Suchergebnis

Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg geheftet.

Interview zum Reformationstag: „Es geht darum, sich neu zu fokussieren“

Am Donnerstag feiert die Evangelische Kirche den Reformationstag. Welche Werte damit verbunden sind, insbesondere in der Gegenwart, darüber hat Christoph Dierking mit Christian Keinath gesprochen, dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde in Laupheim.

Herr Keinath, in Baden-Württemberg ist der Reformationstag kein gesetzlicher Feiertag. Ist es dadurch komplizierter, den Feiertag zu begehen?

Komplizierter würde ich nicht sagen.

Autozulieferer Allgaier Group plant „umfangreichen Stellenabbau“

Krise trifft Autozulieferer: Allgaier Group muss Stellen streichen

Beim Automobilzulieferer Allgaier-Group mit Sitz in Uhingen (Kreis Göppingen), der kürzlich auch eine Halle in Laichingen angemietet hat, haben Verhandlungen über einen „umfangreichen Stellenabbau“ am Hauptsitz begonnen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Wie viele Arbeitsplätze davon betroffen sind, sei bislang noch unklar, wie Unternehmenssprecherin Christine Gnädig auf Nachfrage mitteilt. Es seien erst die Gespräche zwischen Geschäftsführung, Betriebsrat und der IG-Metall abzuwarten.

 Sieht ganz schön alt aus, dieser Fernseher. Analoges Fernsehen kommt für unsere Autorin nicht mehr infrage.

Essay: Jetzt wird gestreamt

Es soll ja immer noch treue Zuschauer geben, die sich in der Ferienzeit über die vielen Wiederholungen in ihrem Fernsehprogramm aufregen. Ja, das hat man alles schon mal gesehen – den „Sommer auf Sylt“ mit Christine Neubauer im Ersten (von 2010), den „Liebesreigen in Samlund“ aus dem Herzkino des Zweiten (von 2017) und vor allem die Krimis: Da läuft der „Stau“ vom Stuttgarter Tatort aus dem vorletzten Jahr und im ZDF „Marie Brand und der schwarze Tag“ vom vorigen Jahr.

Höhepunkt des Abends bildete die Premiere des Kindermusicals „Kwela-Kwela“.

Eugen-Bolz-Schule feiert: Ein Musical als Jubiläumsgeschenk

Zwei Dinge konnte die Eugen-Bolz-Schule am Mittwochabend feiern: Im September 1968 hatte die Schule ihren Betrieb aufgenommen, befindet sich demnach bereits im 51. Jahr ihres Bestehens. Als Auftakt zur Festwoche hatten sich die Schule und ihr Kinder-garten die Einweihung des „Erweiterungsbaues Süd“, einen Festakt und das Musical „Kwela-Kwela“ vorgenommen. Geistliche, schulische und ortspolitische Prominenz gaben sich ein Stelldichein und erlebten zusammen mit Eltern und Kindern einen Abend, der ohne Zweifel in die Annalen der Schule eingehen ...

Ehemaliger Würzburger Bischof Paul-Werner Scheele gestorben

Ehemaliger Würzburger Bischof Paul-Werner Scheele tot

Die katholische Kirche trauert um einen langjährigen Verfechter der Ökumene: Der ehemalige Würzburger Bischof Paul-Werner Scheele ist am Freitag im Alter von 91 Jahren gestorben. Das teilte das Bistum am Samstag mit. Der 2003 emeritierte Bischof war fast 25 Jahre oberster Kirchenmann in Würzburg.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, schrieb an den Würzburger Bischof Franz Jung: „Mit dem Bistum Würzburg trauere ich um einen treuen Diener, der im tiefen Glauben an den gnädigen Gott verstorben ist.

Richter Brett Kavanaugh legt seinen Amtseid vor dem Vorsitzende Richter John Roberts (r) im Supreme Court ab, seine Frau Ashley

Die Wahl von Richter Kavanaugh ist Trumps großer Erfolg

Kaum hatte er seinen Richterkandidaten gegen heftigen Widerstand durchgesetzt, ging Donald Trump auch schon in die Offensive und wetterte gegen die Opposition. „Man reicht einem Brandstifter keine Streichhölzer, und man lässt einen zornigen linken Mob nicht an die Macht“, polterte der Präsident in Topeka, einer Stadt im US-Bundesstaat Kansas, wo er sich von seinen Anhängern bejubeln ließ. Die Demokraten seien zu extrem und zu gefährlich, um sie ans Regierungsruder zu lassen.

Willi (r.) beichtet beim Bischof Ernst von Albra.

„Pfefferle ond sein Ernst“ beim Theater auf dem Berg

Als „Der Pfefferle ond sein Ernst“ haben Werner Schwarz und Markus Rabe am Mittwoch 116 zahlenden Schwaben (neun mehr als voriges Jahr in Donaurieden) im Theater auf dem Berg den blank polierten Spiegel vorgehalten. Das Vergnügen war ganz beiderseits.

Bei dem aus der Kulturgeschichte kaum mehr wegzudenkenden Programm „Auf am Sündabänkle“ bleibt die Kirche gewissermaßen im Dorf und die Zuschauer werden – zu ihrem Vergnügen – in ihren angelernten Jenseitsvorstellungen voll bestätigt.


Schwester Gottfrieda fällt in Ohnmacht, als Pfarrer Moritz den drei Nonnen die Ankündigung des Klosterverkaufs vorliest.

Im Kloster menschelt’s und geistert’s

Der Theaterverein Rohrdorf führt in diesem Jahr das Stück „Der Klosterfraunarzissengeist“ auf. Die Geschichte ist übersichtlich und gespickt mit reichlich derben Humor, die spielerischen und handwerklichen Leistungen des Rohrdorfer Ensembles (Maske: Gerlinde Loritz / Bühnenbild: Waltraud Alder) trösten über kleinere Längen im Stück locker hinweg – und am Ende bleibt ein unterhaltsamer Theaterabend mit manchen Wahrheiten des Lebens.

Dass die Grundprinzipien der kapitalistischen Marktwirtschaft auch für einen weltentrücktes Kloster ...


Kardinal Kasper sprach jetzt im Gemeindehaus St. Martin über Themen der Ökumene.

Der Baum Ökumene braucht Geduld

Der Saal des Gemeindehauses von St. Martin fasste kaum die vielen Menschen, die Kardinal Walter Kasper sprechen hören wollten. Pfarrer Claus Blessing wertete diesen nicht erwarteten Besucherandrang als Zeichen dafür, „dass nicht irgendjemand anlässlich des Reformationsjubiläums spricht, sondern der profilierteste Theologe und Ökumeniker, den man sich dafür denken kann“.

Gleich zu Beginn seines Vortrages machte der Kardinal deutlich: „Es gibt kaum eine historische Persönlichkeit, die so elektrisierend anziehend ist und im Mittelpunkt ...


Die Helfer im Hintergrund des Seniorenmittags.

Vom kalten Herz aus Stein

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ – so lautet die neue ökumenische Jahreslosung, die die Senioren am Dienstag beim ersten ökumenischen Seniorenmittag beschäftigt hat. Die Besetzung war ein wenig ungewöhnlich, einerseits wegen des urlaubenden Bürgermeisters Klaus Kaufmann und weil Pfarrer Karl-Hermann Gruhler erkrankt war.

Nostalgisch leitete Günter Wahl den Mittag ein, mit Erinnerungen an einen historischen Wintertag auf der Schwäbischen Alb.