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Ifo-Institut

Ifo-Geschäftsklima hellt sich nach Rekordtief auf

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich nach einem historischen Einbruch wegen der Corona-Krise etwas aufgehellt. Wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte, stieg das von ihm erhobene Geschäftsklima im Mai um 5,3 Punkte auf 79,5 Zähler.

Der Anstieg kam von einem Rekordtief aus. Analysten hatten im Mittel mit einem Zuwachs auf 78,5 Punkte gerechnet. Die ersten Lockerungen der Corona-Beschränkungen sorgten für einen Hoffnungsschimmer, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Banknoten

Ifo-Institut für Steuerentlastung als Konjunkturanstoß

Das Ifo-Institut hat im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums Vorschläge zur Konjunkturförderung nach der Corona-Krise erarbeitet.

Die Kernpunkte sind: Geringverdiener sollten bei der Einkommensteuer entlastet werden, Unternehmen sollten bei der Steuer heutige Verluste mit früheren Gewinnen verrechnen und Investitionen schneller abschreiben dürfen, und Staat und Kommunen sollten mehr investieren.

Ifo-Präsident Clemens Fuest und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) stellten das Konzept am Freitag in ...

Das Logo des ifo-Instituts

Aiwanger will Kommunen Investitionshilfe geben

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat den Kommunen am Freitag eine Milliarde Euro für Investitionen in Aussicht gestellt. Aiwanger greift damit einen Vorschlag von Ifo-Präsident Clemens Fuest auf, der öffentliche Investitionen als ganz entscheidenden Baustein eines bayerischen Konjunkturprogramms sieht.

Wegen der wegbrechenden Gewerbsteuern „treten die Gemeinden jetzt auf die Bremse, wenn wir denen nicht unter die Arme greifen“, sagte Aiwanger bei einer Pressekonferenz mit Fuest in München.

Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, bei einer Konferenz

Wirtschafts- und Infektionsforscher: Vorsichtige Lockerung

Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung haben sich für begrenzte, schrittweise Lockerungen der Corona-Auflagen ausgesprochen. Ein „umsichtiger, schrittweiser Öffnungsprozess“ könne die wirtschaftlichen Kosten minimieren, ohne die medizinischen Ziele zu gefährden. Deutlichere Lockerungen dagegen seien weder gesundheitlich noch ökonomisch zu empfehlen, schrieben die Forscher in einer gemeinsamen Studie, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

  Produktion von Wasserturbinen bei Voith: Die Stimmung in der Wirtschaft ist katastrophal.

In Deutschland geht die Jobangst um

Hunderttausende Beschäftigte sind in Kurzarbeit, zahlreiche Betriebe haben Existenzsorgen, Kitas und viele Geschäfte sind dicht – im Kampf gegen das Coronavirus droht der Wirtschaft eine Dauerkrise. Deutschland rutscht in eine schwere Rezession, in vielen Firmen herrscht große Verunsicherung, wie es weitergeht, und der Ifo-Index stürzte auf ein Rekordtief.

Vor diesem Hintergrund sprach Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag in einer Videokonferenz mit Spitzenverbänden der Wirtschaft und Gewerkschaften.

Clemens Fuest

Ifo-Index stürzt auf Rekordtief

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist so schlecht wie nie - und durch die Corona-Krise trüben sich auch für die Beschäftigten die Aussichten ein. Der viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex stürzte im April auf ein Rekordtief.

Der wichtigste Frühindikator zur Konjunkturentwicklung brach um 11,6 Punkte auf 74,3 Zähler ein, wie das Münchner Institut am Freitag mitteilte. Das ist der stärkste jemals gemessene Rückgang sowie der tiefste Wert überhaupt.

Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts

Befristete Umsatzsteuersenkung: Experten bezweifeln Wirkung

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat die bis Juni 2021 befristete Senkung des Umsatzsteuersatzes in der Gastronomie kritisiert. „Diese Maßnahme wirkt nicht bei Betrieben, die keine Umsätze machen, weil sie geschlossen sind“, sagte er am Donnerstag in München. „Große Gastronomieketten brauchen diese Steuersenkungen nicht, sondern eher Überbrückungskredite“.

Burkhard von Freyberg, Tourismus-Professor an der Hochschule München, sagte, eine langfristige Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent würde den Gasthäusern helfen zu ...

Clemens Fuest

Ifo-Chef Fuest gegen breite Konjunkturprogramme

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat für gezielte Hilfen für Firmen in Not plädiert. Steuersenkungen für alle und breit angelegte Konjunkturprogramme dagegen seien wenig sinnvoll, sagte der Münchner Wirtschaftsprofessor am Freitag im Bayerischen Rundfunk.

Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich noch ein Jahr lang auf Einschränkungen einstellen. Deshalb sollten geschlossene Betriebe weiterhin Überbrückungshilfen bekommen. Unternehmen, die arbeiten dürfen, aber unter schwacher Nachfrage leiden, sollten von der öffentlichen Hand unterstützt ...

Markus Söder vor der Presse

Söder gründet Wirtschaftsrat zur Analyse der Corona-Krise

Zur Analyse der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise greift Ministerpräsident Markus Söder auf die Beratung eines neuen Expertengremiums zurück. „Wir setzen einen hochkarätigen Wirtschaftsrat ein, der die internationalen Auswirkungen auf die bayerische Wirtschaft genau analysieren soll“, sagte der CSU-Chef am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München. Er selbst habe den Beraterkreis gebeten, die Staatsregierung zu beraten und Empfehlungen zu geben.

Lehman Brothers

2020 wie 2008? Was Corona- und Finanzkrise unterscheidet

Leere Straßen, geschlossene Läden, ausgebremste Produktion: Die Corona-Pandemie legt das öffentliche Leben lahm und trifft die Wirtschaft mit voller Wucht. Ist die Krise verheerender als der Einbruch 2008/2009?

Immer wieder werden Parallelen zur Finanzkrise gezogen - auch wenn damals das Leben der meisten Menschen weiterhin in gewohnten Bahnen verlief.

„Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist“, sagte der ...