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A bissl was geht immer: Am Fuße der Bavaria in München haben sich am Wochenende Trachtenträger versammelt, um etwas Wiesn-Flair

Wie München „Wiesn light“ feiert

Strahlender Sonnenschein, Menschen in Dirndl und Lederhose, Brauereigespanne, hie und da Pferdeäpfel auf den Straßen: Manches ist wie immer an dem Wochenende, an dem eigentlich das Oktoberfest eröffnet worden wäre. Wegen Corona wurde es abgesagt, doch viele Menschen haben sich die Wiesnlaune davon nicht verderben lassen. Auch „Ozapft is“, hieß es am Samstag vielerorts trotzdem, wenn auch mit pandemiebedingt reduzierter Feier-Intensität. In der Nacht zum Sonntag blieb es dann laut Polizei auch ruhig.

Abgesagtes Oktoberfest

„Tiefes Lebensgefühl“ - München feiert Wiesn-Ersatz

Strahlender Sonnenschein, Menschen in Dirndl und Lederhose, Brauereigespanne, hie und da Pferdeäpfel auf den Straßen: Manches ist wie immer an dem Wochenende, an dem eigentlich das Oktoberfest eröffnet worden wäre.

Wegen Corona wurde es abgesagt, doch viele Menschen haben sich die Wiesnlaune davon nicht verderben lassen. Auch „Ozapft is“, hieß es am Samstag vielerorts trotzdem, wenn auch mit pandemiebedingt reduzierter Feier-Intensität.

Christian Ude

München feiert Ersatz-Wiesn: „Wollen Lebensgefühl spüren“

Strahlender Sonnenschein, Menschen in Dirndl und Lederhose, Brauereigespanne, hie und da Pferdeäpfel auf den Straßen: Manches ist wie immer an dem Tag, an dem eigentlich das Oktoberfest eröffnet worden wäre. „Ozapft is“ hieß es in München auch an diesem Samstag, vielerorts herrschte Wiesnlaune. In gut 50 Gaststätten luden Wirte zur „WirthausWiesn“ mit Wiesnbier, Hendl, Haxn und Volksmusik, oft mit Gitarre und Akkordeon statt mit Blasinstrumenten - weniger Aerosole.

Dieter Reiter

Kritische Stimmen vor Münchner „Wirtshaus-Wiesn“

Angesichts steigender Coronazahlen mehren sich in München kritische Stimmen zu der geplanten „WirthausWiesn“. Dabei wollen Wirte ab Samstag in mehr als 50 Wirthäusern - stets unter Einhaltung der Coronaregeln - mit Wiesnbier, Hendl und Musik als Ersatz für das abgesagte Oktoberfest etwas Volksfeststimmung schaffen.

Auf Twitter gibt es unter anderem Kritik daran, dass nach dem Überschreiten des Signalwert von 50 Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner ältere Schüler am Montag in München mit Maske in der Schule sitzen müssten, am ...

Wiesn-Gelände

München feiert Ersatz-Wiesn

Strahlender Sonnenschein, Menschen in Dirndl und Lederhose, Brauereigespanne, hie und da Pferdeäpfel auf den Straßen: Manches ist wie immer an dem Tag, an dem eigentlich das Oktoberfest eröffnet worden wäre.

„Ozapft is“ hieß es in München auch an diesem Samstag, vielerorts herrschte Wiesnlaune. In gut 50 Gaststätten luden Wirte zur „WirthausWiesn“ mit Wiesnbier, Hendl, Haxn und Volksmusik, oft mit Gitarre und Akkordeon statt mit Blasinstrumenten - weniger Aerosole.

Clemens Wendtner, der Chefarzt des Klinikums Schwabing

Ärzte sehen „Wiesn light“ zurückhaltend bis sorgenvoll

Ärzte sehen die in München geplanten Oktoberfest-Alternativen bei steigenden Corona-Zahlen mit Skepsis. Mindestens müssten Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, mahnten Mediziner vor der am Samstag startenden „WirtshausWiesn“ in mehr als 50 Münchner Gaststätten.

„Angesichts steigender Zahlen an Neuinfektionen mit Covid-19 sehe ich eine „Wiesn light“ eher skeptisch bis sorgenvoll“, sagte der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing, Clemens Wendtner, der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Laborantin führt Untersuchungen zum Coronavirus durch

Mediziner: Studien bekräftigen Notwendigkeit von Impfung

Erste Ergebnisse von Corona-Antikörper-Studien unterstreichen nach Auffassung des Münchner Infektiologen Clemens Wendtner die Notwendigkeit einer Impfung zur Eindämmung der Pandemie. „Die Durchseuchung in der Bevölkerung ist so gering, dass wir uns nicht auf Herdenimmunität verlassen können“, sagte der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. Dort waren im Januar die ersten Corona-Patienten behandelt worden. „Von 70 Prozent Durchseuchung sind wir extrem weit entfernt.

Spätfolgen nach Covid 19 Erkrankung

„Milchglasmuster“: Corona-Spätfolgen alarmieren Ärzte

Dimitri Boulgakov kann sich noch gut erinnern, wie er plötzlich an ein Testament dachte. Mit 46 Jahren, zwei kleinen Kindern - und einer Coronavirus-Infektion.

Er gehört zu den Patienten, bei denen die Krankheit auch mehr als zwei Monate nach dem Ausbruch noch nicht ausgestanden ist. Beim Treppensteigen oder Fußballspielen mit seinen Söhnen gerät er außer Puste. Damit ist er kein Einzelfall.

Torsten Blum ist Oberarzt in der Berliner Lungenklinik Heckeshorn im Helios Klinikum Emil von Behring.

Impfung

Impfung stärkste Waffe gegen Corona

Nach ermutigenden Ergebnissen mit ersten Corona-Impfstoffen sehen Wissenschaftler darin die stärkste Waffe. Wahrscheinlich werde dabei ein mehrfaches Impfen nötig sein, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. „Es könnte auch bei einem Covid-19-Impfstoff sein, dass man wie bei der Influenza-Schutzimpfung regelmäßig wieder geimpft werden muss.“

Ein wirksamer Impfstoff bleibe die große Hoffnung im Kampf gegen Covid-19.

Clemens Wendtner, der Chefarzt des Klinikums Schwabing

Lehren aus Corona: Gesundheitssystem benötigt „Resilenz“

Mehr Schutzkleidung, rasch verfügbare Betten in den Kliniken - und mehr Medikamente sowie Chemikalien aus dem eigenen Land: Das sind für den Münchner Mediziner Clemens Wendtner die Konsequenzen, die Deutschland aus der Corona-Krise ziehen sollte. Das Gesundheitssystem dürfe nicht „auf Kante genäht“ sein, sagte der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing, der im Januar die ersten Corona-Patienten in Deutschland behandelt hatte.