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Von links: Albert Arpi Ketterl, Melanie Muñoz, Paddy Brohammer und Marco Schorer.

„Zur Not putze ich halt den Balkon“: Wie Berufsmusiker durch die Krise kommen

Eigentlich, ja eigentlich, hätte Albert „Arpi“ Ketterl an diesem Wochenende auf der Bühne eines Theaters in Konstanz gestanden. An seinem Kontrabass, am Rande des Geschehens, als Bühnenmusiker, wie er es schon oft gemacht hat. Ein zuverlässiger Gig, für den er nicht bis in die Morgenstunden unterwegs sein muss – optimal für einen in die Jahre gekommen Berufsmusiker, da macht er kein Geheimnis draus.

Natürlich findet an diesem Wochenende keine Theatervorstellung statt und für Ketterl wird es keinen Gig geben.

Philipp Hilsenbek verantwortet bei der IHK die Standortpolitik.

„Einzelhandel braucht Perspektiven“: IHK kritisiert Umgang der Politik mit Händlern

Seit Mitte Dezember sind die Läden zu, das Weihnachtsgeschäft ist vielen Geschäften flöten gegangen, erste Ketten melden Insolvenz an. Im lokalen Einzelhandel haben in der Corona-Pandemie nur die Schwarzmaler Konjunktur. Tatsächlich hat der Einzelhandel einige Wünsche an die Politik, die dringend erfüllt werden müssten, meint Philipp Hilsenbek, Geschäftsbereichsleiter für Standortpolitik bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Aber er sieht im Interview mit Redakteurin Dorothea Hecht auch Lichtblicke.

Bietet das komplette Sortiment an: der Drogeriemarkt Müller in der Tuttlinger Innenstadt.

Warum Drogerien auch Spielzeug verkaufen dürfen, der lokale Einzelhandel aber zu bleibt

Von wegen Absperrband und Hinweisschilder: Wer seit Mittwoch beim Drogeriemarkt Müller in der Tuttlinger Innenstadt war, konnte neben Shampoo locker auch Spielzeug und Schreibwaren in den Einkaufskorb packen. Im Lockdown sollte das eigentlich verboten sein – gäbe es da nicht ein Schlupfloch in der Corona-Verordnung des Landes.

Müller sorgte mit der kompletten Öffnung seiner Filialen schon überregional für Aufsehen (wir berichteten). Aber auch darüber hinaus gibt es einige Wunderlichkeiten bei den neuen Corona-Regeln im Einzelhandel.

Vier unterschiedliche Läden, ein Schicksal: Ab Mittwoch werden (im Uhrzeigersinn) Sabrina Münch (Stoffeffekt), Claudia Diener (B

Zwischen Frust und Verständnis: So reagieren die Tuttlinger Einzelhändler auf geplante Schließungen

Es ist ein gemischtes Bild, dass sich den Passanten am Montagvormittag in der Tuttlinger Fußgängerzone bietet. Einige laufen mit Einkaufskörben voller Lebensmittel von einem Marktstand zum nächsten. Während es bei manchen Geschäften völlig ruhig bleibt, bilden sich vor Apotheken, Drogerien und einigen anderen Läden lange Schlangen. Die coronabedingte Schließung des Einzelhandels ab Mittwoch bewegt so manchen, noch schnell die Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Weihnachten Corona Tannenbaum

Advent in Tuttlingen: Trotz Corona sorgen viele Aktionen für Weihnachtsstimmung

Der Nikolaus auf einer Pferdekutsche, eine Punsch-Tankstelle und die Chance auf zahlreiche Einkaufsgutscheine durch mehrere Gewinnspiele: Auch wenn Corona derzeit vieles erschwert, haben sich die Tuttlinger Händler und das Citymanagement der Stadt Tuttlingen einiges einfallen lassen, damit sich ein adventlicher Besuch in der Innenstadt lohnt. Hier ein Überblick, was Tuttlingen in den kommenden vier Wochen zu bieten hat:

Kindertreff: An jedem Adventssamstag gibt es um 11 Uhr ein Online-Kinderprogramm, das sich Christof Manz von ...

Adventsprogramm hängt von Landesverordnung ab

Weihnachtsstimmung oder trostlose Adventszeit? So wird der Corona-Dezember in Tuttlingen

Punsch, Glühwein, Lichterketten, Weihnachtsmärkte – all das gehört in der Adventszeit für viele Menschen einfach dazu. Auch wenn es in Tuttlingen in den vergangenen Jahren keinen großen Weihnachtsmarkt mehr gab, boten etwa die Händlervereinigung ProTUT oder auch der Rittergartenverein in der Adventszeit einige vorweihnachtliche Aktionen, Treffs oder kleine Märkte an. Doch wie so vieles wird auch das in diesem Jahr etwas anders sein.

Ehrlich gesagt bin ich erleichtert über diese Entscheidung.

Für das Shoppingerlebnis benötigen viele Menschen keinen Einkaufswagen. Sie erledigen das über das Internet von der Couch. Die s

Fachleute fordern: Der Handel muss handeln

„Tut es“: Länger als diese zwei Worte ist die Botschaft von Thomas Weisser in Richtung Einzelhandel nicht. Der Vorsitzende des Handelsausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg meint, die Branche werde sich jetzt dringend verändern müssen. Eine oft gebrauchte Aussage will er aber nicht mehr hören.

Das Haus der 1000 Uhren in Triberg, das Weisser in fünfter Generation führt, habe schon viele Krisen miterlebt.

Corona hat den Einzelhandel aufgemischt. Zwar haben die Geschäfte mittlerweile wieder geöffnet, viele Einzelhändler kämpfen aber

Wie lokales Einkaufen den Einzelhandel und auch die Stadt stärkt

Wie wichtig es ist, lokal einzukaufen, bekommen zahlreiche Händler besonders in der aktuellen Zeit zu spüren. Viele kämpfen immer noch mit den Einnahme-Ausfällen der Corona-bedingten Schließungen. Der Tuttlinger Einzelhändler Uwe Schwartzkopf ist sich sicher: Obwohl der Online-Handel einen großen Stellenwert in der heutigen Gesellschaft einnimmt, sind lokale Geschäfte für eine belebte Innenstadt unverzichtbar.

„Wenn man sich mal objektiv umschaut, hat Tuttlingen viel zu bieten.

 Bilder der Vergangenheit. So eng wird es in diesem Jahr bei „Sommer im Zelt“ nicht.

Rittergartenverein will Corona trotzen

Der Rittergartenverein will Kultur schaffen – trotz Corona. Die Mitglieder haben zusammen ein Sommerprogramm auf die Beine gestellt, das im Zirkuszelt auf dem Donauspitz im Rahmen von „Sommer im Park“ eingebunden ist. Organisator Christof Manz möchte dabei bewusst auch ein Augenmerk auf das Kinderprogramm setzen.

„Der Sommer wird lang. Darum haben wir versucht, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen“, sagt Christof Manz.

Wer dieses Logo in Tuttlingen sieht, hat eine öffentliche Toilette gefunden - noch bis Montag sind sie allerdings verschlossen.

Die Not mit der Notdurft

Wenn es mit dem Dreijährigen wieder mal schnell gehen muss, wenn die Schwangere es kaum noch aushält oder wenn die Marktverkäuferin keine Zeit hat, durch die halbe Stadt zu rennen – dann heißt es in der Tuttlinger Innenstadt momentan: zusammenkneifen. Öffentliche Toiletten sind, Corona-bedingt, Mangelware.

Noch steht man vor den „netten Toiletten“ verschiedener Café-Betreiber in der Innenstadt vor verschlossenen Türen. „Wir sind angewiesen, weder auszuschenken noch die öffentliche Toilette freizumachen“, erläutert etwa Christof Manz ...