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Wir sind Kirche - Christian Weisner

„Wir sind Kirche“: Amtschefin setzt „deutliches Zeichen“

Das katholische Erzbistum München und Freising setzt mit der Entscheidung für eine Frau an der Amtsspitze aus Sicht der Reformbewegung „Wir sind Kirche“ ein wichtiges Signal. „Dass die operative Verwaltungstätigkeit in München künftig von einer Frau geleitet wird, mag für manche noch gewöhnungsbedürftig sein, setzt aber ein deutliches Zeichen in Richtung der notwendigen Gleichberechtigung der Geschlechter auch in der katholischen Kirche“, sagte „Wir sind Kirche“-Sprecher Christian Weisner am Mittwoch auf Anfrage in München.

Diebstähle aus Kirchen

„Nicht mehr das katholische Bayern“: 64 000 Kirchenaustritte

Mehr als 64 000 Katholiken in Bayern haben ihrer Kirche im vergangenen Jahr den Rücken gekehrt. Die Zahl der Kirchenaustritte im Freistaat war damit 2018 die höchste aller Bundesländer - und lag noch deutlich über den Austritten im Jahr 2017. Damals waren es rund 48 000; 2016 waren es ähnlich viele.

Bayern hatte - wie aus Zahlen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) hervorgeht - zwar mit knapp 6,4 Millionen auch besonders viele Katholiken.

Neue Anti-Missbrauchsregeln im Vatikan sind „gutes Zeichen“

Die katholische Reformbewegung „Wir sind Kirche“ hat die von Papst Franziskus erlassenen neuen Anti-Missbrauchsregeln für den Vatikanstaat begrüßt. „Auf dem Missbrauchsgipfel waren konkrete Schritte versprochen worden. Es ist ein gutes Zeichen, dass jetzt etwas folgt“, sagte Sprecher Christian Weisner am Freitag in Würzburg. Es seien aber noch weitere Schritte nötig. „Auf dem Krisengipfel in Rom ist deutlich geworden, dass längst noch nicht alle Länder und Bischöfe aufgewacht sind.

Papst

Kampf gegen Missbrauch: Papst erlässt Regeln für Vatikan

Erstmals hat ein Papst umfassende Regeln für den Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch für den Vatikanstaat aufgestellt.

Der Vatikan veröffentlichte dazu drei von Papst Franziskus unterzeichnete Dokumente - einen Erlass, ein Gesetz und einen Richtlinienkatalog. Unter anderem legt Franziskus fest, dass im Vatikan von Sommer an bereits der Verdacht auf Missbrauchsfälle unverzüglich angezeigt werden muss. Zudem sollten verurteilte Täter von ihren Posten entfernt werden, hieß es.

Wir sind Kirche: Christian Weisner

Kirchenreformer über Bischöfe: „Die Geduld ist am Ende“

Nach dem Missbrauchsskandal hat die katholische Reformbewegung „Wir sind Kirche“ die Reformbemühungen der Deutschen Bischofskonferenz als unzureichend kritisiert. „Die Bischöfe beten uns inzwischen einzelne unserer Forderungen nach“, sagte Sprecher Christian Weisner der Deutschen Presse-Agentur. Doch das seien alles eher Lippenbekenntnisse, betonte Weisner vor der Bundesversammlung der Laien-Initiative von Freitag bis Sonntag in Würzburg.

Die Bischofskonferenz wies den Vorwurf zurück.

„Wir sind Kirche“ spricht von „Schicksalsgipfel“

Für die Reformbewegung „Wir sind Kirche“ ist der Umgang mit sexuellem Missbrauch in den eigenen Reihen die Schicksalsfrage der katholischen Kirche. Der Krisengipfel im Vatikan sei „ein Schicksalsgipfel“, sagte Christian Weisner, der Sprecher von „Wir sind Kirche“ am Mittwoch in München. „Es gibt viel Betroffenheitsgerede“. Nach dem Gipfel müssten aber Taten folgen.

„Wir brauchen klare Anweisungen, wie mit Verdachtsfällen umzugehen ist“, forderte Weisner.

Katholische Reformer: Zölibat ein Grund für Missbrauchs-Vertuschung

Die katholische Reformbewegung „Wir sind Kirche“ sieht in der Verpflichtung der Priester zur Ehelosigkeit einen Grund für die jahrzehntelange Vertuschung sexuellen Missbrauchs. Der Zölibat an sich sei als Lebensform zwar keine direkte Ursache für Missbrauchsfälle, „aber einer männerbündischen, hierarchischen Kirche mit Zwang zum Zölibat fällt es sehr leicht, solche Verbrechen so lange Zeit zu vertuschen“, sagte „Wir sind Kirche“-Sprecher Christian Weisner der dpa.

Missbrauch in der katholischen Kirche

Missbrauch in der Kirche: Das zähe Ringen um Konsequenzen

Die katholische Kirche in Deutschland steht wegen des gewaltigen Ausmaßes des Missbrauchsskandals massiv unter Druck und muss nun wegweisende Fragen beantworten.

Das öffentliche Interesse ist enorm, wenn die Bischöfe an diesem Dienstag in Fulda ihre lang erwartete Untersuchung zum Ausmaß des sexuellen Missbrauchs in den vergangenen Jahrzehnten vorstellen.

Weil die wichtigsten Ergebnisse aber schon vor der Vollversammlung bekannt geworden sind und der Tenor längst klar ist, stellen sich vor allem zwei Fragen: Welche ...

Papst besucht Irland

Papst bittet nach Missbrauchsfällen in Irland um Vergebung

Papst Franziskus hat bei einem Besuch in Irland die tausendfachen sexuellen Misshandlungen von Kindern durch katholische Geistliche in dem Land scharf verurteilt.

„Ich bitte den Herrn inständig um Vergebung für diese Sünden, für den Skandal und Verrat, den so viele in der Familie Gottes empfinden“, sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag bei einem Besuch im Marienwallfahrtsort Knock im Westen Irlands. Die Taten seien eine „offene Wunde“, die die Kirche herausforderten, „fest und entschlossen die Wahrheit und die Gerechtigkeit zu ...

Papst in Irland gelandet

Papst erkennt Missbrauch in Irland als schweren Skandal an

Papst Franziskus hat bei seiner Irland-Reise die vielen Fälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch katholische Geistliche verurteilt.

Er könne nicht umhin, „den schweren Skandal anzuerkennen, der in Irland durch den Missbrauch von Minderjährigen durch Mitglieder der Kirche verursacht wurde“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag bei seiner ersten Rede in Dublin.

Franziskus war am Morgen zu einem zweitägigen Besuch in dem katholisch geprägten Land eingetroffen.