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Probenstart in Oberammergau

Probenstart: „Wie passt dieser Jesus in unsere Zeit?“

Rund fünf Monate vor der Premiere der Passionsspiele in Oberammergau kommen die Laiendarsteller erstmals zu einer Probe zusammen. Spielleiter Christian Stückl geht mit ihnen am Samstagabend (7.12.) den von ihm neu überarbeiteten Text durch. Dann wird es bis zur Premiere am 16. Mai 2020 fast täglich Proben geben.

Noch stärker als bei früheren Passionsspielen will Stückl dieses Mal die Lebensgeschichte von Jesus in den Vordergrund rücken, mit der Frage: „Wie passt dieser Jesus in unsere Zeit?

Christian Stückl

Intendant Christian Stückl springt als Schauspieler ein

Selbst ist der Chef: Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, ist an zwei Abenden in Folge in ungewohnter Rolle zu sehen gewesen.

Wie sein Theater am Mittwochabend auf Facebook und Twitter mitteilte, spielte der 58-Jährige zweimal in Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ die Hauptrolle, den Bettlerkönig Peachum. Dazu postete das Volkstheater Beweisfotos von Stückl im weißen Unterhemd und rotem Anzug und mit Zigarette im Mund auf der Bühne und versah das Ganze auf Facebook mit dem Hashtag „#selbstistderchef“.

Christian Stückl

„#selbstistderchef“: Intendant springt als Schauspieler ein

„Selbst ist der Chef“: Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl (58), ist an zwei Abenden in Folge in ungewohnter Rolle zu sehen gewesen. Wie sein Theater am Mittwochabend auf Facebook und Twitter mitteilte, spielte er zweimal in Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ die Hauptrolle, den Bettlerkönig Peachum. Dazu postete das Volkstheater Beweisfotos von Stückl im weißen Unterhemd und rotem Anzug und mit Zigarette im Mund auf der Bühne und versah das Ganze auf Facebook mit dem Hashtag „#selbstistderchef“.

Christian Stückl

Passion in gedeckten Farben

Gedeckte Farben bei den Kostümen, die gesamte Bühne als Tempelanlage in Jerusalem - so sieht die Kulisse der Oberammergauer Passionsspiele 2020 aus. Noch stärker soll bei dem Spiel die Lebensgeschichte von Jesus in den Vordergrund rücken, mit der Frage: „Wie passt dieser Jesus in unsere Zeit?“, erläuterte Spielleiter Christian Stückl am Freitag bei der Vorstellung der Arbeiten an Bühne und Kostümen. Die Auseinandersetzung, die Jesus treibe mit Arm und Reich: Das seien sehr aktuelle Themen, und „genau darüber muss man reden“.

Christian Stückl steht vor der Freiluftbühne

Ökumenischer Segen: „Größte Geschichte aller Zeiten“

Ökumenischer Segen für Oberammergau: Erstmals haben am Dienstag die Spitzen von katholischer und evangelischer Kirche gemeinsam Gottes Beistand für die jahrhundertealte Passion erbeten. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie der evangelische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, nahmen bei dem Treffen im Erzbischöflichen Palais in München auch die ersten Textvorstellungen von Spielleiter Christian Stückl entgegen.

Christian Stückl

Oberammergau: Stückl stellt Passionstext vor

Ein gutes halbes Jahr vor der Premiere der Passionsspiele im oberbayerischen Oberammergau stellt Spielleiter Christian Stückl heute einen ersten Textentwurf vor. Da die Passion nur alle zehn Jahre stattfindet, schreibt Stückl, der die Passion zum vierten Mal inszeniert, den Text immer neu. Bei dem Termin im Erzbischöflichen Palais in München treffen Vertreter der Passionsspiele und der Gemeinde Oberammergau den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie den evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

Münchner Volkstheater

Volkstheater München: Neuer Spielplan soll Jüngere anlocken

Ohne Motto, aber mit einem neuen „bunten“ Spielplan will das Münchner Volkstheater in den kommenden Monaten vor allem junge Menschen anlocken. Er wolle auch gesellschaftspolitischen Themen und Debatten einen Platz auf der Bühne geben, sagte Intendant und Geschäftsführer Christian Stückl am Donnerstag. Die Pause des städtischen Theaters endet am 27. September mit der Premiere der Tragödie „Hedda Gabler“.

„Der Spielplan soll bunt sein und davon geprägt sein, was junge Regisseure interessiert“, sagte Stückl.

Darsteller Andreas Richter als Jesus (M)

Es bleibt beim Esel: Kein E-Scooter für Oberammergauer Jesus

Jesus Christus wird bei den berühmten Oberammergauer Passionsspielen im nächsten Jahr nicht auf dem E-Tretroller nach Jerusalem einziehen. Wie eh und je werde Gottes Sohn auf einem Esel reiten, teilten die Passionsspiele am Montag mit.

Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen stellte klar, dass für das Veterinäramt grundsätzlich dem traditionellen Ritt auf dem Esel nichts entgegenstehe.

Die Behörde werde wie stets in solchen Fällen kontrollieren, sagte Landratsamtssprecher Stephan Scharf.

Ein Werbeplakat für die Passionsspiele 2020

Vorbereitung auf Passion: Oberammergauer reisen nach Israel

Mit einer Reise nach Israel starten die Hauptdarsteller der Oberammergauer Passionsspiele in die heiße Vorbereitungsphase für die Premiere im Mai 2020. Von diesem Samstag an (31. August) wollen Darsteller und Spielleiter Christian Stückl an historischen Orten der Geschichte näher kommen.

„Religion ist oft ganz weit weg“, sagt Stückl. „Wenn man das in der Probe, im Probenraum diskutiert, man kommt einfach nicht vorwärts“, findet der 57-Jährige, der das Schauspiel vom Leiden, Sterben und der Auferstehen Jesus zum vierten Mal ...

Valery Tscheplanowa

Valery Tscheplanowa als „Jedermanns“ Buhlschaft

Die Jedermann-Rufe und das Glockenläuten am Beginn sind immer noch etwas ungewohnt. Sie verkünden den nahen Tod des reichen Mannes und waren bis zu Michael Sturmingers Neuinszenierung von Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel immer erst in der zentralen Bankettszene zu hören.

Ungewohnt ist auch das neue Outfit der Buhlschaft: Jedermanns Geliebte trägt bei der diesjährigen Premiere des Traditionsstücks am Samstagabend zur Eröffnung der Salzburger Festspiele einen durchbrochenen, fast durchsichtigen Hosenanzug.