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Christian Weisner

Reformbewegung wirft Ratzinger Einmischung vor

Die Reformbewegung «Wir sind Kirche» wirft dem emeritierten Papst Benedikt XVI. vor, sich in kirchenpolitische Angelegenheiten einzumischen. «Bei allem Respekt vor seiner Lebensleistung finden es viele Gläubige verstörend, dass Joseph Ratzinger zum wiederholten Male sein Wort bricht, "verborgen vor der Welt zu leben", das er bei seinem Rücktritt gegeben hatte», sagte «Wir sind Kirche»-Sprecher Christian Weisner am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Papst Benedikt XVI.

Paradox, naiv, Einmischung? - Interview sorgt für Kritik

Als Joseph Ratzinger 2013 seinen Rücktritt verkündete, da versprach er, künftig «vor der Welt verborgen» zu leben. Immer, wenn er sich seither öffentlich äußert, befürchten Kritiker deshalb, er halte sich nicht an dieses Versprechen. So auch nun nach Bekanntwerden eines Interviews, das der emeritierte Papst Benedikt XVI. der in Freiburg erscheinenden «Herder Korrespondenz» gegeben hat. In erster Linie spricht er in dem schriftlich geführten Interview zwar über seine Zeit als Seelsorger in einer Münchner Pfarrgemeinde - am Rande aber lässt er ...

Missbrauch in der Kirche

Missbrauch in der Kirche - Kommissionen brauchen viel Zeit

Die Kommissionen zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in den katholischen Bistümern in Deutschland kommen nur langsam in Gang.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, geht laut einer Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) vom Freitag davon aus, dass erst «bis zum Jahresende in allen Diözesen Kommissionen und Strukturen der Betroffenenbeteiligung eingerichtet sein werden». Er sei aber zuversichtlich - «auch wenn es ein langer und nicht immer einfacher Weg war und ist».

Christian Weisner

„Wir sind Kirche“ zweifelt an Aufklärungswillen der Kirche

Die Reformbewegung «Wir sind Kirche» hat im Missbrauchsskandal Zweifel am Aufklärungswillen der katholischen Kirche. «Da die Kirchen als Organisationen viel zu lange und systematisch vertuscht haben, haben wir große Zweifel, ob die Täterorganisation wirkliche Aufarbeitung leisten kann», sagte der Sprecher der Bewegung, Christian Weisner, der Deutschen Presse-Agentur in München.

Der Missbrauchsskandal werde noch lange Thema sein. «Das Thema wird und muss uns noch lange beschäftigen», sagte er.

Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx abgelehnt

„Mach weiter“: Papst lässt Kardinal Marx nicht ziehen

Gottes Mühlen mahlen bekanntlich langsam - vor allem im Vatikan. Somit ist das, was da am Donnerstag aus Rom kommt, schon allein aus zeitlichen Gründen eine kleine Sensation.

Nichtmal eine Woche nach Bekanntwerden des Rücktrittsgesuchs des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Marx, hat Papst Franziskus mit einem klaren Nein geantwortet. Marx wollte in Folge von Missbrauchsfällen in seinem Bistum die Verantwortung mitübernehmen und zurücktreten.

Gläubige strecken ihre Hände aus, um Papst Franziskus zu berühren

„Wir sind Kirche“: Papst stärkt Marx den Rücken

Die katholische Reformbewegung «Wir sind Kirche» sieht die schnelle Antwort aus Rom als «brüderliche Rückenstärkung» für Kardinal Reinhard Marx. Der Brief sei auch eine Aufforderung an Marx, «sich hier in seinem Bistum und auf dem Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland auch weiterhin mit seiner Kraft und Kompetenz einzusetzen», sagte «Wir sind Kirche»-Sprecher Christian Weisner. «Es ist ein Zeichen, dass es mehr noch als eines personellen Wechsels eines strukturellen, mentalen und spirituellen Wechsels bedarf.

Thomas Sternberg

Überwiegend positive Reaktionen auf Papst-Brief

Der Kirchenrechtler Thomas Schüller sieht in der Ablehnung des Rücktrittsgesuchs von Münchens Erzbischofs Kardinal Reinhard Marx einen Aufruf zu Reformen.

«Die Botschaft: Wir können vor der strukturellen Sünde und Schuld des sexuellen Missbrauchs nicht fliehen - sondern müssen ihr gemeinsam ins Auge schauen. Und: wir müssen Reformen anstoßen, das heißt Fleisch auf den Grill legen», sagte der Direktor des Institutes für Kanonisches Recht an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster der Deutschen Presse-Agentur.

Papst Franziskus verkündet eine Botschaft

Überraschung aus Rom: Papst lehnt Marx' Rücktrittsgesuch ab

Papst Franziskus hat den Rücktritt des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, abgelehnt - und das überraschend und sehr schnell, weniger als einer Woche nach der Bekanntgabe des Rücktrittsgesuchs. «Genau das ist meine Antwort, lieber Bruder. Mach weiter, so wie Du es vorschlägst, aber als Erzbischof von München und Freising», schrieb das Oberhaupt der katholischen Kirche in einem Brief an Kardinal Marx, den der Heilige Stuhl am Donnerstag veröffentlichte.

Kardinal Marx

Überraschung aus Rom: Papst lehnt Marx' Rücktrittsgesuch ab

Papst Franziskus hat den Rücktritt des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, abgelehnt - und das überraschend und sehr schnell, weniger als einer Woche nach der Bekanntgabe des Rücktrittsgesuchs.

«Genau das ist meine Antwort, lieber Bruder. Mach weiter, so wie Du es vorschlägst, aber als Erzbischof von München und Freising», schrieb das Oberhaupt der katholischen Kirche in einem Brief an Kardinal Marx, den der Heilige Stuhl am Donnerstag veröffentlichte.

Augsburger Bischof Bertram Meier

Bischof entschuldigt sich für frühe Impfung

Auch der Augsburger Bischof Bertram Meier war in der Diskussion um Impf-Vordrängler heftig in die Kritik geraten, weil er sich eine frühe Impfung gesichert hatte. Im Gottesdienst am Aschermittwoch hat der Oberhirte nun sein Handeln als Fehler bezeichnet und „herzlich um Verzeihung“ gebeten. Für seine Entschuldigung erntete der Kirchenmann Zustimmung.

In ganz Deutschland gibt es Fälle, dass insbesondere Kommunalpolitiker sich bereits haben impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren.