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Randale in Paris

Rückkehr der Gewalt zum Jahrestag der „Gelbwesten“-Proteste

Der erste Jahrestag der „Gelbwesten“-Proteste war in Paris wieder überschattet von Krawalle und heftigen Ausschreitungen. Im Süden von Paris randalierten am Samstag größtenteils Vermummte und lieferten sich einen regelrechten Straßenkampf mit der Polizei.

Ein Großteil von ihnen trug keine gelbe Warnweste, das Erkennungszeichen der „Gelbwesten“. Der Pariser Polizeipräsident Didier Lallement sprach von „systematischen Angriffen auf Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute“.

Gelbwesten beim Protest

Ein Jahr Gelbwesten in Frankreich: Die Proteste sind abgeflaut, die Wut ist geblieben

Viereinhalb Minuten dauert das Video, das Jacline Mouraud am 18. Oktober 2018 auf ihre Facebook-Seite stellte. Dass die grauhaarige 52-Jährige damit einen solchen Erfolg haben würde, hätte sie sich damals nicht träumen lassen. Doch die millionenfach angeklickte Aufzeichnung, in der die Hypnotherapeutin ihrer Wut auf die Politik von Emmanuel Macron freien Lauf lässt, ist einer der Auslöser für die Bewegung der Gelbwesten. Vier Wochen nach ihrer Brandrede gehen in Frankreich 282 000 Menschen gegen die Erhöhung der Ökosteuer für Treibstoff auf ...

Camp wird geräumt

Migrantenlager mit mehr als 1600 Menschen in Paris geräumt

Die Pariser Polizei hat zwei riesige Migranten-Zeltlager nördlich der Hauptstadt geräumt. Rund 1600 Menschen haben die Einsatzkräfte am frühen Donnerstagmorgen aus ihren Zelten geholt, wie Innenminister Christophe Castaner erklärte.

Die Räumung kommt einen Tag, nachdem die französische Regierung ihren Ton in der Migrationspolitik verschärft und eine Reihe von Maßnahmen gegen den Missbrauch des Asylrechts angekündigt hat. Kritiker sehen in der Räumung reine Symbolpolitik;

 Der französische Premier Edouard Philippe hat die neuen Regelungen verkündet.

Präsident Macron will bei Le Pens Wählern punkten

Als Edouard Philippe am Mittwoch um kurz vor zwölf Uhr in Paris ans Mikrofon trat, war Emmanuel Macron gut elf Flugstunden entfernt in Peking. Von dort aus wollte der Präsident sich nicht zur heiklen Frage der Einwanderungspolitik äußern, die sein Regierungschef erörtern sollte. Doch der Maßnahmenkatalog trägt ganz klar die Handschrift Macrons. Der Staatschef selbst war es, der das Thema Immigration mit Blick auf die Wahlen 2022 ganz nach oben auf die Agenda setzte.

Frankreich: Druck auf Innenminister nach Messerattacke

Wegen des mutmaßlich islamistisch motivierten Mordanschlags in der Pariser Polizeipräfektur steht Frankreichs Innenminister Christophe Castaner unter Rechtfertigungsdruck. Ihm wird vorgeworfen, Anzeichen einer Radikalisierung des Messerangreifers unter Verschluss gehalten zu haben. Castaner forderte heute, solchen Anzeichen innerhalb der Polizei künftig genauer nachzugehen. Morgen muss der Minister vor einer Delegation des Parlaments Rede und Antwort stehen.

Messerattacke in Polizeipräfektur: Innenminister in der Kritik

Nach dem tödlichen Messerangriff eines Polizeimitarbeiters auf vier seiner Kollegen in Paris deuten Hinweise der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft auf ein terroristisches Motiv hin. Nun wächst vor allem der Druck auf Innenminister Christophe Castaner. Es habe offensichtlich Schwachstellen bei der Erkennung der Radikalisierung des Verdächtigen gegeben, räumte er beim Sender TF1 ein. Forderungen nach seinem Rücktritt wies er aber zurück. Castaner betonte, dass es in der Akte des Polizeimitarbeiters keine Hinweise auf Verhaltensauffälligkeiten ...

Mann mit Brille schaut in die Kamera

Messerangriff in Paris war Tat eines radikalen Islamisten

Sieben extrem gewalttätige Minuten dauerte die Messerattacke in der Pariser Polizeidirektion, bei der am Donnerstag vier Polizisten starben. Der Täter, ein langjähriger Polizeimitarbeiter, war Islamist, wie der Anti-Terror-Staatsanwalt Jean-François Ricard nun klarstellte. Mickaël H. habe eine „radikale Vision“ des Islam vertreten und Kontakte zur Salafistenbewegung gehabt, sagte Ricard. Für die Radikalisierung des 45-Jährigen spräche, dass er seinen Umgang mit Frauen und seinen Kleidungsstil in den vergangenen Monaten geändert habe.

Frankreichs Innenminister räumt Fehler vor Messerattacke ein

Nach dem Messerangriff in der Pariser Polizeipräfektur hat Frankreichs Innenminister Christophe Castaner Fehler bei der Erkennung der Radikalisierung des Tatverdächtigen eingeräumt. Es habe offensichtlich Schwachstellen gegeben, sagte Castaner dem Fernsehsender TF1. In der Akte des Polizeimitarbeiters habe es keine Auffälligkeiten gegeben. Die Opposition wirft ihm vor, kurz nach der Tat nicht die Wahrheit über eine mögliche Radikalisierung des Verdächtigen gesagt zu haben.

Messerattacke

Pariser Messerattacke: Innenminister in der Kritik

Die Gefahr kam aus einer nie da gewesenen Richtung: Ein Polizeibeamter tötete innerhalb weniger Minuten vier seiner Kollegen, bevor er selbst erschossen wurde. Hinweise der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft deuten auf ein terroristisches Motiv hin. Nun wächst vor allem der Druck auf Innenminister Christophe Castaner. Es habe offensichtlich Schwachstellen bei der Erkennung der Radikalisierung des Tatverdächtigen gegeben, räumte Castaner am Sonntag in einem Interview mit dem Fernsehsender TF1 ein.

Messerattacke in Paris

Hinweise auf Terrorhintergrund nach Messerattacke in Paris

Im Fall der Attacke im Pariser Polizeihauptquartier mit fünf Toten verdichten sich die Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

Der 45 Jahre alte Angreifer sei Anhänger einer radikalen Interpretation des Islams gewesen, sagte Chefermittler Jean-François Ricard am Samstag bei einer Pressekonferenz in Paris. Der Mann sei vor rund zehn Jahren zum Islam konvertiert und habe außerdem Kontakt zu mutmaßlichen Anhängern der salafistischen Bewegung gehabt, einer ultrakonservativen Strömung innerhalb des Islams.