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Henning Mühlleitner

„Holzmedaille“ freut Mühlleitner - Schwimmer holen Schwung

Die deutschen Schwimmer um Weltmeister Florian Wellbrock kommen nach zwei deprimierenden Olympia-Nullnummern wieder in Medaillennähe.

Nach 13 Jahren ohne Sommerspiel-Ehren im Becken fehlten Überraschungsmann Henning Mühlleitner auf einer Weltrekordstrecke von Paul Biedermann nur 13 Hundertstelsekunden zum großen Bronze-Glück in Tokio. «Ich habe angeschlagen und wusste, es war alles, was ich hätte geben können. Das ist für mich die größte Genugtuung», sagte der zufriedene Mühlleitner nach dem starken Auftritt über 400 Meter Freistil.

Ole und Malte Braunschweig

Die Schwimm-Brüder Braunschweig und ihr Tokio-Traum

Brüderlicher Zuspruch war auf dem Weg zur Erfüllung des großen gemeinsamen Traums nicht nur einmal nötig. Ob ein Unfall, schwere Verletzungen oder das Coronavirus: Von diesen und anderen Tokio-Hindernissen ließen sich die Schwimmer Ole und Malte Braunschweig nicht aufhalten.

«Wir haben uns dann immer aufgebaut und uns an das Ziel erinnert», sagt Malte der Deutschen Presse-Agentur. «So haben wir uns gegenseitig gepusht.» Der 20-Jährige tritt bei den Paralympics an, sein drei Jahre älterer Bruder ist vorher bei Olympia am Start.

Raffinerie

Chemiebranche nach gutem Start für 2021 noch optimistischer

Nach einem guten ersten Quartal rechnet die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie im Gesamtjahr 2021 mit noch besseren Geschäften als zuletzt erwartet. Die Branche prognostiziert nun ein Produktionsplus von 4,5 (bisher 3) Prozent und ein Umsatzwachstum von 8 (5) Prozent auf rund 206 Milliarden Euro.

«Die ersten Monate machen Hoffnung auf ein gutes Chemiejahr. Die Nachfrage nach Chemikalien und Pharmazeutika nimmt zu», begründete der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Evonik-Chef Christian Kullmann, am Mittwoch ...

Chemiebranche erwartet Umsatzeinbruch

Zweite Corona-Welle bedroht Erholung in Chemiebranche

Die zweite Corona-Welle und Lockdowns in vielen Ländern belasten die deutsche Chemie- und Pharmabranche.

Nach einer Erholung im dritten Quartal haben sich die Geschäftsaussichten wieder eingetrübt, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch mit. Der Branche stehe ein schwieriges Schlussquartal bevor, sagte VCI-Präsident Christian Kullmann in Frankfurt. „Auch wenn der Auftrieb in der Industrie stark war, droht durch Corona ein neuer Dämpfer.

Pharmaunternehmen

Chemie- und Pharmabranche erwartet 2020 Umsatzrückgang

Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie rechnet nach deutlichen Rückgängen im zweiten Quartal mit einem schwächeren Gesamtjahr.

Die Erlöse dürften 2020 zum Vorjahr um sechs Prozent auf 186,4 Milliarden Euro zurückgehen, wie der Branchenverband VCI am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Bei der Produktion rechnet der VCI mit drei Prozent Rückgang. Rechnet man die Pharmaindustrie heraus, dürfte die Produktion um vier Prozent sinken.

„Unsere Branche musste im zweiten Quartal einen historischen Einbruch hinnehmen“, sagte ...

Dax

Dax legt starken Wochenauftakt hin

Am deutschen Aktienmarkt ist dank ermutigender Anzeichen für die anlaufende Saison der Quartalsberichte weiter nach oben gegangen.

Der Leitindex Dax stieg um 1,32 Prozent auf 12.799,97 Punkte. Er näherte sich damit wieder ein Stück weit seiner bisherigen Bestmarke nach dem Corona-Ausbruch, die er Anfang Juni bei 12.913 Punkten gesetzt hatte. Auch neue Hoffnung auf einen Impfstoff gegen die Lungenkrankheit Covid-19 trieb die Kurse an.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte um 1,16 Prozent auf 26.

Chemie- und Pharmaindustrie

Nach robustem Auftakt: Chemiebranche erwartet schweres Jahr

Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie erwartet nach einem robusten ersten Quartal ein schweres Jahr.

Angesichts der Corona-Krise rechnet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit schlechteren Aussichten und einem „deutlichen Produktions- und Umsatzrückgang“ 2020. Eine genaue Prognose werde man erst nach dem zweiten Quartal geben, teilte der Verband mit. Noch im März hatte die Branche mit rund 464.000 Beschäftigten hierzulande bestenfalls eine Stagnation bei Produktion und Umsatz erwartet und sich für die Chemie allein auf ...

Christian Kullmann

Chemie-Branche erwartet schwierige Zeiten

Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie will sich mit einer neuen Lobby-Spitze im rauen Branchenumfeld behaupten.

Christian Kullmann soll vorzeitig den amtierenden Präsidenten Hans Van Bylen ablösen, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag in Frankfurt mit. Der 50-jährige Kullmann, Chef des Essener Spezialchemiekonzerns Evonik, stelle sich auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 25. März zur Wahl. So lange bleibe Van Bylen an der Verbandsspitze.

Christian Kullmann

Evonik trennt sich von Plexiglas-Geschäft

Mit dem Verkauf seines Plexiglas-Geschäfts trennt sich der Essener Spezialchemiekonzern Evonik von einem seiner traditionellen Produkte.

Der Schritt sei notwendig, damit Evonik in weniger konjunkturabhängige Geschäfte investieren könne, sagte Vorstandschef Christian Kullmann am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz. Der Verkauf der Methacrylat-Sparte für netto rund 2,5 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Advent International war am Montagabend besiegelt worden.

Werner Müller

„Letzter Ruhrbaron“ geht: Werner Müller legt Ämter nieder

Mit dem Rückzug des schwer erkrankten ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Werner Müller aus dem Evonik-Aufsichtsrat ist am Mittwoch der „letzte große Ruhrbaron“ abgetreten.

Evonik-Chef Christian Kullmann würdigte in einer Rede die „strategische Weitsicht“ und „soziale Verantwortung“ des 71-Jährigen, der als bisheriger Vorstandschef des Evonik-Großaktionärs RAG-Stiftung das Kontrollgremium geleitet hatte.

Müller hatte im Februar vor dem Hintergrund seiner Erkrankung angekündigt, seine Ämter in der Revier-Wirtschaft ...