Suchergebnis

Staatshaushalt und Konjunktur

Deutsche Wirtschaft wächst Ende 2020

Die deutsche Wirtschaft geht überraschend stabil ins zweite Jahr der Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Schlussquartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal trotz des erneuten Lockdowns um 0,3 Prozent.

Zunächst hatte das Statistische Bundesamt nur ein Plus von 0,1 Prozent errechnet. Die Ausgangslage für das laufende Jahr hat sich damit verbessert, auch wenn Wirtschaftsleistung im Winter angesichts der anhaltenden Corona-Beschränkungen schrumpfen dürfte.

Geldscheine

Preisauftrieb beschleunigt sich

Nach dem Auslaufen niedrigerer Mehrwertsteuersätze und der Einführung der CO2-Abgabe zu Jahresbeginn hat die Inflation in Deutschland einen Sprung nach oben gemacht.

Im Januar 2021 lagen die Verbraucherpreise um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Im Dezember hatte die Jahresinflationsrate noch bei minus 0,3 Prozent gelegen, zuletzt war sie im Juni mit 0,9 Prozent positiv gewesen.

Christine Lagarde und Jens Weidmann

Weidmann und Lagarde weiter zuversichtlich für 2021 - "außergewöhnlicher Moment des Zusammenhalts"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann und EZB-Präsidentin Christine Lagarde bleiben optimistisch, dass sich die Wirtschaft im Laufe dieses Jahres aus dem tiefen Konjunkturtal schleppen kann - trotz der verschärften Corona-Lockdowns in Deutschland und Europa.

„Wenn es gelingt, die Pandemie im Verlauf des Jahres zunehmend in den Griff zu bekommen und die Eindämmungsmaßnahmen gelockert werden können, wird sich die Erholung der deutschen Wirtschaft fortsetzen“, sagte Weidmann der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstagausgabe).

Zinsen

Noch ein Jahrzehnt keine steigenden Zinsen?

Die Corona-Pandemie bremst die Normalisierung des Zinsniveaus in Europa nach Einschätzung des Frankfurter Bankiers Emmerich Müller auf Jahre aus.

„Das Zinsniveau war für Investoren schon vor der Pandemie unattraktiv, die Realzinsen sind seit Jahren negativ. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen steigen, ist jetzt noch geringer als vor der Pandemie“, sagte der Partner des 1674 gegründeten Frankfurter Bankhauses Metzler der Deutschen Presse-Agentur.

Münzen, Noten, Bits & Bytes

Münzen, Noten, Bits & Bytes: Worum es beim digitalen Euro geht

Bargeld, Giro- und Kreditkarten, Bezahl-Apps, Kryptowährungen: Die Möglichkeiten, Waren und Dienstleistungen on- und offline zu bezahlen sind heute schon groß. Geht es nach dem Willen einflussreicher Kreise aus Politik und Geldwirtschaft soll den Bürgern im Euroraum künftig ein weiteres Zahlungsmittel zur Verfügung stehen: der digitale Euro. Er soll eine zusätzliche Möglichkeit zum Bezahlen und Sparen sein und das Bargeld nicht ersetzen, sagte die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, am vergangenen Donnerstag in ...

Christine Lagarde

Notenbanken verstärken Kampf gegen Klimawandel

Führende Notenbanken verstärken ihren Einsatz für den Klimaschutz. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, kündigte am Montag die Schaffung eines Zentrums für Klimawandel bei der EZB in Frankfurt an.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) als Zentralbank der Zentralbanken legt einen weiteren Fonds auf, der in „grüne“ Wertpapiere mit umweltschonendem Zweck investieren soll. Daran will sich die EZB beteiligen.

Zeichen der Europäischen Zentralbank (EZB)

Der E-Euro ist auf dem Vormarsch

Aufgrund der digitalen Revolution haben sich die Zahlungsgewohnheiten der Menschen stark verändert. Immer häufiger halten Verbraucher beim Bezahlen einfach ihre Girocard vor das Bezahlterminal oder wischen mal kurz über ihr Smartphone. Beschleunigt wurde diese Entwicklung durch die Covid19-Pandemie, in deren Verlauf nahezu die Hälfte der Menschen laut EZB-Erhebung Bargeld seltener genutzt hat als zuvor. Und fast 90 Prozent davon wollen dies auch nach der Pandemie beibehalten.

EZB - Christine Lagarde

EZB stemmt sich mit weiteren Milliarden gegen Corona-Krise

Europas Währungshüter erhöhen den Schutzwall gegen die wirtschaftlichen Folgen der zweiten Corona-Welle.

Die Europäische Zentralbank (EZB) weitet ihr Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen deutlich um 500 Milliarden auf 1,85 Billionen aus. Die Laufzeit wird um neun Monate bis mindestens Ende März 2022 verlängert. Das beschloss der EZB-Rat bei seiner letzten regulären Sitzung in diesem Jahr in Frankfurt.

Zugleich versorgt die Notenbank Geschäftsbanken mit weiteren besonders günstigen ...

Dax

Dax-Rally hält an - aber Schwung lässt nach

Der Aufwärtstrend des Dax hält an - wenn auch mit nachlassender Dynamik. Der deutsche Leitindex pendelte am Mittwoch um die Marke von 13.200 Punkten und gewann am Ende 0,40 Prozent auf 13.216,18 Punkte.

Für den MDax der 60 mittelgroßen Börsenunternehmen ging es derweil um deutliche 1,52 Prozent auf 28.408,82 Zähler hoch.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,72 Prozent auf 3467,30 Punkte vor. In Paris und insbesondere in London ging es ebenfalls nach oben.

Christine Lagarde im Februar 2020: Sie führte das französische Finanzministerium, dann den Internationalen Währungsfonds – und n

Das erste Jahr der Eule: Was Christine Lagarde seit ihrem Amtsantritt bei der EZB bewegt hat

Ihr erstes Jahr an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte sich Christine Lagarde sicher anders vorgestellt. Eigentlich sah ihre Agenda vor, den Streit im EZB-Rat zu schlichten, den Bürgern die Geldpolitik näher zu bringen und die langfristige Strategie der Zentralbank zu überprüfen. Doch gerade gut vier Monate im Amt, konnte die 1956 in Paris geborene Französin ihr ursprüngliches Programm nicht weiterverfolgen. Die Corona-Krise erfordert seither die gesamte Aufmerksamkeit der Notenbank.