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 Sophie Baumbusch aus Ravensburg und Aminata Bah aus Meckenbeuren (hinten, Bildmitte) beim Besuch einer Schulklasse im westafrik

Viel Herzlichkeit und noch mehr Armut: Was zwei junge Frauen aus der Region in Guinea erleben

„Von Reisen nach Guinea wird dringend abgeraten.“ Noch entschiedener als das deutsche Auswärtige Amt in Berlin warnt das österreichische Außenministerium unter Hinweis auf die Terrorgefahr in dem westafrikanischen Land, das von der negativen Entwicklung in Nachbarländern wie Mali in Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Elftklässlerin Sophie Baumbusch aus Ravensburg, Schülerin am Spohngymnasium, ließ sich von solchen offiziellen Warnungen jedoch nicht abschrecken.

 Die alten Schulbänke sollen ersetzt werden.

Meckenbeurer Verein will Kindern in Guinea eine Perspektive geben

Menschen in verarmten Ländern ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig Fluchtursachen zu bekämpfen, darauf zielt die Schwäbische Zeitung mit der Weihnachtsaktion „Helfen macht Freude“ ab. Auch Djarama, ein gemeinnütziger Hilfsverein mit Sitz in Meckenbeuren, soll dabei zum Zuge kommen.

„Unser Engagement für Kassery in Guinea soll dazu beitragen, dass vor allem die jungen Menschen dort eine Zukunftsperspektive haben, in ihrer Heimat bleiben können und nicht fliehen müssen“, sagen Anke und Solomon Bah, die den ...

Wasser aus dem Brunnen – die Menschen in Kassery schätzen sehr, was Solomon Bah und der Verein „Djarama“ mit ihrem Engagement be

„Djarama“: Danke für 17 Brunnen und eine Schule

Trinkwasser aus der Leitung – was hierzulande einen Handgriff, aber kaum mehr einen Gedanken wert ist, das hat in anderen Ländern Seltenheitscharakter. So in großen Teilen Guineas in Westafrika und speziell im Dorf Kassery: Hier haben die 17 Schöpfbrunnen, die Solomon Bah seit 2001 gebaut hat, den Menschen das kostbare Nass und damit eine andere Lebensqualität beschert, da sie nicht mehr kilometerweit dafür marschieren müssen.

Was der in Liebenau wohnhafte Mann viele Jahre in Privatinitiative getan hat, steht seit 2015 auf festen ...

18-Jährige bringt Baby in 13 000 Metern Flughöhe zur Welt

Eine 18 Jahre alte Französin hat in einem Flugzeug in 13 000 Metern Höhe eine Tochter zur Welt gebracht. Die Frau war in einer Maschine von Turkish Airlines auf dem Weg von Conakry in Guinea nach Istanbul, als die Wehen einsetzten, wie die Fluggesellschaft der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Der Flieger landete danach in Ouagadougou im westafrikanischen Burkina Faso zwischen. Eine Flugbegleiterin erzählte nach Angaben der Zeitung „Hürriyet“, die Crew sei für solche Fälle ausgebildet und habe bei der Geburt geholfen.

Fußballkünstler

Straßenkick, PSG und Sacré-Cœur

Gleich hängt er an der Lampe. Mit wenigen Handgriffen zieht Iya Traoré seinen durchtrainierten Körper mehrere Meter die alte Straßenlaterne hinauf. Dahinter: die Traumkulisse von Paris. Mit kleinen Kicks hält Traoré einen Fußball in der Luft.

Oben angekommen folgen weitere Szenen zwischen Akrobatik und Fußballspiel. Klatschen, Grölen, Jubel - die Menge auf der breiten Treppe ist begeistert.

Die Stufen vor der Basilika Sacré-Cœur de Montmartre gelten als angenehmer Platz, um die Stadt der Lichter von oben zu bewundern.

Jo Nesbø in Breslau

Breslau ist auch Welthauptstadt des Buches

Mit einer „Nacht der Literatur“ hat das niederschlesische Breslau (Wroclaw) sein Jahr als Welthauptstadt des Buches begonnen.

Die Stadt übernahm den Titel der Weltkulturorganisation Unesco vom koreanischen Incheon. Bereits seit Jahresbeginn ist Breslau - zusammen mit dem spanischen San Sebastián - Europäische Kulturhauptstadt 2016.

Als Welthauptstadt des Buches will Breslau ein Jahr lang Projekte rund ums Lesen und Begegnungen mit Autoren fördern und nach Angaben der Organisatoren bis zu 750 000 Besucher bei rund 6000 ...

Fortschritt in Ebola-Bekämpfung

Guinea ebolafrei - Ansteckungskette in Westafrika gestoppt

Zwei Jahre nach dem Ausbruch des tödlichen Ebola-Virus in Guinea hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch dieses westafrikanische Land für ebolafrei erklärt.

„Die WHO beglückwünscht die Regierung und die Bevölkerung Guineas zur Beendigung des Ebola-Ausbruchs“, erklärte die UN-Sonderorganisation in Genf. Zugleich betonten die WHO und die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die maßgeblich an der Bekämpfung der Epidemie beteiligt war, die Notwendigkeit wachsam zu bleiben.

Ebola

Zwei Jahre Ebola-Krise

Camara Fode Abass weiß, dass sein Leben nie wieder wie vorher sein wird. In der Familie des 36-Jährigen erkrankten 17 Menschen an Ebola. Nur vier wurden geheilt.

Die Trauer lastet schwer auf den acht Überlebenden. Sie haben Ehegatten, Kinder, Eltern und Geschwister verloren. Doch das Schlimmste, sagt Abass, ist das gnadenlose Stigma, das ihnen anhängt.

Niedergeschlagen sitzt der Mann vor seiner Lehmhütte in einem Armenviertel der Hauptstadt Conakry im westafrikanischen Guinea.

Ebola-Opfer

Mehr als 10 000 Ebola-Tote

Die Ebola-Epidemie hat in den drei am schwersten betroffenen Ländern mittlerweile mehr als 10 000 Menschenleben gekostet. Das geht aus der Ebola-Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Danach ist die Zahl der in den westafrikanischen Ländern Guinea, Sierra Leone und Liberia bis zum 10. März registrierten Todesfälle auf 10 004 gestiegen - das sind 43 mehr als einen Tag zuvor gemeldet worden waren.

Ungeachtet des Überschreitens der 10 000-Grenze ist die Epidemie aber weiter rückläufig.

Ebola

Studie mit Ebola-Medikament: Einige Patienten reagieren positiv

Eine klinische Studie mit einem experimentellen Ebola-Medikament hat bei einigen Patienten im westafrikanischen Guinea eine positive Wirkung gezeigt.

Daten von 80 Teilnehmern hätten ergeben, dass das Medikament Favipiravir die Sterblichkeit bei Patienten mit einer niedrigen Viruslast im Blut reduzieren kann, teilte die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ am Dienstag mit. In dieser Gruppe habe sich die Sterblichkeitsrate von 30 auf 15 Prozent halbiert.