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 Kulturamtsleiter Christian Schedler erklärt den Teilnehmern die imposante barocke Großkrippe in der Jesuitenkirchen in Mindelhe

Mit 700 Jahren lutscht der Bub immer noch am Daumen

Zur traditionellen Krippenfahrt nach den Weihnachtstagen hat der Krippenverein Inzigkofen kürzlich Mindelheim und Ottobeuren besucht. Mit 43 Interessierten aus Inzigkofen und Nachbargemeinden war die Fahrt ausgebucht. Über das große Interesse an dem besonderen Ausflugsziel, nämlich dem erst im Oktober eröffneten Schwäbischen Krippenmuseum im ehemaligen Jesuitenkolleg in Mindelheim waren die Organisatoren sehr erfreut.

Begrüßt wurde die Gruppe vom Leiter des Kulturamtes der Stadt Mindelheim, Christian Schedler, der auch ...

Bis vor Kurzem war nicht klar, wie wertvoll sie ist: Die älteste bekannte Jesusfigur der Welt ist im Krippenmuseum in Mindelheim

Die wohl älteste Jesusfigur der Welt kommt aus Leutkirch

Schön muss man nicht sein, um berühmt zu werden. Man sollte halt über andere Vorzüge verfügen. Eine Binsenweisheit, sicher. Aber wenn sie auf jemanden zutrifft, dann auf das wohl älteste Jesuskindle der Welt, das aus Leutkirch im Allgäu stammt. Gerade mal achteinhalb Zentimeter misst diese aus Holz eher unbeholfen geschnitzte Figur. Ein runder Kopf, das Näschen ein Knubbel, die Augen eine Spur zu klein, der Gesichtsausdruck eher unbestimmt. Es ist wohl nicht vermessen zu sagen, dass dieses Jesulein die vergangenen 700 Jahre nicht wegen seines ...


Einige der für langjährige Mitgliedschaft Geehrten beim Hörnerwetzen, hinten links Zunftmeister Frank Müller.

Start in die Fasnet mit gewetzten Hörnern

„Hörnerwetzen“ – was wie ein martialisches Ritual klingt, ist in Wirklichkeit relativ harmlos und heißt andernorts „Häs abstauben“. Die aktiven Mitglieder der Narrenzunft „Lachende Kuh“ haben sich am Freitagabend, passenderweise im ehemaligen Kuhstall des Gasthofs Haldenhof getroffen, um auf die bevorstehende Fasnetszeit eingestimmt zu werden.

Zur Begrüßung feuerte Zunftmeister Frank Müller den Umzugläufern ein dreifaches „He-Muh“ entgegen.


Pax Christi Friedensreferent Christian Artner-Schedler spricht in den Friedensräumen über den Zusammenhang zwischen deutschen W

Friedensreferent zeigt Kriegsursachen

Seit Jahrzehnten gehört Deutschland zu den größten Waffenexporteuren der Welt. In seinem Vortrag „Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten“ hat Pax Christi Friedensreferent und Leitungsteammitglied der Friedensräume Christian Artner-Schedler rund 30 interessierten Besuchern den Zusammenhang zwischen deutscher Rüstung, Waffenlieferungen und Flüchtlingen dargestellt und ihnen mit der Kampagne „Aktion Aufschrei“ Wege aufgezeigt, dabei mitzuhelfen, diesem tödlichen Geschäft ein Ende zu bereiten.


Der ASV Nendingen ist für den Halbfinal-Rückkampf gegen den KSV Ispringen bereit. Trainer Volker Hirt (links) gibt Peter Öhler

ASV will Einzug ins DM-Finale perfekt machen

In Balingen und Weingarten fällt am Samstag, 16. Januar, die Entscheidung, wer die Finalkämpfe um die deutsche Mannschafts-meisterschaft im Ringen bestreitet. Der ASV Nendingen empfängt um 19.30 Uhr in der Balinger-Sparkassen-.Arena den KSV Ispringen (Hinkampf 20:6), der SVG Weingarten zur gleichen Zeit den ASV Mainz 1888 (Hinkampf 11:9).

Der ASV Nendingen will nun beim Rückkampf die Qualifikation für das Finale perfekt machen und hofft dabei auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer.

Die Friedenslogik ist ein Weg aus der Gewalt

Sicherheit und Frieden sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Mit ihrem Vortrag „Friedenslogik: Wege finden aus der Gewalt“ hat Hanne-Margret Birckenbach versucht, Mut zu machen. Mut, einen Weg zu gehen, der aus dem vorherrschenden Sicherheitsdenken heraus und damit hin zu einem friedenslogischen Denken führt. Denn nur dieses Umdenken mache friedliche Konfliktlösungen denkbar und praktizierbar, sagte die Referentin.

Dietrich Bonhoeffer hat einmal gesagt: „Es gibt keine Wege zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit.

Das neue Programm ist da

Friedensarbeit fängt bei jedem selbst an. Darum hat das Leitungsteam der Friedensräume mit seiner Koordinatorin Cornelia Speth den ganzen Winter lang alle Hände voll zu tun gehabt, um für die bevorstehende Saison in Lindau ein informatives, wissenswertes, aufklärendes und gleichzeitig auch anregendes Programm zusammenzustellen.

Ein Programm mit jeder Menge Veranstaltungen, die das breite Spektrum von Frieden umfassen und im Kleinen wie im Großen dazu animieren, selbst Friedensarbeit zu leisten.

Wechsel im Leitungsteam

Wenn die bunten Blätter fallen, die kahlen Linden den Blick auf den See freigeben, ist die Atmosphäre im Lindenhofpark eine ganz besondere. In den Friedensräumen in der Villa Lindenhof ist auch Ruhe eingekehrt, nachdem sich in dieser Saison Besucher aus der ganzen Welt die Tür in die Hand gegeben haben. Gäste aus Jerusalem holten sich Anregungen für Friedensräume im Friedensdorf Neve Shalom – Wahat al Salam. Für jordanische Lehrerinnen und Lehrer war das Friedensmuseum ein Höhepunkt ihrer Deutschlandreise.

Palästinenser freuen sich über grenzenlose Freiheit

„Bethlehem ist ein Gefängnis“, sagt der junge Palästinenser Fadi Abou Akleh auf die Frage nach der Situation in seiner Heimat. Pax Christi Augsburg hat unter dem Titel „Kulturen begegnen-Frieden entwickeln“ acht Palästinenser nach Deutschland eingeladen. Die jungen Leute aus Bethlehem kommen vom Arab Educational Institute (AEI), der palästinensischen Partnerorganisation von Pax Christi, die sich für Frieden und Gewaltfreiheit am israelisch-palästinensischen Konflikt einsetzt.

Richter entscheiden am Dienstag über Aldi-Erweiterung

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen wird dem Discounter-Kette Aldi voraussichtlich eine Erweiterung in Neufrach möglich machen. Die endgültige Entscheidung fällt am Dienstag. In einer öffentlichen Sitzung der zweiten Kammer des Verwaltungsgerichts deutete gestern aber alles daraufhin, dass das Verwaltungsgericht zugunsten von Aldi urteilt.

Der Discounter, der in Neufrach im Wohngebiet Riffenzell angesiedelt ist, hatte im September 2010 eine erneute Erweiterung in die Wege geleitet.