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Dax

Dax leicht im Minus

Der Dax hat am Donnerstag seine Verlustserie fortgesetzt und ist mit einem Abschlag von 0,12 Prozent auf 12.543,06 Punkte aus dem Handel gegangen. Seine anfänglichen Verluste konnte das Börsenbarometer damit aber deutlich eindämmen. Im Tagesverlauf war der deutsche Leitindex zeitweise auf das tiefste Niveau seit rund einem Monat gefallen.

Auch der MDax arbeitete sich im Handelsverlauf wieder vor und erreichte knapp die Gewinnzone: Der Index der 60 mittelgroßen Börsentitel schloss mit einem Aufschlag von 0,09 Prozent auf 27.

Auch bei Continental in Villingen-Schwenningen führt die Automatisierung zum Verlust von Arbeitsplätzen.

169 Arbeitsstellen fallen Automatisierung zum Opfer

Continental in Villingen ist nicht nur der größte industrielle Arbeitgeber in der Stadt, er gehört auch zu den innovativsten Unternehmen in der Region in Bezug auf Produktion und Produkt-Portfolio. In der Niederlassung hat die digitale Transformation längst Einzug gehalten. Dies bedeutet aktuell aber auch, dass mit der fortschreitenden Automatisierung bis Ende nächsten Jahres 169 Stellen in der Produktion abgebaut werden.

Über Situation und Zielsetzungen des Unternehmens tauscht sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei seit ...

Tag der Industrie

Industrie geht auf Bundesregierung los

Mehr Klimaschutz, rasante Digitalisierung: Die deutsche Industrie mit Millionen Beschäftigten sieht sich auch ohne Corona-Krise in einem schwierigen Strukturwandel.

Ein Jahr vor der Bundestagswahl hat nun Industriepräsident Dieter Kempf seinem Ärger über die Politik der Bundesregierung Luft verschafft. Seine Kernbotschaft: Immer neue Zielvorgaben etwa beim Klimaschutz dürften die Unternehmen nicht überfordern, es drohe eine Verlagerung von Produktion - und zugleich tue die Politik zu wenig, um Firmen beim Wandel zu unterstützen.

 BMW-Mitarbeiter bei der Montage eines i6 Elektroautos in Leipzig.

Eine Branche setzt den Rotstift an – Die Kürzungspläne der deutschen Autobauer

Zwei Millionen Menschen hängen direkt oder indirekt von der deutschen Automobilindustrie ab. Zu dem ohnehin schwierigen Umbruch von der alten Verbrenner-Welt in die neue Zeit der Alternativantriebe, kommt jetzt eine tiefe Absatzkrise. Dabei befassten sich etliche Unternehmen schon vor Corona mit rigiden Sparplänen. Die aktuelle Lage:

Daimler:

Zuletzt war beim schwäbischen Autobauer der Abbau von 10 000 bis 15 000 der weltweit rund 300 000 Stellen kolportiert worden – davon rund 4000 am Stammsitz in ...

Kürzungspläne in der deutschen Autobranche

Die Kürzungspläne in der deutschen Autobranche

Von der „Schlüsselindustrie“ ist häufig die Rede, wenn es um die deutsche Autobranche geht. Mehr als 800.000 Beschäftigte arbeiten hier, direkt und indirekt hängen geschätzt zwei Millionen Menschen von Wohl und Wehe des wichtigen Wirtschaftszweigs ab.

Zu dem ohnehin schwierigen Umbruch von der alten Verbrenner-Welt in die neue Zeit der Alternativantriebe und Vernetzung kommt jetzt die tiefe Absatzkrise wegen der Pandemie, bei der noch kein Ende absehbar ist.

Continental

Conti-Aufsichtsrat bestätigt Aus für zwei Werke

Tausende Mitarbeiter von Continental stehen vor einer ungewissen Zukunft: Der Aufsichtsrat des Autozulieferers hat die umfassenden Schließungspläne des Konzerns bestätigt.

Das Reifenwerk in Aachen wird Ende 2021 aufgegeben, der Standort für Autoelektronik im hessischen Karben bis Ende 2024, wie Conti am Mittwoch in Hannover mitteilte. Außerdem soll der Standort Regensburg umgebaut werden.

Allein an diesen drei Standorten sind rund 4800 Arbeitsplätze betroffen.

Logo von Continental

Conti-Aufsichtsrat bestätigt Aus für Reifenwerk in Aachen

Das traditionsreiche Reifenwerk von Continental in Aachen steht vor dem Aus. Der Aufsichtsrat des Autozulieferers hat am Mittwoch die Schließungspläne des Konzerns bestätigt. Das Werk soll Ende 2021 aufgegeben werden. Betroffen von den Plänen sind nach Unternehmensangaben 1800 der dortigen 2000 Arbeitsplätze.

Die nordrhein-westfälischen Landesregierung reagierte empört. „Management und Aufsichtsrat von Continental brüskieren ohne Not eine ganze Region“, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Mit einem Produktionsstopp machen die Conti-Mitarbeiter auf ihre Situation aufmerksam.

Conti-Mitarbeiter wehren sich

Nachdem Continental Anfang September angekündigte hatte, 170 Stellen am Standort zu streichen, folgte nun eine weitere Antwort der Beschäftigten: Am Freitag stand die Produktion im Conti-Werk in Villingen eine Stunde lang still. Mit ihrem „Streik“ wollen die Conti-Mitarbeiter ein Zeichen an die Konzernspitze senden.

Ein „Streik“, so IG Metall Geschäftsführer Thomas Bleile, sei dies nicht gewesen. Die Gewerkschaft dürfe in diesem Fall gar nicht dazu aufrufen, so Bleile.

Continental und Osram lösen Gemeinschaftsfirma auf

Auto-Licht: Continental und Osram beenden Joint-Venture

Die Autozulieferer Continental und Osram müssen wegen der Corona- und Branchenkrise ihre Zusammenarbeit in der Lichttechnik beenden.

Die 2018 gegründete und unter anderem auf LED-Scheinwerfer spezialisierte Gemeinschaftsfirma mit Hauptsitz in München solle aufgelöst werden, kündigten beide Unternehmen am Mittwoch an. Die Trennung hatte sich im Sommer schon abgezeichnet. Nun würden konkrete Gespräche zur Auflösung der Gemeinschaftsfirma geführt, erklärte Conti.

Continental und Osram beenden Autolicht-Gemeinschaftsfirma

Die Autozulieferer Continental und Osram müssen wegen der Corona- und Branchenkrise ihre Zusammenarbeit in der Lichttechnik beenden. Die 2018 gegründete und unter anderem auf LED-Scheinwerfer spezialisierte Gemeinschaftsfirma mit Hauptsitz in München solle aufgelöst werden, kündigten beide Unternehmen am Mittwoch an. Die Trennung hatte sich im Sommer schon abgezeichnet. Nun würden konkrete Gespräche zur Auflösung der Gemeinschaftsfirma geführt, erklärte Conti.