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Dax

Dax knackt Rekordmarke von 15.000 Punkten

Beflügelt von Hoffnungen auf einen globalen Konjunkturaufschwung und eine Eindämmung der Corona-Pandemie hat der deutsche Aktienmarkt Rekordhöhen erklommen. Der Dax knackte am Dienstag erstmals die Marke von 15.000 Punkten.

Der deutsche Aktienmarkt profitiert von der Aussicht auf anhaltende Niedrigzinsen, von starken amerikanischen Börsen und dem riesigen Konjunkturpakt in den USA. Zudem sorgten gute Nachrichten vom Suezkanal, wo ein Containerschiff die wichtige Wasserstraße tagelang blockiert hatte, für Aufatmen.

Bargeld in einer Ladenkasse

Was die steigende Inflation für Verbraucher und Sparer bedeutet

Die Angst vor einer hohen Inflation in Deutschland steigt. Tatsächlich jedoch liegt die Rate der Geldentwertung in Deutschland seit langen Jahren sehr niedrig. Nun zieht sie allerdings etwas an. Welche Effekte aber hat die Inflation für Verbraucher – kurz- und langfristig?

Die aktuelle Situation

Laut Statistischem Bundesamt lag der Wertverlust des Euro im Februar bei 1,3 Prozent – im Vergleich zum Februar 2020. Das heißt: Ein Euro hat heute 1,3 Prozent weniger Kaufkraft als vor einem Jahr.

Bitcoin-Symbol

Bitcoin klettert erstmals über Marke von 60.000 Dollar

Die Digitalwährung Bitcoin hat am Wochenende erstmals die Marke von 60.000 Dollar übersprungen. Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete die weltweit bekannteste Digitalwährung in der Spitze am Samstagabend fast 61.700 Dollar.

Am Sonntag lag der Kurs zwar rund 1800 Dollar darunter, aber immer noch deutlich über dem Niveau vom Freitagabend. Mit den Gewinnen vom Wochenende knüpfte der Bitcoin an die Gewinnserie der vergangenen Tage an, mit der er eine schwächere Phase von Ende Februar und Anfang März beendet hatte.

Europäische Zentralbank

Leitzins im Euroraum bleibt auf Rekordtief von null Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) stemmt sich weiter mit aller Macht gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Die Währungshüter machten deutlich, dass sie einer Verschärfung von Finanzierungsbedingungen nicht tatenlos zusehen werden.

Zwar bleiben sowohl das milliardenschwere Notkaufprogramm für Anleihen als auch die Zinsen unverändert, wie der EZB-Rat in Frankfurt entschied. Das Tempo der Anleihenkäufe soll im zweiten Quartal allerdings deutlich erhöht werden.

Staatshaushalt und Konjunktur

Deutsche Wirtschaft wächst Ende 2020

Die deutsche Wirtschaft geht überraschend stabil ins zweite Jahr der Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Schlussquartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal trotz des erneuten Lockdowns um 0,3 Prozent.

Zunächst hatte das Statistische Bundesamt nur ein Plus von 0,1 Prozent errechnet. Die Ausgangslage für das laufende Jahr hat sich damit verbessert, auch wenn Wirtschaftsleistung im Winter angesichts der anhaltenden Corona-Beschränkungen schrumpfen dürfte.

Geldscheine

Preisauftrieb beschleunigt sich

Nach dem Auslaufen niedrigerer Mehrwertsteuersätze und der Einführung der CO2-Abgabe zu Jahresbeginn hat die Inflation in Deutschland einen Sprung nach oben gemacht.

Im Januar 2021 lagen die Verbraucherpreise um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Im Dezember hatte die Jahresinflationsrate noch bei minus 0,3 Prozent gelegen, zuletzt war sie im Juni mit 0,9 Prozent positiv gewesen.

Christine Lagarde und Jens Weidmann

Weidmann und Lagarde weiter zuversichtlich für 2021 - "außergewöhnlicher Moment des Zusammenhalts"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann und EZB-Präsidentin Christine Lagarde bleiben optimistisch, dass sich die Wirtschaft im Laufe dieses Jahres aus dem tiefen Konjunkturtal schleppen kann - trotz der verschärften Corona-Lockdowns in Deutschland und Europa.

„Wenn es gelingt, die Pandemie im Verlauf des Jahres zunehmend in den Griff zu bekommen und die Eindämmungsmaßnahmen gelockert werden können, wird sich die Erholung der deutschen Wirtschaft fortsetzen“, sagte Weidmann der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstagausgabe).

Zinsen

Noch ein Jahrzehnt keine steigenden Zinsen?

Die Corona-Pandemie bremst die Normalisierung des Zinsniveaus in Europa nach Einschätzung des Frankfurter Bankiers Emmerich Müller auf Jahre aus.

„Das Zinsniveau war für Investoren schon vor der Pandemie unattraktiv, die Realzinsen sind seit Jahren negativ. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen steigen, ist jetzt noch geringer als vor der Pandemie“, sagte der Partner des 1674 gegründeten Frankfurter Bankhauses Metzler der Deutschen Presse-Agentur.

Münzen, Noten, Bits & Bytes

Münzen, Noten, Bits & Bytes: Worum es beim digitalen Euro geht

Bargeld, Giro- und Kreditkarten, Bezahl-Apps, Kryptowährungen: Die Möglichkeiten, Waren und Dienstleistungen on- und offline zu bezahlen sind heute schon groß. Geht es nach dem Willen einflussreicher Kreise aus Politik und Geldwirtschaft soll den Bürgern im Euroraum künftig ein weiteres Zahlungsmittel zur Verfügung stehen: der digitale Euro. Er soll eine zusätzliche Möglichkeit zum Bezahlen und Sparen sein und das Bargeld nicht ersetzen, sagte die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, am vergangenen Donnerstag in ...

Christine Lagarde

Notenbanken verstärken Kampf gegen Klimawandel

Führende Notenbanken verstärken ihren Einsatz für den Klimaschutz. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, kündigte am Montag die Schaffung eines Zentrums für Klimawandel bei der EZB in Frankfurt an.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) als Zentralbank der Zentralbanken legt einen weiteren Fonds auf, der in „grüne“ Wertpapiere mit umweltschonendem Zweck investieren soll. Daran will sich die EZB beteiligen.