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Eine Euromünze

EZB setzt Strategieüberprüfung fort

Europas Währungshüter wollen ihre durch die Corona-Krise ausgebremste Überprüfung der geldpolitischen Strategie im Herbst fortsetzen. Für den 21. Oktober 2020 ist unter dem Motto „Die EZB hört zu“ ein Meinungsaustausch auf europäischer Ebene vorgesehen.

Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) will man sich bei der ursprünglich bereits für Ende März geplanten Konferenz mit regionalen Organisationen, Verbraucherverbänden sowie Sozialpartnern austauschen.

EZB - Christine Lagarde

EZB hält Leitzins im Euroraum auf null Prozent

Nach der jüngsten Ausweitung der beispiellosen Anti-Krisen-Maßnahmen in der Corona-Pandemie legen Europas Währungshüter eine Pause ein.

Den Leitzins im Euroraum beließ der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) auf dem Rekordtief von null Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Die EZB steckt im Rahmen ihres Notkaufprogramms unverändert 1,35 Billionen Euro in Staats- und Unternehmensanleihen bis mindestens Ende Juni 2021.

Die Wertpapierkäufe helfen Staaten wie Unternehmen: Sie müssen für ihre Papiere nicht so ...

EU-Gipfel unter Pandemiebedingungen: Die Staats- und Regierungschefs besprachen sich per Video mit Kommissionspräsidentin Ursula

Europa will 1850 Milliarden Euro ausschütten – die Frage ist: wie?

Mit einem Siebenjahreshaushalt und einem Wiederaufbaufonds von insgesamt 1850 Milliarden Euro will sich Europa der durch Covid-19 entstandenen Wirtschaftskrise entgegenstemmen. Wer von dem Geld profitieren soll, welcher Anteil als Subventionen und was als Kredite ausgeschüttet wird, ist auch nach der Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs am Freitag völlig unklar. Ratspräsident Charles Michel peilt Mitte Juli einen echten Gipfel in Brüssel an, um notfalls in langen Nachtsitzungen zu Ergebnissen zu kommen.

Pk Merkel nach EU-Videogipfel

EU-Staaten bei 750-Milliarden-Plan weit auseinander

Die Verhandlungen über das 750-Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise drohen zu einer Zerreißprobe für die EU zu werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel machte nach einer Videokonferenz mit den anderen europäischen Staats- und Regierungschefs deutlich, dass schwere Wochen bevorstehen könnten. Auch die Bundesregierung sieht an etlichen Stellen Nachbesserungsbedarf. „Die Brücken, die wir noch zu bauen haben, sind groß“, sagte Merkel.

Ursula von der Leyen

EU-Spitzen sehen Wende nach Corona

Grüner, schöner, digitaler: EU-Spitzenpolitiker sehen die Welt in der Corona-Pandemie an einem Wendepunkt und haben dazu überfällige Reformen von Ländern wie Italien gefordert.

Die Milliarden aus dem geplanten europäischen Wiederaufbaufonds müssten sinnvoll eingesetzt und für Reformen genutzt werden, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft auf einer Zukunftskonferenz in Rom. „Wir werden nicht, wie es manchmal unsere Mitgliedstaaten taten, Geld von unseren Kindern leihen, nur um heute mehr auszugeben.

 Die Dax-Kurve ist im Handelssaal der Frankfurter Börse: Beobachter sprechen von „meistgehasster“ Börsenrallye.

Nervöse Börse: Konjunktureinschätzung der Fed sorgt für kurzfristigen Einbruch an Finanzmärkten

Es werde ein langer und unsicherer Weg werden. Die mahnenden Worte des US-amerikanischen Notenbankchefs Jerome Powell hatten es in sich, in Folge stürzten die Kurse an den internationalen Börsen deutlich ab, im Dax lagen die Verluste am Donnerstag nach der Rede Powells bei 4,5 Prozent.

Dabei sprach Powell eigentlich nur aus, was die meisten Ökonomen schon seit Wochen voraussagen – und Wirtschaftsdaten auch bestätigen. So sind die deutschen Exporte im April um fast ein Drittel eingebrochen.

 EZB-Chefin Christine Lagarde: Die zusätzlichen 600 Milliarden Euro sollen die Eurozone „über die Zeit bringen“, bis sich Wirtsc

Doppelter Einsatz

Wem die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) zu Beginn ihrer Amtszeit zu zögerlich erschien, dürfte spätestens jetzt eines Besseren belehrt sein. Denn Christine Lagarde hat am Donnerstag die Entscheidung des EZB-Rates verkündet und erklärt, das Anleihekaufprogramm gegen die Corona-Krise um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro aufzustocken.

Das „Pandemic Emergency Purchase Programme“ – kurz PEPP – hatte die Notenbank am 18.

Europäische Zentralbank

EZB stemmt sich mit Billionenpaket gegen Konjunkturabsturz

Im Kampf gegen die beispiellosen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie haben Europas Währungshüter ihren Einsatz nahezu verdoppelt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) stockt ihr Corona-Notkaufprogramm für Anleihen um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro auf. Das beschloss der EZB-Rat am Donnerstag in Frankfurt. Die Mindestlaufzeit des Kaufprogramms wird zudem um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2021 verlängert. Die Notenbank rechnet in diesem Jahr mit einer schweren Rezession im Euroraum mit einem Einbruch des ...

EZB Frankfurt

EZB bereitet Boden für weitere Nothilfen

Europas Währungshüter bereiten den Boden für weitere Nothilfen in der Corona-Krise.

„Wenn wir feststellen, dass sich die Situation verschlechtert hat und wir der Ansicht sind, dass weitere Anreize erforderlich sind, wird die EZB bereit sein, ihre Instrumente zu erweitern, um ihr Ziel der Preisstabilität zu erreichen“, sagte Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der „Financial Times“ (FT).

„Jede nationale Zentralbank in der Eurozone ist unabhängig und darf keine Anweisungen von Regierungen entgegennehmen“, sagt EZB-

Lagarde verlangt von Bundesbank weiterhin Anleihenkäufe

Die Europäische Zentralbank lässt sich von dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht aus der Ruhe bringen. Die Deutsche Bundesbank, die zum europäischen System der Zentralbanken gehört, müsse sich weiter an den Anleihekäufen beteiligen. „Nach dem Vertrag müssen alle nationalen Zentralbanken in vollem Umfang an den Entscheidungen und der Durchführung der Geldpolitik des Euro-Währungsgebietes teilnehmen“, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Interview mit mehreren europäischen Tageszeitungen, darunter dem „Handelsblatt“.