den Dreck gezogen. Alles nur, weil sie als Gmünderin ihrer Stadt einen Gefallen tun wollte, als sie bei der Eröffnung der ...

 Cynthia Schneider in ihrem Büro bei der IG Metall in Aalen.

Fast nacktes Einhorn: Wie diese Stadträtin von der Ostalb unfreiwillig für Furore sorgt

Eine Frau, nur bekleidet mit einer Unterhose, Fellstiefeln und einem Kopfschmuck mit Einhorn sowie mit viel Farbe bemalt: Das Maskottchen für die Stadt Schwäbisch Gmünd bei der Eröffnung der Gartenschau Remstal hat am Wochenende für Aufsehen gesorgt.

Besonders pikant: Die Frau, die als lebendes Bodypainting-Kunstwerk neben Oberbürgermeister Richard Arnold über das Gartenschau-Gelände schritt und auf der Bühne stand, ist eine Kommunalpolitikerin.

Eröffnung Remstal Gartenschau

Fast nackt, als Einhorn verkleidet

So gut wie nackt und als Einhorn verkleidet hat eine Lokalpolitikerin auf einer Gartenschau in Baden-Württemberg Wirbel ausgelöst.

Eigentlich ging es nur darum, Maskottchen auf die Bühne zu schicken. Linken-Stadträtin Cynthia Schneider hatte mit pastelliger Körperfarbe, Einhornkappe und einem schmalen Slip verhüllt an das Stadtwappen von Schwäbisch Gmünd erinnert.

Bei der Eröffnung der Gartenschau für Schorndorf, Schwäbisch Gmünd und benachbarte Orte gab es daraufhin erst mächtig Rummel - und danach mächtig Stunk.

Kretschmann mit Schneider als Einhorn

Als Einhorn verkleidet: Politikerin löst Rummel aus

So gut wie nackt und als Einhorn verkleidet hat eine Lokalpolitikerin auf einer Gartenschau in Baden-Württemberg Wirbel ausgelöst. Eigentlich ging es nur darum, Maskottchen auf die Bühne zu schicken. Linken-Stadträtin Cynthia Schneider hatte mit pastelliger Körperfarbe, Einhornkappe und einem schmalen Slip verhüllt an das Stadtwappen von Schwäbisch Gmünd erinnert.

Bei der Eröffnung der Gartenschau für Schorndorf, Schwäbisch Gmünd und benachbarte Orte gab es daraufhin erst mächtig Rummel - und danach mächtig Stunk.

 Gremium der Betriebsräte hängen Transparente bei der Firma Lindenfarb auf.

Fast ein Drittel der Beschäftigen bei Lindenfarb entlassen

Fast ein Drittel, 97 der insgesamt 324 Lindenfarb-Mitarbeiter, sind am Montag und Dienstag bei dem zahlungsunfähigen Textilveredler gekündigt worden. Das stand seit der Entscheidung der Agentur für Arbeit, kein Insolvenzgeld zu zahlen, zu befürchten. Geschäftsführers Detlef Specovius habe das seither auch offen kommuniziert, sagt Betriebsrätin Vanessa Fuggenthaler.

Dabei gab es 18 Eigenkündigungen, 28 rentennahe Modelle und 35 betriebsbedingte Kündigungen.

 Gremium der Betriebsräte hängen Transparente bei der Firma Lindenfarb auf.

Entscheidung gefallen: Lindenfarb bekommt kein Insolvenzgeld

Zwei Kollegen hat es schon getroffen, berichtet Vanessa Fuggenthaler vom Betriebsrat der Firma Lindenfarb. Sie haben persönliche Insolvenz angemeldet, nachdem das Gehalt für den Monat März bei dem Aalener Textilveredler noch immer aussteht.

Am Dienstag hatten die Mitarbeiter mitbekommen, dass die Agentur für Arbeit kein Insolvenzgeld zahlen wird – „ärgerlicherweise“ auch aus der Presse, sagt Geschäftsführer Detlef Specovius. Er wollte es seinen Mitarbeitern persönlich sagen, am Mittag gab es eine Betriebsversammlung.

„Es ist ein furchtbarer Zustand“, sagt Cynthia Schneider, Gewerkschaftssekretärin bei der IG Metall in Aalen und Schwäbisch Gmün

Lindenfarb: „Menschen weinen, brechen zusammen oder sagen schlimme Ausdrücke“

Die Lindenfarb-Mitarbeiter sind am Montag ihrer regulären Arbeit nachgegangen, ohne zu wissen, ob sie dafür bezahlt werden. Immer noch gab es von der Agentur für Arbeit kein Bescheid über eine Lösung, die den Aalener Textilveredler vor dem endgültigen Aus retten könnte.

„Es ist ein furchtbarer Zustand“, sagt Cynthia Schneider, Gewerkschaftssekretärin bei der IG Metall in Aalen und Schwäbisch Gmünd. Es werde mittlerweile sehr emotional.

 Mitarbeiter von Lindenfarb haben vor der Agentur für Arbeit demonstriert.

Es geht um Existenzen: Über 300 Lindenfarb-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

Für Matthias Fuhrmann geht es um seine bloße Existenz. Und die seiner Frau und seiner fünf und fünfzehn Jahre alten Töchter. Deshalb ist der 40-jährige Maschinenführer von Lindenfarb am Donnerstag zu der Demo vor dem Arbeitsamt gekommen. Nur eine Stunde vorher hatten er und seine Kollegen in einer Betriebsversammlung mitbekommen, dass für Lindenfarb kein Insolvenzgeld bewilligt worden ist. Sprich, im schlimmsten Fall steht er ab Montag auf der Straße.

 An diesem Freitag werden aus allen drei Textilbetrieben in der Region die Beschäftigten ihre Arbeit für ein bis zwei Stunden ni

Textilindustrie: Welche Betriebe auf der Ostalb streiken

An diesem Freitag werden aus allen drei Textilbetrieben in der Region die Beschäftigten ihre Arbeit für ein bis zwei Stunden niederlegen. Zu den Warnstreiks in der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie ruft die IG Metall auf. Betroffen sind die Firmen Rowa und Lindenfarb in Unterkochen sowie Susa in Heubach.

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsindustrie eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen von 5,5 Prozent.

 Die IG Metall Jugend hat beim Besuch auf den Weihnachtsmärkten im Ostalbkeis darauf aufmerksam gemacht, dass nicht alle Beschäf

Weihnachtsgeld: Tarifverträge machen’s möglich

Die IG Metall Jugend im Ostalbkreis ist auf den Weihnachtsmärkten unterwegs gewesen und verschenkte an die Besucher Präsente. Damit machte sie darauf aufmerksam, dass nicht alle Beschäftigten ein Weihnachtsgeld erhalten.

Lediglich in den Betrieben, die tarifgebunden sind, wurde das Weihnachtsgeld bezahlt. Denn nur Tarifverträge regeln das Weihnachtsgeld. „Wir wollten die Menschen mit unserer Aktion auf die ungerechte Situation aufmerksam machen.