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 Die Zahl der angemeldeten Firmeninsolvenzen wird trotz der Corona-Pandemie aus Sicht von Experten auch in den kommenden Monaten

Insolvenzaufschub läuft aus

Die Zahl der angemeldeten Firmeninsolvenzen wird trotz der Corona-Pandemie aus Sicht von Experten auch in den kommenden Monaten niedrig bleiben. Zwar gelte vom 1. Oktober an wieder die Pflicht, bei Zahlungsunfähigkeit Insolvenz zu beantragen, sagte der Vorsitzende des Verbands Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), Christoph Niering. Doch die staatlichen Maßnahmen wie das verlängerte Kurzarbeitergeld und die Überbrückungshilfen dürften viele Betriebe am Leben halten.

Firmenpleite

Experten: Trotz Corona-Krise noch länger weniger Insolvenzen

Die Zahl der angemeldeten Firmeninsolvenzen wird trotz der Corona-Pandemie aus Sicht von Experten auch in den kommenden Monaten niedrig bleiben.

Zwar gelte vom 1. Oktober an wieder die Pflicht, bei Zahlungsunfähigkeit Insolvenz zu beantragen, sagte der Vorsitzende des Verbands Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), Christoph Niering, der dpa. Doch die staatlichen Maßnahmen wie das verlängerte Kurzarbeitergeld und die Überbrückungshilfen dürften viele Betriebe am Leben halten.

Geschäftsaufgabe

Pflicht zum Insolvenzantrag wird weiter ausgesetzt

Angesichts der weiter angespannten Lage vieler Unternehmen in der Corona-Krise hat der Bundestag das Insolvenzrecht weiter gelockert.

Nach einem Beschluss vom Donnerstagabend wird in Fällen der Überschuldung die Antragspflicht bis Jahresende ausgesetzt. Das soll in Bedrängnis geratenen Firmen weiterhin Luft verschaffen, um staatliche Hilfen zu beantragen und Sanierungsbemühungen voranzutreiben.

Die weitere Aussetzung gilt für Unternehmen, die pandemiebedingt überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind.

Ein Mann mit Mundschutz geht an geschlossenen Boutiquen vorbei.

Wenn das Coronavirus die Läden leer fegt

Der vergangene Winter war keine gute Zeit für den Modehandel in den deutschen Einkaufsstraßen. Nach den regelmäßigen Branchenumfragen des Fachblattes „Textilwirtschaft“ lagen die Umsätze des klassischen Modehandels seit Oktober Monat für Monat deutlich unter dem Vorjahresniveau. Doch könnte alles noch schlimmer werden. Der Handel fürchtet, dass die Coronavirus-Krise eine Insolvenzwelle im Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel auslösen könnte.

Die Handelsverbände Textil (BTE), Schuhe (BDSE) und Lederwaren (BLE) warnten in dieser Woche ...

Schuldnerberatung

Mietschulden in Ostdeutschland häufiger als im Westen

Verbraucherschützer und Insolvenzrechtsexperten beobachten die insbesondere in Ballungsräumen steigenden Mieten mit Sorge. „Die Belastung durch Mietkosten stellt ein wachsendes Überschuldungsrisiko dar“, warnte Christoph Zerhusen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Miete sollte eigentlich nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens betragen. „Wir sehen aber immer häufiger, dass sie 50 Prozent und teilweise sogar mehr ausmacht.

Solarworld stellt Produktion ein

Solarworld stellt Produktion ein - Chance für Werk Freiberg

Deutschlands einst größter Solarzellen-Hersteller Solarworld hat nach der zweiten Insolvenz innerhalb weniger Monate die Produktion komplett eingestellt.

Auch im sächsischen Freiberg werden keine Solarmodule mehr gefertigt, wie ein Sprecher von Insolvenzverwalter Christoph Niering sagte. Dort seien Ende vergangener Woche die Maschinen abgestellt worden. Im Werk Arnstadt in Thüringen war die Fertigung von Solarzellen schon vor einigen Monaten gestoppt worden.

Solarworld

Solarworld vor dem Aus - Investor dringend gesucht

Bei Deutschlands letztem großen Solarzellen-Hersteller Solarworld könnten spätestens am 30. September endgültig die Lichter ausgehen.

Wenn sich bis dahin nicht doch noch ein Investor findet, will Insolvenzverwalter Christoph Niering den Geschäftsbetrieb einstellen. Die Gläubigerversammlung habe diesen Entschluss Nierings bestätigt, teilte Solarworld am Donnerstag in Bonn mit.

Der Insolvenzverwalter sehe keine Perspektive, die Solarworld Industries GmbH in ihrer bisherigen unternehmerischen Ausrichtung zu erhalten.

Solarworld ist wieder pleite

Billig-Konkurrenz aus China: Solarworld ist wieder pleite

Nur acht Monate nach seinem Neustart aus der Insolvenz ist Deutschlands letzter großer Solarzellen-Hersteller Solarworld erneut pleite.

Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch, dass beim Bonner Amtsgericht ein Insolvenzantrag gestellt wurde. Betroffen sind rund 600 Mitarbeiter in den Werken im sächsischen Freiberg, in Arnstadt in Thüringen und in der Bonner Verwaltungszentrale mit etwa 45 Beschäftigten.

Der Bonner Insolvenzanwalt Christoph Niering wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

Privatinsolvenz

Insolvenzrechtsreform: Schneller schuldenfrei nach Pleite?

Es soll eine Chance für einen schnelleren Start in ein schuldenfreies Leben sein: Die Reform des Insolvenzrechts geht ersten Daten zufolge bislang jedoch an der Mehrheit der betroffenen Verbraucher vorbei.

Nach einer Auswertung der Wirtschaftsberatung Crif Bürgel gelang bisher etwa 8 Prozent der Menschen, die Privatinsolvenz anmelden mussten, im Zeitraum Juli bis Dezember 2017 der vorzeitige Neustart. „Es ist nicht die breite Masse, die von der Reform profitiert“, sagte ein Crif-Bürgel-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Niki-Schalter

Niki-Verkauf läuft trotz Rechtsstreit weiter

Die insolvente Airline Niki will im Gerangel um die nationale Zuständigkeit für ihren Fall eine Verlagerung nach Österreich nicht hinnehmen. Das Unternehmen legte Beschwerde beim Bundesgerichtshof gegen eine entsprechende Entscheidung des Berliner Landgerichts ein.

Das teilte Insolvenzverwalter Lucas Flöther in Berlin mit. Gleichzeitig soll der Verkauf an den britisch-spanischen Luftfahrtkonzern IAG weiter vorangetrieben werden. Geplant sei, bis Ende der Woche ein sogenanntes Sekundär-Insolvenzverfahren in Österreich zu beantragen.