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 Frieder Fahrbach von der Friedensregion Bodensee und Cornelia Speth von den Friedensräumen Lindau, und ihre Mitstreiter wollen

Das Friedensklima passt gut auf die Gartenschau

Die Blumen blühen, die Bienen summen, der Bodensee schickt sein leises Rauschen übers Ufer, die Sonne wärmt sanft – was für eine Idylle – ist sie nicht wunderschön unsere Erde? Geht es uns nicht so richtig gut? Wer derzeit über die Gartenschau Lindau schlendert kann sich einem Blütenrausch hingeben und so richtig entspannt die Seele baumeln lassen – und plötzlich vor einem bunten, fröhlich wirkenden Aufsteller im Luitpoldpark zu stehen kommen, dessen Botschaft allerdings weniger fröhlich ist.

Über 20 Jahre Friedensräume freuen sich Cornelia Speth (von links), Waltraud Bube und Gertrud Fersch vom Friedensräume-Leitungst

20 Jahre für den Frieden

Die Friedensräume feiern Geburtstag. Und zwar ihren Zwanzigsten. Wie aber lassen sich 20 Jahre Friedensräume am besten beschreiben, zusammenfassen oder gar auf einen Nenner bringen? Geht das überhaupt? Die Friedensräume haben dies mit ihrer gleichnamigen Ausstellung geschafft. 20 Kisten als gestaltete Schaukästen umfunktioniert geben 20 Impulse aus 20 Jahre als Antwort. Aber ganz gleich ob damit die vielen, vielen Vorträge, Filme, Diskussionen, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen oder Workshops der letzten zwei Jahrzehnte abgebildet sein mögen.

Friedenspolitik mit Heimatbezug. Den Lindauer Friedensweg gibt es jetzt als Broschüre. Darüber freut sich das Friedensräume-Team

Den Lindauer Friedensweg gibt es ab sofort als Broschüre

Vom einfachen Handzettel zur hübschen Broschüre: War der Lindauer Friedensweg bisher nur auf zwei Blättern weißen Papiers beschrieben, so ist er jetzt als bebildertes Heftchen zu haben. Ein Aufstieg, den er sich zu Recht verdient hat. Fasst die Broschüre doch einen zweistündigen Spazierweg zu zwölf Symbolen des Friedens zusammen, die den Spaziergänger obendrein noch an einige der schönsten Orte Lindaus führt.

„Wir sind froh, den Lindauer Friedensweg jetzt in einer schönen Broschüre präsentieren zu können“, freut sich Cornelia Speth.

750 Euro hat das Bogy mit dem Verkauf seines Kalenders zusammenbekommen, die an die Friedensräume gespendet werden.

Bogy-Spende trifft auf dankbare Abnehmer

Es war eine sportliche Herausforderung für das Kalender- und Fotografieteam sowie für den Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, denn der Stadt-/Schulkalender 2021 war exakt drei Tage vor dem Lockdown im Dezember geliefert worden. Damit blieb wenig Zeit, bis die vorgesehenen Verkaufsstellen, die Buchhandlungen Papillon und Buch Insel, schließen mussten. Daher stellten die Teams ihre Verkaufsstrategie kurzerhand um. Die Obsthöfe und Apotheken wurden angefragt, ob sie bereit wären, den Kalender zum Kauf anzubieten.

Der Friedensbaum des Bodensee-Gymnasiums ist gepflanzt. Darüber freuen sich (von links): Waltraut Bube, Cornelia Speth, Dietmar

Ein Ginkgo für den Frieden

2019 war er, der Schul-Weihnachtsbaum im Bodensee- Gymnasium, anlässlich der zehnten Weltversammlung von Religions for Peace mit Friedenswünschen geschmückt. Bei der Feier, in der das Bogy offiziell zur Schule ohne Rassismus ernannt wurde, erhielten die Friedensräume Lindau den Ginkgo, wieder mit den Ring-for-Peace-Filzen dekoriert, als Geschenk. Nun hat der Baum seinen Platz im Lindenhofpark in Sichtweite der Friedensräume gefunden. Und das obwohl sich die Suche nach einem passenden Plätzchen schwierig gestaltete.

 Das Leitungsteam der Friedensräume freut sich über den neu bestückten „Hörraum“ (von links): Barbara Stoller, Elisabeth Schedle

„Hier kann man wirklich versinken“

Wenn schon in diesem Jahr das längst schon fertig vorbereitete und prall gefüllte Veranstaltungsprogramm coronabedingt abgesagt werden musste und auch erst mal weiterhin ausfallen wird – eines freut das Friedensräumeteam umso mehr: Dass die Friedensräume seit Montag wieder geöffnet haben und dass damit jetzt wenigstens der neu bestückte Hörraum zugänglich ist.

„Das Programm ist bis Ende August gecancelt“, sagt Friedensräumekoordinatorin Cornelia Speth der LZ Reporterin gleich zu Beginn jenes Gespräches, das eigentlich bereits vor ...

 Fotokünstlerin Bärbel Starz, die Palästinenser Kadra Zreineh und Bassem Zreineh sowie Rabbiner Tovia Ben Chorin schauen aus dem

Friede ist nicht unmöglich

„Sharing water – sharing wings, Dialog der Welten, Israel-Palästina“, heißt die Ausstellung von Bärbel Starz, die bis zum Ende des Monats in den Friedensräumen zu sehen ist. Dabei präsentiert die Künstlerin aus Friedrichshafen nicht nur jede Menge digitale Fotos auf großen Leinwänden, die sie in drei fotografischen Serien zusammengefasst hat, sondern auch einen großen Lichtkubus, der die israelische Mauer nach Palästina, den antipalästinensischen Schutzwall, abbildet.

 Im Interview mit Wolfgang Schürer (rechts), der für die Weltkonferenz von Religions for Peace verantwortlich ist, und Cornelia

Lindau präsentiert sich als Friedensstadt

Im Tourismus setzt Lindau auf das Image als Friedensstadt. LTK nimmt die bevorstehende Tagung von Religions of Peace zum Anlass für ein Magazin über das Thema Frieden. Das Heft gibt es ab sofort in der Tourist-Info.

Bei der Vorstellung des Heftes in den Friedensräumen sind die Verantwortlichen viele Gründe eingefallen, warum Lindau ein guter Ort ist, um über Frieden nachzudenken. Am deutlichsten sagte es Wolfgang Schürer, dem es zu verdanken ist, dass die Friedenskonferenz der Religionsspitzen im August in Lindau stattfindet.

 Die Gastfamilien freuen sich auf ihre jungen Wissenschaftler, die im Juli zur 69. Nobelpreisträgertagung kommen werden (von lin

Vorfreude auf internationalen Besuch

Gastfamilie zu sein für einen jener jungen Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt, die jedes Jahr nach Lindau zur Nobelpreisträgertagung kommen, ist etwas ganz besonderes. Nicht nur für die Gastgeber selbst, sondern auch für die Lindauer Nobelpreisträgertagungen. Das zumindest hat das Team die rund 90 Lindauer, die seiner Einladung in den „neuen“ Gasthof Koeberle nach Bodolz gefolgt sind, deutlich spüren lassen.

„Ohne die Gastfamilien wüssten wir gar nicht, wo wir die jungen Wissenschaftler unterbringen könnten“, sagte Nikolaus ...

Rege Teilnahme auch beim letzten Treffen der Arbeitsgruppe für den Aktionstag Engel der Kulturen auf der Hinterbühne des Stadtth

Engel der Kulturen: Der Aktionstag steht

Mit dem letzten von insgesamt sechs Arbeitstreffen ist die Vorbereitungs- und Besprechungsphase zum Aktionstag „Engel der Kulturen“ abgeschlossen, jetzt geht es sozusagen in den Endspurt. Zum Abschluss haben sich gut 25 Menschen in der Hinterbühne des Stadttheaters getroffen, um den Ablauf des Tages noch einmal durchzusprechen.

An dem Aktionstag wird das große Alurad mit dem Engel der Kulturen durch Lindau gerollt. An verschiedenen Stationen wird Halt gemacht und am Schluss auf dem Therese-von-Bayern-Platz das Abschlussfest gefeiert.