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 Ein Mitarbeiter in einem Labor des biopharmazeutischen Unternehmens Curevac: Ab 2022 kann das Unternehmen 600 Millionen Impfdos

Tübinger Impfstoffhersteller Curevac: Trotz roter Zahlen auf Kurs

Der Corona-Impfstoff des Tübinger Biotech-Unternehmens Curevac hält sich mindestens drei Monate lang bei normaler Kühlschranktemperatur. Das bietet enorme Vorteile gegenüber dem Konkurrenzprodukt das Rivalen Biontech, dessen Wirkstoff sich nach bisherigem Stand nur bei minus 70 Grad zuverlässig aufbewahren lässt. Im kommenden Jahr wolle Curevac 300 Millionen Impfdosen ausliefern, sagte Firmenchef Franz-Werner Haas am Montag bei Vorstellung der Quartalszahlen.

Das Curevac-Logo

Impfstoffhersteller Curevac schreibt weiter rote Zahlen

Der deutsche Biotechanbieter Curevac, der an einem Corona-Impfstoff arbeitet, schreibt weiter rote Zahlen. Im dritten Quartal lag der Nettoverlust bei 36,8 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 18,4 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Montag in Tübingen mitteilte.

Der Gesamt-Nettoverlust lag wegen Forschungs- und Entwicklungskosten zum 30. September bei 71 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum 2019 waren dies 63,9 Millionen Euro gewesen.

Danke, liebe Finanzmärkte

Danke, liebe Finanzmärkte

In der Weltwirtschaftskrise haben Zocker den Ruf des sogenannten Finanzkapitalismus ruiniert, als sie die Welt mit hochspekulativen Wertpapieren an den Rand des Ruins führten. Nicht erst seitdem kritisieren Politiker, Philosophen und Aktivisten die grundsätzliche Logik der Finanzmärkte: Dass Investoren, Anleger, Sparer, die auf der Suche nach Renditen für ihr Kapital sind, sich an Unternehmen beteiligen und diese so zu nicht nachhaltigem Handeln zwingen, bei dem die nächste Quartalsbilanz im Mittelpunkt steht und eben nicht der langfristige ...

Das Biotech-Unternehmen CureVac arbeitet mit Hochdruck an einem Corona-Impfstoff – und am Sammeln von Kapital.

Wie sich das Tübinger Unternehmen Curevac Abermillionen Euro für die Erforschung des Corona-Impfstoffs besorgt hat

Die ganze Welt blickt derzeit auf die Unternehmen, die an einem Impfstoff gegen das Corona-Virus arbeiten. Mit Biontech aus Mainz und Curevac aus Tübingen gibt es auch zwei deutsche aussichtsreiche Kandidaten. Doch bei aller Aufmerksamkeit braucht die Forschung an einem Corona-Impfstoff vor allem eines: sehr viel Geld. „Wir stehen natürlich unter Druck“, sagt Pierre Kemula, Finanzchef von Curevac, bei einem Vortrag an der Universität Tübingen. „Denn wir müssen jetzt abliefern, was wir versprechen.

Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech: Wenn das Vakzin erprobt und zugelassen ist, beginnt „die größte und komplexe

Unternehmen aus verschiedenen Branchen bereiten die Verteilung des Corona-Impfstoffs vor

Der Kampf gegen die weltumspannende Corona-Pandemie wird im Reagenzglas geführt – beim Finden und Testen mikroskopischer Substanzen für einen Impfstoff. Ihn zu verteilen aber wird „die größte und komplexeste globale Logistikoperation, die jemals unternommen wurde“, wie es der internationale Fluglinien-Verband IATA auf den Punkt bringt.

Bevor die Logistik beginnt, muss der Impfstoff allerdings fertig sein. Er könnte aus Mainz kommen von der Firma Biontech.

Moderna-Labor

Europäer bekommen auch aussichtsreichen Moderna-Impfstoff

Die Europäer bekommen auch den als sehr aussichtsreich erachteten Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna.

Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag über bis zu 160 Millionen Dosen ausgehandelt, wie Kommissionschefin Ursula von der Leyen mitteilte. Der Vertrag soll am Mittwoch formal besiegelt werden.

Damit hat die EU-Kommission nun Verträge mit den Herstellern aller drei Impfstoffe, denen die besten Chancen für eine rasche Zulassung in den kommenden Wochen gegeben werden.

Wacker Chemie

Wacker Chemie stellt Corona-Impfstoff für Curevac her

Die Münchner Wacker Chemie und der Tübinger Biotechkonzern Curevac arbeiten bei der Produktion eines Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 zusammen. Der Spezialchemiekonzern werde im ersten Halbjahr 2021 mit der Produktion der mRNA-Wirkstoffsubstanz für den Impfstoffkandidaten beginnen, teilten beide Unternehmen am Montag gemeinsam mit. Am Wacker-Standort Amsterdam sollen pro Jahr mehr als 100 Millionen Dosen des Impfstoffes von CureVac hergestellt werden.

Dax

Dax stagniert - Impfstoff-Hoffnungen verpuffen

Neue Erfolgsmeldungen bei der Bekämpfung von Corona-Infektionen haben den deutschen Aktienmarkt am Montag nicht nachhaltig gestützt. Der Dax büßte zwischenzeitliche Gewinne von mehr als einem Prozent ein und rutschte am Ende noch leicht ins Minus.

Auch an der tonangebenden Wall Street in den USA ließ der Schwung zuletzt nach. Der Antikörper-Cocktail des Biotech-Unternehmens Regeneron erhielt eine Notfallzulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA.

 Sozialminister Manfred Lucha, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (beide Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU, von li

Herausforderung Massenimpfung

Winfried Kretschmann (72) verkündet die Frohe Botschaft zwischen Gitterzäunen und Pylonen. „Wir sehen Licht am Ende des Tunnels“, das Ende der Pandemie sei greifbar, sagt der Ministerpräsident. Am Samstag hat er in Ulm das erste Impfzentrum in Baden-Württemberg besucht. Es steht Pate für weitere im Land.

Politik lebt manchmal auch von nackten Tatsachen. Winfried Kretschmann lässt seinem Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) den Vortritt, als am Samstagvormittag unter dem Dach der Ulmer Messe ein Freiwilliger gesucht wird, auf dessen ...

CureVac

Curevac will Kapazitäten für Impfstoffkandidaten ausbauen

Das biopharmazeutische Unternehmen Curevac in Tübingen will sein europäisches Netzwerk ausbauen, um größere Mengen seines Impfstoffkandidaten herstellen zu können. Die Vorbereitungen für den Produktionsbeginn und den Technologietransfer des Corona-Impfstoffkandidaten CVnCoV, wie die Flüssigkeit heißt, seien im Gange. „Auf Basis dieser Strategie beabsichtigt das Unternehmen, seine bestehenden Produktionskapazitäten für CVnCoV auf bis zu 300 Millionen Dosen im Jahr 2021 beziehungsweise bis zu 600 Millionen Dosen im Jahr 2022 deutlich zu erhöhen ...