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„Wir erzählen Geschichten aus unserer Heimat“, sagt Peter Schmid, Gründer des „Theater ohne Namen“ – hier bei der Aufführung von

Wurstsalat und Weltliteratur

25 Jahre ist es her, seit sich das Biberacher „Theater ohne Namen“ um seinen Gründer, Regisseur und Stückeschreiber Peter Schmid zum ersten Mal auf die Bühne wagte. Die Truppe ist in ihrer Art in der hiesigen Theaterlandschaft ein Kuriosum: Gespielt werden unter anderem Autoren der Weltliteratur, dies aber hauptsächlich auf der Bühne eines oberschwäbischen Wirtshauses.

War es Mitte November 1994 das Gasthaus Stern in Winterstettendorf, so ist seit 1995 der Saal im Obergeschoss des Gasthofs Rössle in Füramoos so etwas wie die Heimat ...

Neue Aufnahmekriterien für Kindergärten

Am vergangenen Montag haben die Achstetter Gemeinderäte neue Aufnahmekriterien in den Kindertagesstätten beschlossen: Anlass war, dass Kinder aus anderen Ortsteilen der Gemeinde im Kindergarten in Stetten betreut werden und somit Kindern, die in Stetten wohnen, Plätze wegnehmen.

Rathausmitarbeiterin Carmen Lipp informierte am Montag darüber, dass sich die Leiterinnen aller Kindertageseinrichtungen der Gemeinde dafür ausgesprochen hätten, die Kinderkrippe Rotkehlchen und den Kindergarten St.

 Zehn Biberacher Vereine erhielten dieses Jahr insgesamt 13400 Euro aus der Hugo-Rupf-Stiftung.

Biberacher Vereine erhalten Förderung

Nikolas Palmarini, Vorstandsvorsitzender der Hugo-Rupf-Stiftung, hat am Mittwoch in der Jugendkunstschule (Juks) Vertretern von Biberacher Vereinen Spenden der Stiftung überreicht. Mit der Spende soll die Erinnerung an Hugo Rupf gewahrt werden, der die Stiftung 1978 gründete und 1983 zum Ehrenbürger der Stadt Biberach ernannt wurde.

Mit dem Titel der Autobiografie Hugo Rupfs „Vom Glück verwöhnt“ leitete Oberbürgermeister Norbert Zeidler die diesjährige Spendenübergabe der Hugo-Rupf-Stiftung ein.

Neues Wielandbuch wird vorgestellt

Das Buch „Köpfe der Aufklärung … und Christoph Martin Wieland“ wird am Donnerstag, 28. November, um 19 Uhr im Rathausfoyer vorgestellt. Das Buch entstand als didaktisches Projekt im Seminar „Das 18. Jahrhundert erlebbar und begreifbar machen. Fachdidaktik trifft Literaturwissenschaft“ an der Universität Konstanz unter der Leitung von Sarah Seidel, Christian Heigel und Kerstin Bönsch. Das Buch porträtiert rund 20 Schriftsteller in der Zeit der Aufklärung und deren Verbindung zu Wieland.

Das „Theater ohne Namen“ greift mit Christoph Martin Wielands „Die Frösche der Latona“ aktuelle Themen auf.

„Die Abderiten“ sind noch immer aktuell

Am Wochenende hat das „Theater ohne Namen“ sein aktuelles Programm im Gasthof „Rössle“ in Füramoos vorgestellt. Auf wunderbare Weise finden dabei „Die Frösche der Latona“ des Dichters Christoph Martin Wieland und „Die sieben Schwaben“ des schwäbischen Paters Sebastian Sailer zusammen.

Seit 25 Jahren bietet das „Theater ohne Namen“ unter der Leitung von Peter Schmid Volkstheater im besten Sinn. Kulturdezernent Jörg Riedlbauer sprach im Namen der Stadt Biberach dafür seine Anerkennung aus.

 Preisträgerin Eva Schweikart (3. v. l.) mit Staatssekretärin Petra Olschowski, OB Norbert Zeidler, Karen Nölle, die die Preisve

Übersetzer – Boten der Kunst und Kultur

Eva Schweikart hat für ihre Übertragung aus dem Niederländischen von „Emilia und der Junge aus dem Meer“ von Annet Schaap den Wieland-Übersetzerpreis erhalten. Oberbürgermeister und Vorstandsvorsitzender der Wieland-Stiftung Norbert Zeidler begrüßte die Anwesenden und fasste den Geist des Buches so zusammen: „Es ist ein märchenhaftes Werk voller Poesie und Magie, aber auch mit einer gewissen Schwere und einer großen Portion Lebensweisheit.“

Er gab einen kurzen inhaltlichen Überblick über die Handlung: Da ist ein Schiff auf einen ...

 Das Filmteam: Marie Jaksch (v.l.), Julian Rabus, Dominik Bais, Mara Pollak und Vincent Hannwacker.

Wielands Musarion wird verfilmt

Sie recherchierten, waren auf den Spuren Wielands in Biberach, ließen sich inspirieren, lasen Texte und entwickelten ein überzeugendes Drehbuch: Fünf Studierende der Akademie der Bildenden Künste München verfilmen derzeit Wielands Verserzählung Musarion (1768).

Die Dreharbeiten in der griechischen Hauptstadt und im Athener Umland sowie in München sind abgeschlossen, nun beginnt die Postproduktion.

Initialzündung für die Verfilmung des Wieland-Werkes ist eine Kooperation der Akademie der Bildenden Künste mit der Christoph ...

 Gunther Dahinten (5. v. l.) mit den weiteren Schauspielern und den Musikern.

Nur wenige Tage war sie Englands Königin

In der Inszenierung von Gunther Dahinten hat der Dramatische Verein Wielands Versdrama „Lady Jane Gray“ erstmalig seit 1758 in Deutschland aufgeführt.

Von Christoph Martin Wieland gibt es ein dialogisches Werk, dessen dramatische Handlung aus seinem Text erfahrbar ist. Das ist das Blankversdrama in fünftaktigen Jamben „Lady Jane Gray“, entstanden 1758 in der Schweiz. Das Werk behandelt einen historischen Vorgang, die Tragödie um Jane Gray, die in der Nach-Nachfolge des englischen Königs Heinrich VIII.

Peter Schmid (r.) probt mit seinem „Theater ohne Namen“ derzeit unter anderem „Die sieben Schwaben“ von Sebastian Sailer. Außerd

Diese Stücke spielt das „Theater ohne Namen“ im Jubiläumsjahr

Die vom Biberacher Peter Schmid ins Leben gerufene Schauspieltruppe „Theater ohne Namen“ besteht inzwischen seit 25 Jahren.

Zum Jubiläum spielt die Gruppe ab Mitte November das erste Stück, das sie 1994 auf die Bühne brachte: Sebastian Sailers Schwank „Die sieben Schwaben“.

Ergänzt wird es durch die Satire „Die Frösche der Latona“ von Christoph Martin Wieland. Auch dieses Stück hat das „Theater ohne Namen“ in den 90er-Jahren bereits gespielt.

Oberbürgermeister Norbert Zeidler und Regierungspräsident Klaus Tappeser (hinten von links) freuen sich gemeinsam mit den Geehrt

Fünf bekannte Biberacher geehrt

Der Abend ist ganz im Zeichen des Ehrenamts gestanden. Wie bei den vergangenen Bürgertagen wurden auch in diesem Jahr ehrenamtlich Engagierte mit der Bürgerurkunde der Stadt Biberach ausgezeichnet. Ferdinand Flechtner, Eva Hein-Dorfschmidt, Eva Werner, Elisabeth Isbary und Cäcilie Sommer haben sich durch ihr jahrelanges und besonderes Engagement verdient gemacht. Aus den Händen von Oberbürgermeister Norbert Zeidler erhielten sie die Ehrung am Dienstagabend in der Stadthalle.