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Der FC Mengen präsentiert nach dem Spiel seine Meistertrikots und feiert ausgelassen.

Meister: Mengen macht den Deckel drauf

Der FC Mengen hat sich mit einem 3:2-Sieg in einem wahren Thrillerfinale in Hundersingen den Titel in der Fußball-Bezirksliga und damit den Aufstieg in die Landesliga gesichert. Ausgelassen feierten die Mengener nach 96 Minuten Spielzeit im Hundersinger Stadion mit Bier- und Sektduschen und in Meisterschaftstrikots. „Das Fest heute ist bis auf die Shirts ganz spontan. Wir lassen uns treiben und sehen, was passiert“, sagte Mengens sportlicher Leiter Mario Campregher nach Spielschluss.

Tatort: Familien

Tatort: Familien

Dieser „Tatort“ beginnt mit einem typischen Kölner Phänomen: einem Junggesellenabschied im Schatten des Doms. Vor allem samstags ziehen regelmäßig Dutzende Gruppen junger Männer und Frauen - meist lautstark und mehr oder weniger lustig verkleidet - durch die Altstadt, um es noch einmal richtig krachen zu lassen, ehe die Braut oder der Bräutigam sich ins Eheleben verabschiedet.

Doch wie nicht anders zu erwarten, nimmt der Junggesellenabschied in der „Tatort“-Folge „Familien“, die das Erste am Sonntag (6.

Marlene Ilg (Mitte) gibt ihr Debüt spielt Mogli, der von Wölfen aufgezogen und von Panther Baghira (Anita Wiedenhöfer) beschützt

Magische Momente im Stadthallen-Dschungel

Man nehme schauspielerisch und gesanglich begabte Darsteller, tolle Kostüme, sagenhafte Masken, märchenhaftes Bühnenbild, exzellentes Orchester, stimmgewaltigen Chor, spritzige Einfälle und Songs mit Ohrwurm-Qualität wie „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ oder „Dir gehört mein Herz“, und fertig ist das Musical. Oder?

Nicht ganz. Die Musicalspezialisten Hakuna Matata haben bei der Premiere von „Dschungelbuch – Das Musical“ wieder mal gezeigt, was noch unentbehrlich ist: Herzblut, Humor und Ausdauer, viel Poesie, ein Hauch Dramatik und ...


Die Premiere der „Mein Kampf“-Inszenierung findet an Hitlers Geburtstag statt.

„Mein Kampf“-Inszenierung nun doch ohne Hakenkreuze

Im Streit um die Konstanzer Inszenierung von George Taboris „Mein Kampf“ in der Regie von Serdar Somuncu hat das Theater beschlossen, Hakenkreuze und Davidsterne nicht länger zu verwenden. Es gebe keine Aktion mehr mit Hakenkreuz-Armbinden und Davidstern-Aufklebern, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Konstanz.

Das Schauspielhaus hatte angekündigt, Besuchern freien Eintritt zu gewähren, wenn sie im Gegenzug dafür ein Nazi-Symbol im Saal tragen würden.

Die Region beschäftigt internationale Medien

Ungewohnte Aufmerksamkeit für die Region: Ravensburg ist für das Magazin "Geo" die Nummer Eins unter den Geheimtipps in Baden-Württemberg - und der Streit am Theater in Konstanz interessiert sogar die "New York Times".

Die Autoren von Geo erwähnen in ihrem Artikel den Mehlsack, loben die Lage, die sich für einen Abstecher aus dem Allgäu oder vom Bodensee anbiete. Sie schicken den potenziellen Besucher durch die Gassen der Altstadt und empfehlen den Blick von der Veitsburg.

Das Wiener Männerwohnheim auf der Konstanzer Bühne: Der junge Hitler (Peter Posniak, rechts) in Gesellschaft von Schlomo Herzl (

„Mein Kampf“ in Konstanz: Viel Lärm um nichts

Eine Premiere ausgerechnet an Adolf Hitlers Geburtstag, bizarre Einlassbedingungen und ein weltweites Medienecho: Serdar Somuncus Inszenierung von George Taboris Farce „Mein Kampf“ am Konstanzer Theater versprach einen veritablen Skandal. Am Ende blieben vor allem offene Fragen.

So viel Trubel hatte das Konstanzer Theater wohl lange nicht erlebt. Kamerateams von ZDF bis Russia Today tummelten sich schon Stunden vor der angesetzten Premiere vor dem Gebäude, Polizisten in kugelsicheren Westen bewachten den Eingang und schaulustige ...

"Mein Kampf"-Karte

George Taboris „Mein Kampf“ in Konstanz

Am Ende fehlte genau das, was Tage zuvor für soviel Aufregung gesorgt hatte: Hakenkreuze bei der Inszenierung von George Taboris „Mein Kampf“ im Theater Konstanz.

Das Schauspielhaus hatte eigentlich angekündigt, Besuchern freien Eintritt zu gewähren, wenn sie im Gegenzug dafür ein solches Nazi-Symbol im Saal tragen würden. Wer eine Karte zum regulären Preis kaufte, sollte sich einen Davidstern anheften können - als Zeichen der Solidarität mit den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.


Provokantes Datum für die Premiere: Taboris „Mein Kampf“ an Hitlers Geburtstag.

So war die Premiere von "Mein Kampf"

Eine Premiere ausgerechnet an Adolf Hitlers Geburtstag, bizarre Einlassbedingungen und ein weltweites Medienecho: Serdar Somuncus Inszenierung von George Taboris Farce „Mein Kampf“ am Konstanzer Theater versprach einen veritablen Skandal. Am Ende blieben vor allem offene Fragen.

So viel Trubel hatte das Konstanzer Theater wohl lange nicht erlebt. Kamerateams von ZDF bis Russia Today tummelten sich schon Stunden vor der angesetzten Premiere vor dem Gebäude, Polizisten in kugelsicheren Westen bewachten den Eingang und schaulustige ...

Ein Schild fordert Besucher auf, die Hakenkreuze beim Verlassen des Saales zu entsorgen. Doch es gab weder Hakenkreuzbinden...

Keine Hakenkreuze bei „Mein Kampf“ in Konstanz

Unter großem öffentlichen Interesse und mit Begleitung der Polizei hat das Theater Konstanz am Freitagabend George Taboris „Mein Kampf“ aufgeführt. Bereits im Vorfeld der Premiere hatte ein umstrittener Deal für massive Kritik gesorgt: Theaterintendant Christoph Nix hatte Besuchern, die sich bereit erklärten, während der Vorstellung ein Hakenkreuz-Symbol zu tragen, freien Eintritt gewährt.

Wie viele Menschen das Angebot angenommen hatten, konnte das Theater jedoch zunächst nicht sagen: Es seien bis zu zwölf Freikarten angefragt ...


Die Premiere der „Mein Kampf“-Inszenierung findet an Hitlers Geburtstag statt.

Jüdische Gemeinde kritisiert Theater Konstanz

Zur umstrittenen Inszenierung von George Taboris „Mein Kampf“ im Theater Konstanz hat die Konstanzer Synagogengemeinde einen offenen Beschwerdebrief verfasst. Darin kritisiert sie Regisseur Serdar Somuncu und Intendant Christoph Nix mit deutlichen Worten: „Schoa ist kein Rollenspiel, Schoa war systematisierter Völkermord.“

Grund für die Zurechtweisung sind die Einlassbedingungen. Die sehen vor, dass Hakenkreuze und „Judensterne“ verteilt werden.