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Wespe auf Marmeladenbrot

Gesundheitsministerin rät zu Notfallset bei Wespenstichen

Barfuß über eine Wiese laufen oder das Kuchenstück verteidigen: Wer im Sommer von einer Biene oder Wespe gestochen wird, sollte aufmerksam sein. „Für Allergiker kann ein Bienen- oder Wespenstich schwerwiegende Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein“, warnte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in München. Sie riet Insektengift-Allergikern, immer ein Notfallset dabei zu haben. Darin befindet sich neben Cortison und einem Antihistaminikum ein Präparat mit Adrenalin, das sich die Betroffenen selbst spritzen können.

OP-Saal

Nach OP: Warum eine Syrerin erst jetzt nach 14 Jahren wieder richtig essen kann

14 Jahre lang konnte sich eine 40 Jahre alte Frau, die ihren Namen lieber nicht in der Zeitung lesen will, nur von Flüssigkeiten und püriertem Essen ernähren. Sogar drei Kinder hat die Syrerin in dieser Zeit geboren und groß gezogen. Nun wurde ihr im Alb-Donau Klinikum Ehingen das Magenband entfernt, durch das ihre jahrelangen Einschränkungen verursacht wurden. Doch der Reihe nach.

Mit 18 Jahren ist die 1,56 Metergroße Frau 42 Kilo schwer, mitten in ihrer Ausbildung zur labortechnischen Assistentin und glücklich.

 Dirk Layer, Empfänger einer Spenderleber, und seine Frau Tanja, aufgenommen in ihrem Haus in Altshausen am 26. April 2019.

„Nicht realisiert, dass es vorbei sein könnte“: Wie eine Organspende das Leben dieses Mannes rettete

Vor zehn Jahren hat sich die Leber von Dirk Layer aus bis heute unbekannten Gründen entzündet und langsam ihren Dienst versagt.

Dass Layer im Dezember 2009 binnen weniger Tage dem Tod näher war als dem Leben, war ein Drama für ihn und seine Familie und gleichzeitig sein größtes Glück.

Wegen der dramatischen Verschlechterung seines Zustands wurde er damals im europaweiten Tranplantationsnetzwerk Eurotransplant zum höchst dringlichen Fall erklärt und rutschte in den Wartelisten für eine Leber nach ganz oben.

Der jüngste Manager der Bundesliga-Geschichte: Uli Hoeneß 1979 in seinem kargen Büro an der Säbener Straße.

Aus Ulm in die Weltspitze des Fußballs: Seit 40 Jahren ist Uli Hoeneß Manager des FC Bayern

Am Gesicht von Uli Hoeneß konnte man auch am Sonntag das Ergebnis seiner Bayern ablesen: verloren. Das 1:1 beim 1. FC Nürnberg schmerzte den Vereinspräsidenten wie eine Niederlage. Nur einen Punkt gutgemacht auf Borussia Dortmund, die Steilvorlage nach der 2:4-Pleite des Verfolgers am Vortag gegen Schalke nicht genutzt.

Für einen wie Hoeneß, der immer nach dem Maximum strebt, der vor 40 Jahren der jüngste Manager der Bundesligageschichte war und dieses Berufsbild und die Liga geprägt hat wie keiner vor oder nach ihm, ein Rückschlag.

 Catharina und Klaus Durach hoffen, dass der Gerichtsprozess bald abgeschlossen ist.

Herzinfarkt nicht erkannt? Patient prozessiert gegen Notaufnahme und deren Versicherung

Im Sommer 2015 hat der Haidgauer Klaus Durach einen Herzinfarkt erlitten. Dieser wurde, so sagt er, in der OSK-Notaufnahme in Bad Waldsee nicht erkannt. Seitdem kämpft er um eine in seinen Augen angemessene Entschädigung für die falsche Behandlung.

Den 26. Juli 2015, ein Sonntag, werden Klaus Durach und seine Frau Catharina wohl nie vergessen. „Ich bin um halb Acht aufgewacht und hatte furchtbare Schmerzen in Brust und Schulter, die in beide Arme ausstrahlten und sich bis hinter die Ohren hochzogen“, erzählt der 50-Jährige.

 Gabriele Mecklenbrauck referierte beim Verein für Homöopathie und Lebenspflege Laichingen über den Heuschnupfen.

Heuschnupfen ist wahrlich kein Spaß

Mit den Pollen beginnt’s bei vielen Leuten: Niesanfälle, juckende, gerötete Augen, Kopfschmerzen, Kribbeln an den Händen, „matschig“ fühlen am ganzen Körper… – Heuschnupfen, kein Spaß für die Betroffenen. Rettende Möglichkeiten zeigte ein Vortrag des homöopathischen Vereins Laichingen und der Volkshochschule am Donnerstagabend im Bürgersaal des Alten Rathauses auf. Zu Gast war Gabriele Mecklenbrauck, Heilpraktikerin Psychotherapeutin und klassische Homöopathin mit eigener Praxis in Ulm-Böfingen.

Diabetesforschung: Wissenschaftlerin erhält Nachwuchspreis

Die Münchner Wissenschaftlerin Henriette Uhlenhaut bekommt in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Sie habe mit ihrer Forschung zum Verständnis und zur Entwicklung von Therapien unter anderem bei Diabetes und Fettleibigkeit beigetragen, teilte die Ludwig-Maximilians-Universität München am Mittwoch mit. Etwa befasste sich die Molekularbiologin mit der Wirkungsweise von Cortisonpräparaten, die entzündungshemmend wirken, allerdings bei langfristiger Einnahme zu Diabetes führen können.

Freunde

Chris Froome strebt fünften Toursieg an

Das Unternehmen Toursieg Nummer fünf beginnt für Chris Froome in Medellin. Am 12. Februar startet der britische Radprofi beim 13 Kilometer langen Zeitfahren zum Auftakt der extrem schweren Kolumbien-Rundfahrt in die Saison.

Sein Teamkollege, der aktuelle Tour-de-France-Champion Geraint Thomas, legte die ersten Wettkampf-Kilometer 2019 bei der Valencia-Rundfahrt mit mäßigem Erfolg zurück. Aber immerhin widerstand der Waliser den Empfehlungen des Altmeisters, der ihn zum Giro-Start („Die Strecke ist perfekt für ihn“) loben wollte.

Peter Schneider, Experte für Hüft-Operationen, war zu Gast bei der Ehinger Herzsportgruppe.

Herzsportgruppe mit Fachvorträgen und Kabarett

In der Herzsportgruppe, die in die TSG Ehingen integriert ist, trainieren in vier Gruppen derzeit 102 Mitglieder, hat Abteilungsleiter Kurt Traub beim Jahresessen erklärt. Immer dabei sind außer den Übungsleitern Wilfried Gennrich, Manfred Knupfer, Christian Herde und Karin Müller die Ärzte Bernhard Platt, Birgit Schmucker und Frank Miller. Zusammen haben sie 360 Stunden in die Herzsportgruppe investiert, sagte Traub.

Zu Gast beim Jahresessen waren die Orthopäden Peter Schneider und Dominik Ziegler von der Sana Klinik Laupheim, die ...

 Willi Kamm (links) trägt sich neben OB Michael Beck ins Goldene Buch der Stadt ein.

Voller Lebensenergie: Wie Tuttlingens Baubürgermeister dem Tumor trotzt

Nach zwölf Jahren ist Willi Kamm, 63, am Montag als Baubürgermeister der Stadt Tuttlingen verabschiedet worden. Der Grund: eine schwere Krankheit. Ein Blick zurück.

Es ist Anfang Dezember 2017. Willi Kamm, Baubürgermeister der Stadt Tuttlingen, soll ein Adventskonzert eröffnen. Ein Gedicht will er rezitieren, „Der 13. Monat“ von Erich Kästner. „Eigentlich kann ich das auswendig“, sagt er rückblickend. Aus irgendeinem Grund ist er diesmal unsicher, nimmt den Text mit.