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Euro-Geldscheine

Neues Gesicht für Euro-Banknoten: EZB bindet Bevölkerung ein

Wird der Euro emotionaler? «Wir wollen Euro-Banknoten entwickeln, mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger in Europa identifizieren können und die sie mit Stolz verwenden», kündigte EZB-Direktoriumsmitglied Fabio Panetta am Montag an.

In einem mehrstufigen Verfahren wollen die Währungshüter am Design einer neuen Generation der Gemeinschaftswährung feilen. Bürgerinnen und Bürger will die Notenbank umfassend einbinden, 2024 soll der EZB-Rat dann über die Herstellung neuer Scheine entscheiden und wann diese unters Volk gebracht werden ...

Die Merkels in Bayreuth

Kanzlerin Angela Merkel und die Kultur

Nina Hagen und Angela Merkel passen nicht zwingend in einen Gedanken - bisher. Doch die im Westen mit exzentrischem Punk bekannt gewordene Sängerin war bereits vor ihrer Übersiedlung im Osten ein Star.

Hagens im Jahr 1974 - Merkel war damals 20 - zum DDR-Hit avancierten Song «Du hast den Farbfilm vergessen» lässt sich die aus dem Amt scheidende Kanzlerin nun vom Musikkorps der Bundeswehr zu ihrem Abschied vorspielen. Diese überraschende Wahl gehört zu den Dingen, die einen kleinen Einblick erlauben in ein 16 Jahre lang weitgehend ...

Luis de Guindos

EZB-Vize: Anleihenkäufe bleiben nötig

EZB-Vizepräsident Luis de Guindos erwartet, dass die Notenbank die Wirtschaft auch 2022 mit milliardenschweren Anleihenkäufen unterstützen wird.

«Ich bin zuversichtlich, dass diese Nettokäufe während des nächsten Jahres weitergehen. Was danach kommt, weiß ich nicht», sagte de Guindos der französischen Zeitung «Les Echos». Unterdessen ist die Inflationsrate im Euroraum auf ein Rekordniveau gestiegen.

Der Rat der Europäischen Zentralbank will bei seiner Sitzung am 16.

Christine Lagarde

Lagarde: Inflation wird sich wieder abschwächen

Europas oberste Währungshüterin Christine Lagarde wirbt angesichts steigender Inflationsraten um Vertrauen in den Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die aktuell vergleichsweise hohen Teuerungsraten machten vielen Menschen Sorgen, sagte die EZB-Präsidentin im Gespräch mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Wir erwarten aber, dass dieser Anstieg der Inflation nicht von Dauer sein wird. Im nächsten Jahr wird sich das wieder beruhigen.

Wirtschaftliche Entwicklung

Bundesbank: Inflation von knapp 6 Prozent

Inflationsraten von knapp 6 Prozent und ein vorläufiges Ende der Konjunkturerholung in Deutschland: Die Aussichten zum Jahresende haben sich inmitten steigender Corona-Zahlen eingetrübt.

Die Bundesbank hält einen Sprung des harmonisierten Verbraucherpreisindexes HVPI, den die EZB für ihre Geldpolitik heranzieht, auf knapp 6 Prozent im November für möglich, wie aus dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der deutschen Notenbank hervorgeht.

Christine Lagarde

Lagarde: Keine verfrühte Straffung der Geldpolitik

Europas Währungshüter lassen sich vom kräftigen Anstieg der Teuerungsraten nicht zu einem rascheren Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes drängen.

Im Gegenteil: EZB-Präsidentin Christine Lagarde bekräftigte am Freitag, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Wirtschaft auch dann weiterhin unterstützen werde, wenn die akute Pandemie-Notlage beendet sei. Das beinhalte auch eine «angemessene Kalibrierung» der Anleihenkäufe der Notenbank.

Dax

Dax durch Lockdown-Sorgen ausgebremst

Verunsicherung wegen der Corona-Pandemie hat am Freitag am deutschen Aktienmarkt Anleger vorsichtig werden lassen.

Nach zuletzt sechs Tagen mit immer höheren Rekorden konnte der Dax erstmals keine Bestmarke setzen. Infolge der sich zuspitzenden Infektionslage machten sich Sorgen vor einem erneuten Lockdown mit seinen wirtschaftlichen Folgen breit.

Belastet von Kursrutschen vor allem bei zyklischen Industriewerten fiel der Dax um 0,38 Prozent auf 16.

Christine Lagarde

Lagarde: Bedingungen für Zinsanhebung 2022 nicht erfüllt

Die Europäische Zentralbank (EZB) stellt weiter keine Leitzinserhöhung in Aussicht.

Es sei sehr unwahrscheinlich, dass die Bedingungen für eine Zinsanhebung im kommenden Jahr erfüllt seien, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Montag vor dem Europäischen Parlament. Man erwarte weiterhin eine Abschwächung der Inflation im kommenden Jahr. Diese werde aber langsamer voran gehen als ursprünglich erwartet.

Lagarde machte erneut die steigenden Energiepreise und Angebotsengpässe für den Anstieg der Inflation verantwortlich.

EZB

Banker fordern EZB-Antwort auf Inflation

In der Finanzbranche mehren sich angesichts stark steigender Inflationsraten Forderungen nach einem Ende der Geldschwemme der Europäischen Zentralbank.

«Das vermeintliche Allheilmittel in den vergangenen Jahren - niedrige Zinsen bei vermeintlich stabilen Preisen - hat seine Wirkung verloren, denn jetzt kämpfen wir mit deren Nebenwirkungen», sagte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing am Montag zum Auftakt der Euro Finance Week in Frankfurt.

Federal Reserve

US-Notenbank drosselt Krisenhilfen - Zinsen bleiben niedrig

Die US-Notenbank leitet mit der Drosselung ihrer milliardenschweren Anleihekäufe eine Normalisierung ihrer ultralockeren Geldpolitik ein.

Zugleich betont die Federal Reserve (Fed), dass Zinserhöhungen in den USA noch kein akutes Thema seien. Das kommt bei Anlegern gut an. Doch Kritiker fordern angesichts soliden Wachstums und zunehmender Inflationsrisiken einen entschlosseneren Ausstieg aus dem Corona-Krisenmodus. Dabei dürfte die Zinswende in den USA wohl früher erfolgen als im Euroraum.