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 Für die zahlreichen Besucher müssen zuätzliche Stühle herangeschafft werden.

Café soll Kommunikationstreffpunkt sein

Erfreut sind die Organisatoren über die gute Resonanz bei der Eröffnung des „Café Hereinspaziert“ gewesen. Die Caféteria im Conrad-Gröber-Haus war bis auf den letzten Platz besetzt, als das neue Integrationsprojekt der Stadt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick freute sich, dass aus den Workshops der Integrationbeauftragten Martina Eisele „etwas Greifbares für die Bewohner der Stadt herausgekommen ist“ und hier ein niederschwelliges Angebot für Kontakte enstanden sei.

 Die Arbeiten am Meßkircher Caritas-Zentrum neigen sich dem Ende zu.

Arbeiten sollen im Februar abgeschlossen sein

In Meßkirch gibt es seit rund 1,5 Jahren die große Baustelle des Neubaus eines Caritas-Zentrums. Die Arbeiten an dem Bauwerk verlaufen derzeit gut. Architekten, Fachplaner, die beteiligten Firmen und die Handwerker gehen davon aus, dass die Arbeiten aller Voraussicht nach im Januar/Februar 2020 abgeschlossen sein werden, sodass die Bewohner des Conrad-Gröber-Hauses im März 2020 in das neue Gebäude einziehen können. Die offizielle Inbetriebnahme kann dann ab April 2020 erfolgen, eine Einweihungsfeier ist für den Mai 2020 geplant.

 Conrad Gröber wurde 1932 von Papst Pius XI. zum Erzbischof von Freiburg ernannt. Er ist wegen seiner Rolle in der NS-Zeit umstr

Nazi-Vergangenheit: Konstanzer Gemeinderat erkennt Ehrenbürgertitel ab

Der Konstanzer Gemeinderat hat beschlossen, die Ehrenbürgerwürde für Franz Knapp, Conrad Gröber und Paul von Hindenburg abzuerkennen. Ein symbolischer Akt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt, da die Ehrenbürgerwürde mit dem Tod der Person erlösche.

Franz Knapp war Oberbürgermeister von Konstanz und wurde in seiner Funktion als städtischer Rechtsrat zu einem Repräsentanten des NS-Regimes in Konstanz. Unter Androhung der Zwangsvollstreckung veranlasste er etwa die Eintreibung der Abbruchkosten der am 10.

Die Handwerker sprechen den Richtspruch für das neue Gebäude, das unmittelbar neben dem alten Conrad-Gröber-Haus entsteht.

Altenhilfezentrum soll zum Jahresende fertig sein

Im Juli vergangenen Jahres ist der erste Spatenstich für das Caritas-Altenhilfezentrum in Meßkirch gewesen. Jetzt, ein dreiviertel Jahr später, konnte am Dienstag Richtfest gefeiert werden. Der Bau für rund 9,1 Millionen Euro soll das in die Jahre gekommene Altenpflegeheim Conrad-Gröber-Haus ersetzen. Es ist die größte Investition in der Geschichte des Sigmaringer Caritasverbands.

Caritas-Geschäftsführer Alexander Sperl begrüßte die Gäste zum Richtfest und dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

 Conrad Gröber wurde 1932 von Papst Pius XI. zum Erzbischof von Freiburg ernannt. Er ist wegen seiner Rolle in der NS-Zeit umstr

Die Kirche im Südwesten in der NS-Zeit

Die Kirche und ihre Vertreter haben sich in der Zeit des Nationalsozialismus sehr unterschiedlich gegenüber den Machthabern verhalten. Zwei Beispiele dafür gibt es im Südwesten mit dem Freiburger Erzbischof Conrad Gröber (1872 – 1948) und dem Rottenburger Bischof Joannes Baptista Sproll (1870 – 1949). Die Gesellschaft Oberschwaben hat zusammen mit den beiden Diözesangeschichtsvereinen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart diesen beiden Protagonisten eine historische Fachtagung in Meßkirch gewidmet.

 Die Besucher, darunter auch einige Geistliche, hören den Rednern zu.

Zwischen klarer Gegnerschaft und taktischer Mitarbeit

Der eine war förderndes SS-Mitglied, der andere hat die NS-Ideologie öffentlich kritisiert: Eine Tagung im Schloss Meßkirch hat mit zahlreichen Vorträgen das unterschiedliche Verhältnis der Bischöfe Conrad Gröber und Joannes Baptista Sproll zum Nationalsozialismus unter die Lupe genommen. Conrad Gröber war Erzbischof von Freiburg, er stammt aus Meßkirch, er ist Ehrenbürger, eine Straße in Meßkirch ist nach ihm benannt. Doch in jüngster Zeit ist wieder Kritik an Gröbers Verhältnis zum Nationalsozialismus zur Sprache gekommen.

Der Erzbischof von Freiburg, Conrad Gröber

„Brauner Conrad“ und „Bekennerbischof“

„Die Bischöfe Conrad Gröber und Joannes Baptista Sproll und der Nationalsozialismus – Historischer Kontext und historisches Erinnern“ lautet der Titel einer Tagung, die am 9. und 10. November im Festsaal von Schloss Meßkirch stattfindet. Ausrichter sind die Gesellschaft Oberschwaben, der Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Kirchengeschichtliche Verein für die Erzdiözese Freiburg.

Nachdem die „Schwäbische Zeitung“ im vergangenen Jahr über die Beziehungen des in Meßkirch geborenen Freiburger Erzbischofs Conrad ...


Standhaft in Anbetracht von Gewalt und Nazi-Terror: Joannes Baptista Sproll.

Unerschütterlich im Glauben gegen die Nazis

Mit der Verbannung eines ihrer heftigsten und wortmächtigsten Gegner, des Bischofs von Rottenburg, Joannes Baptista Sproll, erreichen die Nationalsozialisten im August 1938, vor genau 80 Jahren, ihr Ziel: Der beliebte Oberhirte muss seine Diözese verlassen. Eine Odyssee über 30 Stationen in Süddeutschland beginnt. Als Sproll nach Ende des Krieges nach Rottenburg heimkehren kann, ist er von schwerer Krankheit gezeichnet und stirbt vier Jahre später.


Die Beratungsstelle gibt es seit 30 Jahren.

10 000 Menschen haben die Beratungsstelle in Anspruch genommen

Was heute eher normal ist, das war vor 30 Jahren eine Besonderheit: die Beratung und Begleitung pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen. Seit 30 Jahren gibt es nun eine solche Beratungsstelle: 1988 richtete der Caritasverband Sigmaringen diese ein. Grund waren die Erfahrungen aus dem Pflegeheim Conrad-Gröber-Haus in Meßkirch. „Damals hat man festgestellt, dass Betroffene schon vor einer möglichen Heimaufnahme Hilfe und Begleitung brauchen“, sagt Caritas-Geschäftsführer Alexander Sperl.

Die Verantwortlichen für den Neubau treffen sich zum ersten Spatenstich. Im Hintergrund sieht man das Conrad-Gröber-Haus.

Der Bau des Altenhilfezentrums beginnt

Der Caritasverband im Landkreis Sigmaringen tätigt mit dem Neubau eines Altenhilfezentrums in Meßkirch die größte Investition seiner Verbandsgeschichte. Der Bau für rund 9,1 Millionen Euro soll das in die Jahre gekommene Altenpflegeheim Conrad-Gröber-Haus ersetzen. Gestern war der erste Spatenstich.

Der Caritasverband ist seit 1980 Träger des Conrad-Gröber-Hauses, das aber inzwischen nicht mehr den Standards entspricht. Deshalb wurde beschlossen, einen erweiterten Neubau zu planen und nach der Fertigstellung und dem Umzug der ...