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Die 60 000 Fans beim Fanfest hatten nichts anderes als Spektakel verdient.

60.000 bei Saisoneröffnung: Riesige Euphorie beim VfB Stuttgart

Dass Mario Gomez am Sonntag nach 78 Partien aus der Nationalmannschaft zurückgetreten ist, war am gefühlt heißesten Tag des Jahres in Stuttgart eher eine Randerscheinung. Anderes war bemerkenswerter beim offiziellen Saisonauftakt des Fußball-Bundesligisten, beim sogenannten „Tag des Brustrings“, zuvorderst der Massenauflauf vor der Mercedes-Benz-Arena.

Im 125. Jahr seines Bestehens ist der VfB vitaler denn je, und er zieht so viel Begeisterte an wie nie.

Karin Becker übernimmt Intendanz an Konstanzer Theater

Die Theatermanagerin Karin Becker (50) wechselt vom Hamburger Thalia-Theater nach Konstanz. Dort trete sie zur Spielzeit 2020/2021 als Intendantin die Nachfolge von Christoph Nix an, schrieben die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ am Samstag. Der Konstanzer Gemeinderat habe dies am Donnerstagabend entschieden. Becker ist derzeit am Thalia-Theater künstlerische Betriebsdirektorin.

Sie ist seit fast 30 Jahren an großen deutschen Bühnen tätig.

Karin Becker übernimmt Intendanz an Konstanzer Theater

Die Stuttgarterin Karin Becker (50) übernimmt die Intendanz des Konstanzer Theaters. Sie trete die Nachfolge von Christoph Nix tritt zur Spielzeit 2020/2021 an, schreiben die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ am Samstag. Der Konstanzer Gemeinderat habe dies am Donnerstagabend entschieden. Die 50-jährige Theatermanagerin arbeitet seit fast dreißig Jahren an großen deutschen Bühnen. Derzeit ist sie künstlerische Betriebsdirektorin des Hamburger Thalia-Theaters, davor arbeitete sie unter anderem mehr als ein Jahrzehnt mit ...

Cyrano de Bergerac in Konstanz – ein verletzlicher Popstar (Ingo Biermann).

Freilufttheater: „Cyrano de Bergerac“ in Konstanz

Er ist ein Haudegen und ein Poet voller Esprit – ein Star und doch ein verletzliches Kind – für Mark Zurmühle, der Edmond Rostands romantische Komödie „Cyrano de Bergerac“ als ebenso rasantes wie geistvoll poetisches Freilichttheater auf dem Konstanzer Münsterplatz inszeniert hat, ist er ein Popstar, mit Michael Jackson vergleichbar. Sein Cyrano greift zur Gitarre, singt seine Gefühle zur Live-Musik unter Gabriel Cazes frei heraus – und das Konzept geht auf.


Der FC Mengen präsentiert nach dem Spiel seine Meistertrikots und feiert ausgelassen.

Meister: Mengen macht den Deckel drauf

Der FC Mengen hat sich mit einem 3:2-Sieg in einem wahren Thrillerfinale in Hundersingen den Titel in der Fußball-Bezirksliga und damit den Aufstieg in die Landesliga gesichert. Ausgelassen feierten die Mengener nach 96 Minuten Spielzeit im Hundersinger Stadion mit Bier- und Sektduschen und in Meisterschaftstrikots. „Das Fest heute ist bis auf die Shirts ganz spontan. Wir lassen uns treiben und sehen, was passiert“, sagte Mengens sportlicher Leiter Mario Campregher nach Spielschluss.

Tatort: Familien

Tatort: Familien

Dieser „Tatort“ beginnt mit einem typischen Kölner Phänomen: einem Junggesellenabschied im Schatten des Doms. Vor allem samstags ziehen regelmäßig Dutzende Gruppen junger Männer und Frauen - meist lautstark und mehr oder weniger lustig verkleidet - durch die Altstadt, um es noch einmal richtig krachen zu lassen, ehe die Braut oder der Bräutigam sich ins Eheleben verabschiedet.

Doch wie nicht anders zu erwarten, nimmt der Junggesellenabschied in der „Tatort“-Folge „Familien“, die das Erste am Sonntag (6.

Marlene Ilg (Mitte) gibt ihr Debüt spielt Mogli, der von Wölfen aufgezogen und von Panther Baghira (Anita Wiedenhöfer) beschützt

Magische Momente im Stadthallen-Dschungel

Man nehme schauspielerisch und gesanglich begabte Darsteller, tolle Kostüme, sagenhafte Masken, märchenhaftes Bühnenbild, exzellentes Orchester, stimmgewaltigen Chor, spritzige Einfälle und Songs mit Ohrwurm-Qualität wie „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ oder „Dir gehört mein Herz“, und fertig ist das Musical. Oder?

Nicht ganz. Die Musicalspezialisten Hakuna Matata haben bei der Premiere von „Dschungelbuch – Das Musical“ wieder mal gezeigt, was noch unentbehrlich ist: Herzblut, Humor und Ausdauer, viel Poesie, ein Hauch Dramatik und ...


Die Premiere der „Mein Kampf“-Inszenierung findet an Hitlers Geburtstag statt.

„Mein Kampf“-Inszenierung nun doch ohne Hakenkreuze

Im Streit um die Konstanzer Inszenierung von George Taboris „Mein Kampf“ in der Regie von Serdar Somuncu hat das Theater beschlossen, Hakenkreuze und Davidsterne nicht länger zu verwenden. Es gebe keine Aktion mehr mit Hakenkreuz-Armbinden und Davidstern-Aufklebern, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Konstanz.

Das Schauspielhaus hatte angekündigt, Besuchern freien Eintritt zu gewähren, wenn sie im Gegenzug dafür ein Nazi-Symbol im Saal tragen würden.

Die Region beschäftigt internationale Medien

Ungewohnte Aufmerksamkeit für die Region: Ravensburg ist für das Magazin "Geo" die Nummer Eins unter den Geheimtipps in Baden-Württemberg - und der Streit am Theater in Konstanz interessiert sogar die "New York Times".

Die Autoren von Geo erwähnen in ihrem Artikel den Mehlsack, loben die Lage, die sich für einen Abstecher aus dem Allgäu oder vom Bodensee anbiete. Sie schicken den potenziellen Besucher durch die Gassen der Altstadt und empfehlen den Blick von der Veitsburg.

Das Wiener Männerwohnheim auf der Konstanzer Bühne: Der junge Hitler (Peter Posniak, rechts) in Gesellschaft von Schlomo Herzl (

„Mein Kampf“ in Konstanz: Viel Lärm um nichts

Eine Premiere ausgerechnet an Adolf Hitlers Geburtstag, bizarre Einlassbedingungen und ein weltweites Medienecho: Serdar Somuncus Inszenierung von George Taboris Farce „Mein Kampf“ am Konstanzer Theater versprach einen veritablen Skandal. Am Ende blieben vor allem offene Fragen.

So viel Trubel hatte das Konstanzer Theater wohl lange nicht erlebt. Kamerateams von ZDF bis Russia Today tummelten sich schon Stunden vor der angesetzten Premiere vor dem Gebäude, Polizisten in kugelsicheren Westen bewachten den Eingang und schaulustige ...