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Gunther Witte

„Tatort“-Erfinder Gunther Witte gestorben

Die größte Erfindung von Gunther Witte gehört mittlerweile zu Deutschland wie Bier und Fußball - und sie ist an fast jedem Sonntag im Fernsehen zu sehen. Gunther Witte hat den „Tatort“ erfunden, damals 1969.

Dass der Kommissar die Hauptfigur ist und es immer auch um ein gesellschaftliches Problem geht, war seine Idee. Nun ist der frühere WDR-Fernsehspielchef, der das deutsche Fernsehen veränderte wie kaum ein anderer, tot. Witte starb überraschend bereits am vergangenen Donnerstag (16.

Judith Schalansky

Neuer Chemnitzer Literaturpreis für Judith Schalansky

Die Autorin Judith Schalansky (37) erhält den neuen Irmtraud-Morgner-Literaturpreis. Er wird vom Chemnitzer Frauenzentrum Lila Villa vergeben und ist mit 2500 Euro dotiert.

Der Preis würdige das Werk von Autoren, die sich im Sinne Morgners mit Fragen des Zusammenlebens der Geschlechter und der Utopie eines menschenwürdigen Daseins auseinandersetzen, teilte das Frauenzentrum mit. Schalansky sei „eine hoffnungsfrohe Kämpferin für das Medium Buch“.

"Familie Brasch"

„Familie Brasch“: Zwischen Politbüro und Dissidententum

Der Dokumentarfilm über die deutsch-deutsche Familie Brasch nimmt in New York seinen Anfang. So, als ob er Distanz braucht für die Handlung, die folgt. „Ich bin die letzte, die sie erzählen kann“, sagt Marion Brasch, Tochter des DDR-Funktionärs Horst und Schwester des Rebellen-Schriftstellers Thomas.

Auf einer Lesereise an der US-Ostküste beginnt die 57-jährige Autorin das Leben ihrer Eltern und der drei großen Brüder zu schildern. Keiner von ihnen lebt mehr.


Siegerehrung bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der olympischen Finn-Dinghy-Klasse beim Württembergischen Yacht-Cl

Berliner Nachwuchssegler Nicolas Thierse holt sich den Titel

Die Internationale Deutsche Meisterschaft der olympischen Finn-Dinghy-Klasse ist entschieden: Neuer Meister ist der 19-jährige Berliner Nicolas Thierse vom Joersfelder Segelclub. Rang zwei geht an Andrè Budzien (Schweriner YC) vor Lokalmatador Peter Ganzert (YC Immenstaad). Das Medalrace der besten zehn Segler konnte mangels Wind nicht ausgesegelt werden.

Erst seit vorigem Jahr segelt der neue Meister im Finn-Dinghy. „Die Klassenvereinigung hatte ihm eine von zwei Vereinsjollen zur Verfügung gestellt“, freute sich Klassen-Chef Uwe ...

Hoffnungsträgerin

Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-EM

Am letzten Wettkampf-Tag bei den Leichtathletik-Europameisterschaften geht es auch auf den Straßen der Berliner Innenstadt rund.

Die Marathon-Läufer wollen für viel Flair sorgen. Die deutschen Sprintstaffeln hoffen am Sonntag auf ein furioses Finale mit Edelmetall. Zehn Medaillensätze werden am Sonntag noch vergeben. Die Entscheidungen:

Im MARATHON der Frauen (09.05 Uhr) gilt die Olympia-Fünfte Volha Mazuronak aus Weißrussland als Favoritin.

Gold mit dem Speer

Hussong holt drittes EM-Gold - Silber für Gierisch

Die deutschen Leichtathletik-Asse gehen mit der enormen Schubkraft von 13 Medaillen in den Endspurt der EM in Berlin - und sie wollen noch mehr. Für den Höhepunkt am Freitagabend sorgte Speerwerferin Christin Hussong mit dem dritten Titelgewinn für den Gastgeber.

Dreispringerin Kristin Gierisch landete auf dem Silberrang. Außerdem holten Carolin Schäfer (Siebenkampf) und Marie-Laurence Jungfleisch (Hochsprung) vor 48.497 Zuschauern im Olympiastadion noch jeweils Bronze.

Gold, Silber und zweimal Bronze für deutsche Athletinnen

Bei der Leichtathletik-EM in Berlin haben deutsche Sportlerinnen am Abend vier Medaillen geholt. Speerwerferin Christin Hussong gewann ihren ersten ganz großen Titel. Die 24-Jährige aus Zweibrücken siegte mit dem EM-Rekord von 67,90 Metern. Silber gab es für Kristin Gierisch aus Chemnitz im Dreisprung mit einer persönlichen Bestleistung von 14,45 Metern. Dazu kam zweimal Bronze: Für Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch vom VfB Stuttgart und Siebenkämpferin Carolin Schäfer.

Dreisprung-Silber

Kristin Gierisch jubelt über Dreisprung-Silber bei der EM

Unter dem Hallendach ist Kristin Gierisch schon längst eine Größe im Dreisprung. Bei der Leichtathletik-EM in Berlin landete die 27-Jährige aus Chemnitz nun auch unter freiem Himmel ihren ersten Medaillen-Coup.

Mit 14,45 Metern im ersten Versuch holte die Polizeimeisterin im Olympiastadion Silber - sie flog genau einen Zentimeter weiter als die Spanierin Ana Peleteiro im letzten Durchgang. Kristin Gierisch stand noch lange nach ihrem Silber-Coup fassungslos vor Kameras und Mikrofonen.

4x400-Meter-Staffel

Deutsche 4x400-Meter-Staffeln bei EM im Finale

Die beiden deutschen 4x400-Meter-Staffeln haben sich bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin jeweils für das Finale qualifiziert.

Das Frauen-Quartett schaffte mit der sechstbesten Zeit in 3:31,77 Minuten den Sprung in den Endlauf. Zum Team gehörten Nadine Gonska (Mannheim), Corinna Schwab (Amberg), Karolina Pahlitzsch (Berlin) und Hannah Mergenthaler (Mannheim). Die Top-Zeit der Qualifikation schaffte Italien in 3:27,63 Minuten.

Finale verpasst

Titelverteidiger Heß verpasst Dreisprung-Finale

Dreisprung-Titelverteidiger Max Heß ist bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin bereits in der Qualifikation ausgeschieden. Der 22-Jährige aus Chemnitz verpasste das Finale der besten Zwölf am Sonntag um neun Zentimeter.

Nach seinem ersten Sprung auf 16,32 Metern glückte Heß kein weiterer gültiger Versuch mehr. Vor zwei Jahren hatte er in Amsterdam noch mit 17,20 Metern sensationell den Europameisterschaftstitel gewonnen.