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Ballermann in den Bergen: Bildband über Ischgl

Ballermann in den Bergen: Wie ein Bildband über Ischgl Abgründe aufzeigt

Ein weißer Slip und ein schwarzer BH baumeln an einer Plastikpalme. Die Balz war erfolgreich, da muss man schon die Flagge hissen. Das Partyvolk der Silvretta Arena bekennt jedenfalls Farbe, ob mit Gummipenis auf dem Helm oder Schampusflasche im Hosenschlitz. Verklemmt sein kann man zu Hause wieder, aber bloß nicht beim Après-Ski, wenn die Dirndln im Tanga auf dem Tresen tanzen.

Wer durch Lois Hechenblaikners neuen Bildband „Ischgl“ blättert, reibt sich in einer Tour die Augen.

Geschäftsführer Ulrich Betzold (links), Küchenchef Carsten Burger und Mitarbeiterin Regina Wemmer

Mittagessen in Firmenrestaurants gibt es nur für Mitarbeiter

Die Corona-Krise hat auch die Kantinen der Region getroffen. Entweder schlossen sie ganz oder öffneten nur noch für interne Mitarbeiter. Während die Kantine beim Energieversorger EnBW ODR zeitweise gänzlich den Betrieb einstellte, reagierte man bei Firma Arnulf Betzold sofort und entwickelte schnellstmöglich ein Konzept für das hauseigene Bistro, um die Mitarbeiter vor einer möglichen Infektion zu schützen.

Wann auch wieder externe Gäste einkehren dürfen, ist bei beiden Betrieben derzeit noch unklar.

Einzelhandel: Umsätze «meilenweit entfernt» vom Normalzustand

„Dispersionsfaktor k“ und warum singende Menschen gefährdet sind

Das Wort Dispersion bedeutet: „verteilen, ausbreiten, zerstreuen“. Der Dispersionsfaktor bedeutet also Ausbreitungsfaktor und beschreibt, wie sich eine Krankheit ausbreitet: wie häufig sie auftritt und wie häufig es Ansammlungen (Cluster) gibt. Der Dispersionsfaktor wird mit dem Buchstaben -k- symbolisiert und wird auch als Streuparameter bezeichnet.

Ein Dispersionsfaktor mit dem Wert k = 0,1 bedeutet, dass von zehn Patienten:

neun nur jeweils eine Person infizierten und der Zehnte dafür zehn weitere Menschen.

 Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), hier im Gespräch mit Hendrik Groth, richtet den Blick auf die europ

Exklusivinterview: Laschet sieht „Riesenchance, dass Europa am Ende der Krise stärker ist“

Armin Laschet, Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, gilt unter den Länderchefs als derjenige, der besonders nachdrücklich auf Lockerungen der Corona-Beschränkungen drängt. Ein „Hauruck-Abschaffen aller Vorschriften“ sei aber der falsche Weg, sagt der CDU-Politiker im Gespräch mit Hendrik Groth und Claudia Kling. Zudem spricht er sich für europäische Milliardenhilfen für besonders von der Corona-Krise betroffene EU-Staaten aus, wie sie von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorgeschlagen wurden.

 Nicht nur der See ruhte still, während der Corona-Zeit. Auch in Lindau waren über Wochen hinweg nur sehr wenige Menschen auf de

Lindauer waren und sind unter Corona bewegungsloser als andere

Zu Beginn der Corona-Pandemie war der Landkreis Lindau weit überdurchschnittlich betroffen. Dass die Pandemie nicht noch mehr Opfer gefordert hat, liegt daran, dass die Lindauer wirklich daheim geblieben sind.

Als die Politik im März Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote erlassen, Schulen und Geschäfte geschlossen und alle Menschen aufgefordert hat, daheim zu bleiben, damit sich Corona nicht weiter ausbreiten kann, haben die Lindauer das offensichtlich strikter befolgt als die Menschen in den umliegenden Landkreisen.

Tourismus startet

Sommer, Sonne, Lockerungen - und Risiken

Pfingsten steht vor der Tür, die Sommerferien nahen. Restaurants dürfen in Deutschland wieder öffnen, unter bestimmten Bedingungen auch Kneipen und Bars. Zur Urlaubszeit hoffen viele Menschen auf größtmögliche Normalität. Doch die Situation könnte wieder kippen, warnen Experten.

Wenn viele Menschen aufeinandertreffen, die normalerweise keinen Kontakt miteinander haben, müsse ein erneutes exponentielles Wachstum der Infektionszahlen befürchtet werden, sagt der Arzt und Gesundheitsforscher Max Geraedts von der Universität Marburg der ...

Person trägt eine FFP3-Maske

Wo die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus am größten ist

In welchen Situationen ist die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus am größten? Dazu waren lange weniger Fakten bekannt als erwartbar. Zwar gilt als ziemlich sicher, dass das Virus in geschlossenen Räumen eher von einem Menschen zum nächsten wechselt als im Freien. Doch ganz so einfach ist es nicht immer. 

Mit dem Verlauf der Corona-Pandemie gibt es nun immer mehr sogenannte Kontaktverfolgungs-Studien, die belegen, in welchen Situationen das Virus sich offenbar besonders gut weiterverbreitet hat.

Viele Corona-Tote in Brasilien

Corona in Lateinamerika: Der neue Krisenherd

Polizisten auf Motorrädern und in Streifenwagen bahnen sich ihren Weg durch die Menge auf der Strandpromenade in Copacabana. „Gehen Sie nach Hause!“ schallt es aus den Lautsprechern. Doch die Menschen gehen an diesem sonnigen Samstag einfach weiter. Es ist - anders als in Deutschland und anderen europäischen Staaten, wo Tausende gegen Corona-Maßnahmen auf die Straße gehen - eine ungewöhnliche Gelassenheit, die in Brasilien herrscht.

Dafür, dass das Land zuletzt bei den Neu-Infizierten und den Corona-Toten jeweils einen Negativrekord ...

Gerrix

Gastronomie: Der Weg zurück in die Normalität ist noch lang

Nach dem Corona-Lockdown stehen erste größere Lockerungen für Gastronomie und Hotellerie an. Speisegaststätten dürfen ab dem 18. Mai wieder öffnen, Hotels ab dem 29. Mai wieder Touristen beherbergen. Für beide gelten allerdings eine Reihe von Einschränkungen und Auflagen. Der Weg zurück in die Normalität dürfte noch recht lang und zäh werden. Völlig unklar ist zum Beispiel noch, wann Diskotheken wieder öffnen dürfen.

Richtig kalt erwischt hat der Lockdown Bruno Miguel Goncalves, der am 13.

Hygieneinspektorin Elisabeth Rzonca am Schreibtisch

Gesundheitsämter an der Belastungsgrenze

Ravensburg - Alles beginnt mit einem Anruf aus einer Arztpraxis im Landkreis Ravensburg. Es ist Anfang März. Seit Wochen tobt das Coronavirus bereits in Italien. Mailand, Venedig und Padua sind zu Sperrzonen erklärt worden. Auch im Ravensburger Gesundheitsamt beobachtet man die Lage mit Sorge. Am Telefon der Behörde meldet sich ein Mediziner: Bei einem seiner Patienten besteht der Verdacht auf eine Infektion. Der Leiter des Gesundheitsamts macht sich auf den Weg.