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Eine Frau betrachtet während der Vorbesichtigung der Ausstellung „Gurlitt – eine Bilanz“ im Kunstmuseum Bern Papierbögen an eine

Bern zieht die Gurlitt-Bilanz: Ein deutscher Skandal

Eigentlich war es eine läppische Summe. Aber wenn einer über die Schweizer Grenze fährt und 9500 Euro im Handgepäck hat, wird der Zoll hellhörig – auch bei einem harmlosen alten Herrn. Der Rentner brauchte Geld und hatte deshalb in der Schweiz ein Kunstwerk verkauft. Als die Steuerfahnder schließlich in München seine Wohnung durchsuchten, überschlugen sich die Ereignisse plötzlich.

Die Gurlitt-Sammlung schien NS-Raubkunst zu sein„Nazi-Schatz in Milliardenhöhe“ titelten die Zeitungen – und mancher hoffte, dass mit dem „Schwabinger ...

Kunstmuseum Bern zeigt Gurlitt-Ausstellung

Kunstmuseum zeigt Forschung zu Gurlitt in einer Ausstellung

Das Kunstmuseum in Bern präsentiert eine erste Bilanz seines Umgangs mit dem schweren Gurlitt-Erbe. Acht Jahre, nachdem das Schweizer Museum den Nachlass von Cornelius Gurlitt (1932-2014) übernommen hat, gibt es der Öffentlichkeit erstmals spannende Einblicke in die Provenienzforschung. Die Ausstellung «Gurlitt. Eine Bilanz» zeigt anhand von unzähligen Dokumenten und versteckten Hinweisen an Kunstwerken, wie die Herkunftsgeschichte von Hunderten Werken erforscht worden ist.

 Sepp Mahler bei Filmaufnahmen für den SWR-Abendschau im Mai 1997.

Maler, Poet, Menschenfreund: Sepp Mahler wäre am Sonntag 120 Jahre alt geworden

Sepp Mahler: Das ist doch der etwas verschrobene, ärmlich aufgewachsene Mann, der einsam im Moor steht und mit wildem Strich düstere Bilder malt? Kaum bekannt, schon in Leutkirch weiß kaum ein Mensch mehr von dem Bad Wurzacher Künstler. Der 120. Geburtstag bietet die Gelegenheit, dieses unstimmige Bild zu korrigieren.

Geboren wird Sepp Mahler am 30. Mai 1901 tatsächlich im Leprosenhaus, in dem die Torfarbeiter wohnen. Auch der Torfmeister, Mahlers Vater Joseph.


Das Zeppelin-Museum hat seine Bestände auf Raubkunst überprüft. Die Ergebnisse der Recherchen sind in der Ausstellung „Eigentum

„Man will noch immer nicht Tabula rasa machen“

Das Buch von Maurice Philip Remy ist der Bundesregierung ein Ärgernis. Auf 562 Seiten hat der Journalist, Sachbuchautor und Dokumentarfilmer penibel den „Fall Gurlitt“ nachgezeichnet. „Während ich das Buch geschrieben habe, hat das Staatsministerium für Kultur über den Amtschef Günter Winands versucht, es zu verhindern“, erinnert sich der Autor im Gespräch mit der SZ. Dieser Versuch ging ins Leere. „Als das Buch dann herauskam, wurde es totgeschwiegen.


Im Riks-Museum in Amsterdam werden von den Nationalsozialisten beschlagnahmte und verschleppte Kunstwerke hinterstellt und ihre

Zeppelin-Museum fragt nach Raubkunst

Das Zeppelin-Museum nimmt die Herkunftsgeschichte seiner Kunstbestände unter die Lupe. Befindet sich Raubkunst aus dem Dritten Reich in der Sammlung? Untersucht wurden 400 Arbeiten vom Barock bis zur Moderne. 150 davon werden in der Ausstellung „Eigentum verpflichtet“ gezeigt, die morgen eröffnet wird.

Voraussetzungen für diese groß angelegte Untersuchung sind Mut und ein Gefühl der moralischen Verantwortlichkeit. Denn spätestens seitdem 2012 die Sammlung von Cornelius Gurlitt beschlagnahmt wurde, müssen sich alle Museen der ...

Elbphilharmonie

Kultur in einer Welt des Aufruhrs

Die Wahl von US-Präsident Donald Trump, das Erstarken der AfD in Deutschland und die #MeToo-Debatte um sexuelle Belästigung - wohl selten war die Kultur so stark von großen gesellschaftspolitischen Themen bestimmt wie in diesem Jahr.

Keine Preisverleihung, keine Ausstellungseröffnung, die an diesen Aufregern vorbeikam. Dabei hatten Kunst und Literatur, Film und Theater, Musik und Oper auch so schon viel zu bieten. Ein Rückblick:

GÖTTERDÄMMERUNG IN HOLLYWOOD: So etwas hat Hollywood noch nie erlebt: Bei der Oscar-Verleihung ...

Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt Werke aus der umstrittenen Sammlung unter dem Titel „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstra

Bilder und Schicksale: Gurlitt-Ausstellungen eröffnet

Ausstellungen in Bonn und Bern spüren der Sammlung Gurlitt nach und beleuchten ein lange verdrängtes Kapitel der Kunstgeschichte.

Endlich sind sie zu sehen, die Bilder aus dem Besitz des Cornelius Gurlitt, die als „Schwabinger Kunstfund“ Berühmtheit erlangt haben. In zwei parallelen Ausstellungen unter dem Titel „Bestandsaufnahme Gurlitt“ präsentieren das Kunstmuseum Bern 150 Werke aus dem Bestand der „Entarteten Kunst“ und die Bundeskunsthalle Bonn 250 Arbeiten, bei denen es sich um Raubkunst handeln könnte.

Bestandsaufnahme Gurlitt

Gurlitt-Schau in Bonn wirft Schlaglicht auf NS-Kunstraub

Mit der erstmaligen Präsentation in Bonn und Bern des spektakulären Gurlitt-Fundes wird ein Schlaglicht auf den organisierten Kunstraub der Nationalsozialisten geworfen. In der Bonner Bundeskunsthalle wurde am Donnerstag der zweite Teil der Doppelausstellung präsentiert.

Rund 250 teilweise hochklassige Werke aus dem 2012 gefundenen Bestand von Hildebrand Gurlitt, der einer der Kunsthändler Hitlers war, werden von Freitag bis 11. März gezeigt und Opferbiografien gegenübergestellt.

Gurlitt in Bern

Gurlitts Sammlung in Bern und Bonn zu sehen

Muss die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts neu geschrieben werden? Nach der Entdeckung eines mutmaßlich milliardenschweren „Kunstschatzes der Nazis“ in der Wohnung des Münchner Rentners Cornelius Gurlitt war die Frage ernsthaft gestellt worden.

Dass die Antwort „Nein“ lautet, bestätigt nun die erstmalige Ausstellung einer Auswahl dieser Werke in Bern und Bonn. Dennoch gehören die Präsentationen von rund 400 Aquarellen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Gemälden und Skulpturen aus dem Bestand von Gurlitts Vater Hildebrand (1895-1956), ...

Gurlitt Sammlung in Bern

Gurlitt-Sammlung wird in Bonn und Bern gezeigt

„Nazi-Schatz“ wurde der spektakuläre Kunstfund betitelt, von einem milliardenhohen Wert wurde geraunt. Mehr als fünfeinhalb Jahre nach der rechtlich zweifelhaften Beschlagnahmung der Sammlung von Cornelius Gurlitt wird der Schleier über den Kunstwerken nun gelüftet.

In der Doppelausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt“in Bern und Bonn werden ab Anfang November insgesamt rund 450 Werke aus der Sammlung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.