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Corona: Kritik aus bayerisch-thüringischen Grenzgebiet

In einem offenen Brief haben Kommunalpolitiker im bayerisch-thüringischen Grenzgebiet die Corona-Lockerungspläne in Thüringen kritisiert. Die Beschränkungen aufzuheben wäre „ein fatales Signal mit voraussichtlich schwerwiegenden Konsequenzen für die Gesundheit unserer Bevölkerung“, hieß es in dem am Donnerstag verbreiteten Schreiben an Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke).

Den Brief unterzeichneten die Landräte aus Coburg, Kronach, Lichtenfels, die Oberbürgermeister von Coburg und Neustadt bei Coburg sowie der ...

Polizist-Illustration

Polizei stoppt Liebesspiel von Lederfreunden: Findet Waffen

Weil ein Zeuge wohl Verbrecher vermutete, hat die Polizei das Liebesspiel zweier Leder-Fetischisten in Oberfranken gestört - noch bevor es zur Sache ging. Der Passant hatte in der Nacht zwei maskierte Männer in einer Grünanlage in Rödental (Landkreis Coburg) bemerkt und die Beamten nach Angaben vom Mittwoch alarmiert. Diese entdeckten zwei ganz in Leder gekleidete Männer, die sich zu „Partnerspielen erotischer Natur“ verabredet hatten, wie es ein Sprecher formulierte.

Markus Söder

Söder übt Kritik an beabsichtigten Lockerungen in Thüringen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Ankündigung von weitreichenden allgemeinen Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Thüringen als „fatales Signal“ bezeichnet. Er bitte die Verantwortlichen in Thüringen darum, die Absicht zu überdenken, sagte Söder am Montag am Rande eines Besuches in einem Kindergarten in Nürnberg.

Bayern sei vom Infektionsgeschehen in der Nachbarschaft betroffen, sagte der Ministerpräsident. „Wir in Bayern waren besonders betroffen dadurch, dass wir an einer Grenzsituation zu Österreich waren.

Erfurter Domplatz

Länder finden bei Corona-Regeln keine Linie

Angesichts weitgehender Lockerungspläne in Thüringen und Sachsen driften die Länder bei den Corona-Regeln immer weiter auseinander.

Bund und Länder konnten sich bei einer gemeinsamen Schalte nicht auf eine Linie für die Fortsetzung der Kontaktbeschränkungen einigen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Sachsens CDU-geführte Regierung wollen wegen landesweit niedriger Infektionszahlen vom 6. Juni an statt landesweiter Regeln nur noch lokale Einschränkungen haben.

Brose

Bambergs Basketball atmet auf: Brose bleibt Gesellschafter

Die Basketball-Zukunft in Bamberg scheint vorerst gesichert. Der Brose-Konzern von Firmenchef Michael Stoschek bleibt entgegen einer jüngsten Ankündigung doch über den 1. Juli dieses Jahres hinaus Hauptgesellschafter des Bundesligisten, wie die Franken bekanntgaben.

Eigentlich hatte die Brose-Gruppe, die als Automobil-Zulieferer von der Corona-Krise betroffen ist, ihre Geschäftsanteile der Bamberger Basketball GmbH abgeben wollen. Bei den Verkaufsverhandlungen gab es aber keinen Deal.

Michael Stoschek

Bamberger Basketball atmet auf: Brose bleibt Gesellschafter

Die Basketball-Zukunft in Bamberg scheint vorerst gesichert. Der Brose-Konzern von Firmenchef Michael Stoschek bleibt entgegen einer jüngsten Ankündigung doch über den 1. Juli dieses Jahres hinaus Hauptgesellschafter des Bundesligisten, wie die Oberfranken am Sonntag bekanntgaben. Eigentlich hatte die Brose-Gruppe, die als Automobil-Zulieferer von der Corona-Krise betroffen ist, ihre Geschäftsanteile der Bamberger Basketball GmbH abgeben wollen. Bei den Verkaufsverhandlungen gab es aber keinen Deal.

Polizei-Illustration

Ex-Freund droht bei Streit mit Messer

Ein Streit zwischen einem 25-Jährigen und seiner Ex-Freundin ist in Rödental (Landkreis Coburg) am Mittwochnachmittag auf offener Straße eskaliert. Als der Mann die 21-Jährige schubste, hielt ein Autofahrer an, um den Streit zu schlichten. Daraufhin wurde der Autofahrer von dem Ex-Freund mit einem Springmesser bedroht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Hinzugerufene Polizisten entschärften die Situation und stellten das Messer sicher. Den 25-Jährigen erwarten laut Polizei nun mehrere Anzeigen.

Noch sind die Touristen nicht nach Bayern zurückgekehrt, auch am Hopfensee im Ostallgäu ist es daher ungewohnt ruhig. Ab Pfingst

Bayerische Regierung plant weitere Lockerungen für Familien und Touristen

Die bayerische Staatsregierung setzt den Kurs der Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen fort. Die aktuellen Zahlen spiegelten einen sehr geringen Anstieg bei den Infektionen im Freistaat wider, sagte Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU) nach der wöchentlichen Kabinettssitzung am Dienstag in München. Von Montag auf Dienstag sei die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Covid-19-Virus um 103 gestiegen, berichtete Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU).

Melanie Huml

Aktuell noch 3125 nachgewiesene Corona-Infektionen in Bayern

In Bayern gibt es aktuell nur noch 3125 nachgewiesene Corona-Infektionen. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München mit. Seit Beginn der Pandemie seien 45 966 Fälle registriert worden, verglichen mit dem Vortag sei ein Plus von 103 Fällen aufgetreten. Landesweit seien bisher 2331 Menschen an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.

Zudem gebe es in Bayern derzeit zwei Hotspots bei den Infektionen.

Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung

Bayerns Alarmglocken schrillen schon ab 35 Neuinfektionen

Zum besseren Schutz vor wieder ansteigenden Corona-Infektionszahlen schrillen in Bayerns Frühwarnsystem die Alarmglocken früher als anderswo. Das Kabinett hat am Dienstag in München den Schwellenwert auf 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herabgesetzt, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag in München mitteilte. Das Frühwarnsystem sei ein „probates Mittel“, um lokale Ausbruchsgeschehen schnell zu erkennen.