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 Die Musiker präsentierten ein abwechslungsreiches Programm.

Horn und Fagott halten aparte Zwiesprache

Rossini, Beethoven, Mendelssohn Bartholdy: Mit einem abwechslungsreichen Programm und unter der Leitung von Stefan Geiger hat die Württembergische Philharmonie Reutlingen am Donnerstag im Konzerthaus gastiert. Als Starsolist begeisterte der Pianist Christoph Soldan.

Zwischen Dirigaten in Brasilien, in der Hamburger Elbphilharmonie und in Korea gastierte Stefan Geiger in Reutlingen und in Trossingen. Seit der Spielzeit 2016 ist der 52-Jährige Maestro titular des 66-köpfigen Orquestra Sinfônica do Paraná.

 Das Sinfonieorchester der Hochschule wusste zu überzeugen.

Gespenstische Passagen und milde Gegenstücke

Virtuos und bejubelt: Unter der souveränen Leitung von Prof. Sebastian Tewinkel hat das Sinfonieorchester der Hochschule am Donnerstagabend im sehr gut besuchten Saal bewiesen, dass es in zeitgenössischen Stücken ebenso zuhause ist wie in der Klassik. Quinn Parker glänzte als Posaunensolist.

„Con brio“ nannte der Münchner Komponist Jörg Widmann 2008 eine Auftragskomposition. Die Konzertouvertüre sei also „lebhaft und mit Schwung“ zu spielen.

 Anke Dill, Florian Wiek und Justus Grimm (von links) begeistern das Publikum beim Schlosskonzert in Gammertingen.

Konzert-Zyklus endet mit einem fulminanten Finale

Am vergangenen Samstag fand der dreiteilige Konzert-Zyklus mit Klaviertrios von Ludwig van Beethoven (1770-1827) ein grandioses Ende: Anke Dill (Violine), Justus Grimm (Violoncello) und Florian Wiek (Klavier) begeisterten wie bei ihren beiden Konzerten im März diesen und vergangenen Jahres das Gammertinger Publikum.

Den Auftakt bildete das Trio No. 3 aus opus 1. Der erste Satz „Allegro con brio“ war geprägt von kraftvollem, lebendigem Spiel und starken klanglichen Differenzierungen, während im darauffolgenden „Andante cantabile con ...

 Das Bennewitz-Quartett beeindruckt die Zuhörer im Alten Kloster.

Romantische Werke enden schmerzvoll und leise

Immer wieder gelingt es Bad Saulgaus Kulturamtsleiter Andreas Ruess, außergewöhnliche Musiker nach Bad Saulgau einzuladen. Das in Prag gegründete Bennewitz-Quartett, das sich nach dem bedeutenden tschechischen Geiger und Pädagogen Antonin Bennewitz (1833 bis 1926) nennt, ist weltweit durch große Auftritte bekannt geworden. Im Alten Kloster Bad Saulgau hat das Quartett am vergangenen Sonntagabend romantische Werke präsentiert.

Das Streichquartett F-Dur op.

 Im Chorraum der Basilika konnte sich der tragende Sopran von Viktoria Eschenfelder aus Rottenburg zusammen mit dem Spiel von Wo

Romantische Musik erklingt im Kirchenschiff

„Vom Deutschen Idealismus zur deutschen Romantik“ nennt sich diesmal die Philosophische Sommerwoche, die seit 14 Jahren von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Weingarten veranstaltet wird. Tradition ist dabei auch das öffentliche Konzert am ersten Abend des viertägigen Seminars im Chorraum der Basilika, der sich akustisch besonders gut dafür eignet. Auch dieses Jahr war der Rottenburger Organist und Komponist Wolfram Rehfeldt an der Gabler-Chororgel zu hören.

Fantastisch an den Tasten: Phong Nguyen hat beim Wertungsvorspiel Bühnenpräsenz, Können und Spielwitz bewiesen und dafür viel Ap

In 90 Minuten durch drei Jahrhunderte

Was haben Beethoven, Ed Sheeran, Telemann und die „Imagine Dragons“ gemeinsam? Sie alle finden sich auf der „Playlist“ des Vorspielabends, den Schüler aus dem Musik-Neigungskurs der 11. Klasse am Gymnasium Isny im altehrwürdigen Refektorium gestaltet haben.

Elf junge Musiker haben beim zweiten Wertungsvorspiel ein lebendiges Programm aus Klassikern der Klassik, unbekannteren Schätzen und zeitgenössischer U-Musik vorgetragen.

Phong Nguyen war der herausragende Künstler des Abends.

 Wie gewohnt überzeugte das Sinfonieorchester der Musikhochschule.

Minutenlanger Schlussapplaus ist garantiert

Minutenlanger Applaus im gut besuchten Konzerthaus: Mit Werken von Dvořák, Beethoven und Mozart hat das Sinfonieorchester der Musikhochschule Trossingen unter der souveränen Leitung von Sebastian Tewinkel am Samstagabend sein hohes Können gezeigt. Gefeierter Solist war Chao Tian am Flügel.

Auftakt in kleiner Besetzung: Für die Serenade d-Moll, Antonin Dvořáks Opus 44 von 1878, hatte Tewinkel zehn Bläser und zwei Streicherinnen aus den Mitgliedern des jungen Orchesters ausgewählt.

 Internationale Prominenz beim 25. Galeriekonzert (von links): Professor Edward Swenson, Annette Seiler, Winfried Assfalg, Profe

Musikalischer Hochgenuss zum Jubiläum

Zum 25. Mal stand der von Conrad Graf im Jahr 1824 gebaute Hammerflügel im Mittelpunkt eines Konzerts in der Riedlinger Galerie zum Heiligen Geist. Mit Annette Seiler, Stefania Neonato und Wolfgang Brunner boten international geschätzte Kenner dieses Instruments ein Konzert der Extraklasse, das dem Jubiläum dieser Konzertreihe einen besonderen Glanz verlieh.

Alle diese Künstler sind mit dem Riedlinger Flügel vertraut, da sie in den vergangenen Jahren immer wieder ein Galeriekonzert gestaltet haben.

 Ernst-Martin Kiefer und Uli Etter (Violinen), Claudia Ott an der Viola und Marion Kiefer am Violoncello musizierten als Riedlin

Musikalische Tropfen wirken belebend

Um ein Mozart-Quartett, das an Preußens Geschichte erinnerte, scharte das Riedlinger Streichquartett zwei Werke, die zum Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sind. Für Akteure und Zuhörer eine kleine Zeitreise, die durch die räumliche Nähe im Refektorium auch in ihrer spezifischen Ausdrucksweise gut wahrgenommen werden konnte.

Theodor Fürchtegott Kirchner aus Neukirchen bei Chemnitz gehört nicht zu den bekanntesten Komponisten seiner Zeit.

 Fabian Müller tritt vom ersten Moment an in einen intensiven Dialog mit seinem Instrument.

Pianist Fabian Müller begeistert mit Beethoven und Brahms

Selten zuvor in der 20-jährigen Geschichte der Kapfenburger Musikakademie hat im dortigen Fürstensaal ein so exzellenter Pianist gespielt wie Fabian Müller. Mit Werken von Beethoven und Brahms hat er seine Zuhörer begeistert.

Als einer der bemerkenswerten deutschen Pianisten seiner Generation ist der 28-jährige, preisgekrönte Musiker über große deutsche Bühnen hinaus bis zur New Yorker Carnegie Hall bekannt. Auch deshalb wird sein Auftritt an der Schwelle zum Beethovenjahr 2020 in die Annalen der Musikakademie eingehen und bei den ...