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Fünf Infektionen mit Corona-Mutation im Südwesten - Was wir bislang darüber wissen

Es wird geimpft in Deutschland, wenn auch mit holprigem Start. Immer mehr Dosen sind verfügbar, zwei Vakzine zugelassen. Das viel beschworene Licht am Ende des Pandemie-Tunnels also? Der Tunnel wird gerade wieder länger. Das liegt an Mutationen des Virus - mittlerweile sind bereits fünf Infektionen in Baden-Württemberg bekannt.

Ein Problem für Politik und Forscher: Frühestens in einigen Monaten werden endgültig gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Impfspritze

Neue Virus-Varianten wohl keine Gefahr für Impfstoff-Wirkung

Ein Gespenst mit dem kryptischen Namen B.1.1.7 geht um. In etlichen Ländern wurde diese Variante des Coronavirus inzwischen nachgewiesen, mehrfach auch schon in Deutschland. Sie ist nach derzeitigem Stand wahrscheinlich ansteckender als frühere Formen.

Noch schlimmer aber wäre es, wenn die bisher verfügbaren Impfstoffe gegen B.1.1.7 und ähnliche Varianten wie 501Y.V2, kürzlich erstmals in Südafrika nachgewiesen, weniger gut oder gar nicht mehr wirken würden.

 Bislang wurden (Stand 5. Januar, 12 Uhr) 3644 Personen im Landkreis Biberach positiv auf das Coronavirus getestet.

Corona-Newsblog: Das waren die Entwicklungen am Mittwoch

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 47.436 (251.883 Gesamt - ca. 199.218 Genesene - 5.229 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 5.229  Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 112,1 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 321.300 (1.

Drosten: Neue Corona-Variante ernst nehmen

Der Virologe Christian Drosten sieht noch viele offene Fragen rund um die neue, zuerst in Großbritannien nachgewiesene Corona-Variante B.1.1.7.

„Das ist ganz schwer einzuordnen, immer noch“, sagte der Leiter der Virologie an der Berliner Charité im Podcast „Coronavirus-Update“ vom Dienstag bei NDR-Info. „Ich gehe davon aus, dass wir, sagen wir, vielleicht bis Ostern oder bis Mai ganz klare experimentelle Evidenz haben, ob jetzt dieses Virus übertragbarer und gefährlicher ist oder nicht.

Winfried Kretschmann wird sich um 18 Uhr zu Wort melden. Foto: Hanna Senck/Staatsministerium Baden-Württemberg/dpa/Archivbild

Corona-Newsblog: Das waren die Entwicklungen am Dienstag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 48.003 (249.377 Gesamt - ca. 196.195 Genesene - 5179 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 5.179 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 124,6 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 327.300 (1.787.

04.01.2021, Baden-Württemberg, Ditzingen: Stühle stehen in einer Gemeinschaftsschule in einer Grundschulklasse auf den Tischen.

Debatte um Schulschließungen: Die wichtigsten Fragen und Antworten

In etlichen Bundesländern hat am Montag die Schule wieder begonnen – allerdings nicht vor Ort, sondern per Fernunterricht. Baden-Württemberg und Bayern folgen kommende Woche. Sollen die Schulen trotz hoher Infektionszahlen öffnen? Ein Überblick:

Wer entscheidet über Unterricht und Betreuung?

Bildung ist Ländersache. Die Kultusminister der Länder stimmen sich zwar ab – wie am Montag. Entschieden wird aber letztlich in den Landeshauptstädten.

Eine Ampulle mit dem heimischem Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca.

Kritik an Impfstoffpolitik: Aufmarsch der Besserwisser

Waren bisher etwa 80 Millionen Nationaltrainer unterwegs, so glauben jetzt Hobby-Virologen und Politiker, die meisten davon ohne Verantwortung, aus der zweiten Reihe und schon im Wahlkampfmodus, besserwisserisch von der Seitenlinie verbal nachtreten zu müssen.

Einige Beispiele: „Warum hat man im Sommer nicht viel mehr Impfstoff auf Risiko bestellt?“ „Ich bin schon ein wenig verwundert, wie wenig Impfdosen die EU bestellt hat.“ „Europa hat falsch verhandelt.

Michael Piazolo (Freie Wähler), Kultusminister von Bayern

Piazolo: Bayerischer Sonderweg für Schulen denkbar

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat sich gegen eine Öffnung von Bayerns Schulen nach Ferienende am 10. Januar ausgesprochen. „Wenn ich mir die aktuellen Infektionszahlen ansehe, gehe ich nicht von einem allgemeinen Präsenzunterricht für alle aus“, sagte Piazolo der „Augsburger Allgemeinen“ (Montag).

Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte zuvor in der „Bild am Sonntag“ zur Zurückhaltung bei der Schulöffnung gemahnt.

Christian Drosten

Drosten hält Bewertung für unmöglich

Anders als zahllose Kritiker der Impfstrategie von EU und Bundesregierung hält der Virologe Christian Drosten es nicht für möglich, das Vorgehen bei der Bestellung von Impfstoffen rückblickend zu bewerten.

„Das ist so eine komplexe Angelegenheit. Man musste den Impfstoff mit Monaten Vorlauf bestellen - und wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht, ob der betreffende Impfstoff auch funktionieren würde“, sagte er der „Berliner Morgenpost“ (Sonntag).

Lichtblicke im Krisenjahr: Das waren unsere guten Nachrichten des Jahres

Das Jahr 2020 geht als ein Krisenjahr in die Geschichtsbücher ein.

Die Corona-Pandemie schrieb schlechte Nachrichten – von Toten und Kranken, von überlasteten Ärzten und Pflegekräften, von existenzbedrohenden Einschnitte in der Wirtschaft, von Einsamkeit und geschlossenen Schulen.

Dennoch haben die Politikredakteure der „Schwäbischen Zeitung“ auch in diesem Jahr ganz persönlich gute Nachrichten entdeckt.

Hier schildern sie, welche.