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Schuldnerberatung

Mietschulden in Ostdeutschland häufiger als im Westen

Verbraucherschützer und Insolvenzrechtsexperten beobachten die insbesondere in Ballungsräumen steigenden Mieten mit Sorge. „Die Belastung durch Mietkosten stellt ein wachsendes Überschuldungsrisiko dar“, warnte Christoph Zerhusen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Miete sollte eigentlich nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens betragen. „Wir sehen aber immer häufiger, dass sie 50 Prozent und teilweise sogar mehr ausmacht.

Solarworld stellt Produktion ein

Solarworld stellt Produktion ein - Chance für Werk Freiberg

Deutschlands einst größter Solarzellen-Hersteller Solarworld hat nach der zweiten Insolvenz innerhalb weniger Monate die Produktion komplett eingestellt.

Auch im sächsischen Freiberg werden keine Solarmodule mehr gefertigt, wie ein Sprecher von Insolvenzverwalter Christoph Niering sagte. Dort seien Ende vergangener Woche die Maschinen abgestellt worden. Im Werk Arnstadt in Thüringen war die Fertigung von Solarzellen schon vor einigen Monaten gestoppt worden.

Solarworld

Solarworld vor dem Aus - Investor dringend gesucht

Bei Deutschlands letztem großen Solarzellen-Hersteller Solarworld könnten spätestens am 30. September endgültig die Lichter ausgehen.

Wenn sich bis dahin nicht doch noch ein Investor findet, will Insolvenzverwalter Christoph Niering den Geschäftsbetrieb einstellen. Die Gläubigerversammlung habe diesen Entschluss Nierings bestätigt, teilte Solarworld am Donnerstag in Bonn mit.

Der Insolvenzverwalter sehe keine Perspektive, die Solarworld Industries GmbH in ihrer bisherigen unternehmerischen Ausrichtung zu erhalten.

Solarworld ist wieder pleite

Billig-Konkurrenz aus China: Solarworld ist wieder pleite

Nur acht Monate nach seinem Neustart aus der Insolvenz ist Deutschlands letzter großer Solarzellen-Hersteller Solarworld erneut pleite.

Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch, dass beim Bonner Amtsgericht ein Insolvenzantrag gestellt wurde. Betroffen sind rund 600 Mitarbeiter in den Werken im sächsischen Freiberg, in Arnstadt in Thüringen und in der Bonner Verwaltungszentrale mit etwa 45 Beschäftigten.

Der Bonner Insolvenzanwalt Christoph Niering wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

Privatinsolvenz

Insolvenzrechtsreform: Schneller schuldenfrei nach Pleite?

Es soll eine Chance für einen schnelleren Start in ein schuldenfreies Leben sein: Die Reform des Insolvenzrechts geht ersten Daten zufolge bislang jedoch an der Mehrheit der betroffenen Verbraucher vorbei.

Nach einer Auswertung der Wirtschaftsberatung Crif Bürgel gelang bisher etwa 8 Prozent der Menschen, die Privatinsolvenz anmelden mussten, im Zeitraum Juli bis Dezember 2017 der vorzeitige Neustart. „Es ist nicht die breite Masse, die von der Reform profitiert“, sagte ein Crif-Bürgel-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Niki-Schalter

Niki-Verkauf läuft trotz Rechtsstreit weiter

Die insolvente Airline Niki will im Gerangel um die nationale Zuständigkeit für ihren Fall eine Verlagerung nach Österreich nicht hinnehmen. Das Unternehmen legte Beschwerde beim Bundesgerichtshof gegen eine entsprechende Entscheidung des Berliner Landgerichts ein.

Das teilte Insolvenzverwalter Lucas Flöther in Berlin mit. Gleichzeitig soll der Verkauf an den britisch-spanischen Luftfahrtkonzern IAG weiter vorangetrieben werden. Geplant sei, bis Ende der Woche ein sogenanntes Sekundär-Insolvenzverfahren in Österreich zu beantragen.

Ein Flugzeug landet bei Sonnenaufgang. Während unmittelbar vor dem Ende des Air Berlin-Flugbetriebs eine Transfergesellschaft fü

Air-Berlin-Mitarbeiter bangen weiter

Tausende Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin müssen weiter auf eine Auffanggesellschaft warten. Die Gewerkschaft Verdi forderte am Montag mehrere Bundesländer, den Bund und auch die Unternehmen auf, sich finanziell zu beteiligen. „Jetzt wird die Zeit immer knapper, der Druck immer größer“, teilte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle mit. Die Beschäftigten verdienten es, dass für sie soziale Verantwortung übernommen werde.

Air Berlin

Lufthansa warnt vor möglichen Engpässen nach Air-Berlin-Ende

Flugreisende müssen sich angesichts des Endes von Air Berlin nach Einschätzung der Lufthansa auf Engpässe an manchen Strecken einstellen.

Der Konzern wolle Flexibilität vor allem für Geschäftsreisende wiederherstellen, sagte Vorstand Harry Hohmeister der „Berliner Morgenpost“. „Ich kann aber nicht ausschließen, dass es in Stoßzeiten dennoch manchmal knapp wird und einige Kunden dann nicht um 8 Uhr fliegen können, sondern erst um 10 oder 11 Uhr.

Privatinsolvenz

Schneller schuldenfrei: Das gelingt wenigen Verbrauchern

Die Erwartungen waren groß vor drei Jahren: Verbraucher sollten nach einer Pleite schneller wieder durchstarten können. Die Zwischenbilanz der Insolvenzrechtsreform fällt bescheiden aus.

„Es bleibt bei unserer Einschätzung, dass nur wenige Verbraucher von der Reform profitieren“, sagt Birgit Höltgen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ähnlich sieht das Insolvenzrechtsexperte Christoph Niering: „In der breiten Masse hat die Reform nicht viel gebracht, Menschen schneller zu entschulden.