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 Heimatpfleger Hans Offenwanger (links) und Bürgermeister Holger Lehr vor der Kirche in Grünkraut.

Grünkraut macht sich für die kommenden Jahrzehnte fit

Woher der Name „Grünkraut“ nun genau kommt, lässt sich nicht mit 100-prozentiger Sicherheit sagen. Fakt ist die erste Erwähnung „Gruonencrut“ am 26. Mai 1269, einem Sonntag, als im Kirchhof eine größere Versammlung stattfand, bei der zwei Urkunden aufgesetzt wurden. Als Ort der Beurkundung wird „Gruonencrut“ genannt. Das ist für die heute selbständige Gemeinde nördlich von Ravensburg ein guter Grund zum Feiern. Unter dem Motto „750 Jahre“ finden in diesem Jahr mit großer Unterstützung der örtlichen Vereine eine Vielzahl von Veranstaltungen ...

 Französischen und deutschen Freunde bei einem Austausch.

„Welt des Friedens und der Freundschaft“

Als Charles de Gaulle im Spätsommer 1962 während seines Besuches bei Bundeskanzler Konrad Adenauer in Bonn diesen für damalige Verhältnisse geradezu revolutionären Satz formulierte, hatten die ersten deutsch-französischen Begegnungen der französischen Gemeinde Segonzac und der oberschwäbischen Gemeinde Kanzach schon ein Jahr zuvor, also im Jahr 1961, stattgefunden. Das August-Blatt des Kanzacher Jubiläumskalenders zeigt ein Gruppenbild aller französischen und deutschen Freunde während eines Besuches in der Charente, dem goldgelben Land.

 Brice Rabaste (mit Schreibstift) und Oberbürgermeister Gerhard Ecker (stehend links) erneuern mit ihren Unterschriften den Freu

55 Jahre gelebte Freundschaft

Lindau – 55 Jahre lang gibt es die Städtepartnerschaft zwischen Lindau und Chelles schon. Was mit dem Willen zur Versöhnung begonnen hat, hat sich längst zu einer Freundschaft entwickelt. In einem offiziellen Festakt haben Lindauer und Cheller diese über ein halbes Jahrhundert andauernde freundschaftliche Partnerschaft sowohl gefeiert als auch bekräftigt.

55 Jahre Lindau und Chelles, das sind 55 Jahre, in denen sich eine Städtepartnerschaft zu einer Städtefreundschaft entwickelt hat.

 Zwiefaltens Bürgermeister Matthias Henne als französischer Staatsmann Charles de Gaulle auf der Waldbühne in Sigmaringendorf. I

Zwiefalter Schultes gibt den Atomphysiker

Zwiefaltens Bürgermeister Matthias Henne hat von Kindesbeinen an eine Passion: Das Theaterspiel. Am Samstag, 6. Juli, feiert das Stück „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ auf der Waldbühne in Sigmaringendorf Premiere. Mit auf der Bühne ist der Zwiefalter Schultes als Atomphysiker Robert Oppenheimer und als Charles de Gaulle. „Ich freue mich darauf“, sagt Henne.

Seit 25 Jahren ist Matthias Henne mit dem Theatervirus infiziert.

 Mann im Anzug

Macron will Elite-Hochschulen schließen

Die Studenten, die im Innenhof der École Nationale d’Administration diskutieren, tragen Jeans und T-Shirts. Zumindest noch für ein paar Monate. Denn nach ihrem Abschluss an Frankreichs berühmtester Kaderschmiede werden sie in Kostümen und Anzügen in den höchsten Verwaltungseinrichtungen des Landes sitzen. Den 15 besten Absolventen sind sogar lebenslange Positionen in Staatsrat, Rechnungshof und Finanzinspektion sicher. Die ENA-Absolventen bilden die Elite des Landes wie die Statistik zeigt: Vier Präsidenten, acht Premierminister, zahlreiche ...

Mann steht in einem Klassenzimmer vor Schülern, die an Tischen sitzen

Mentor mit außergewöhnlichen Erfahrungen

Marco Deutschmann wurde einst wegen Kokainschmuggels zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Heute unterstützt er Unternehmen in der Kommunikation & Lösungsfindung, besonders in der Führungsebene. Im Rahmen der Mentor-Stiftung hält er auch Vorträge an Schulen. Er war anlässlich einer Reihe von Inspirationstagen in der Mittelschule Reutin zu Gast.

Die Mentor-Stiftung möchte sozial benachteiligten Jugendlichen eine Chance geben und ihnen ermöglichen, ihre Zukunft nach ihren Vorstellugen zu gestalten.

 Kulturamtsleiter Andreas Ruess (links) begrüßt als Gastgeber des 23. Oberschwabentags Thomas Zotz und Edwin Ernst Weber von der

Geschichte der Fähre hinterlässt bleibenden Eindruck

Rund 150 Mitglieder und Interessierte sind am vergangenen Samstag der Einladung der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur in das Stadtforum gefolgt. Anlass war der 23. Oberschwabentag. Der bot die Gelegenheit, sich einen Tag lang eingehend über die gastgebende Jubiläumsstadt zu informieren. Als Urzelle des städtischen Kulturlebens hat besonders die Historie der Fähre einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Kulturamtsleiter Andreas Ruess nennt während seiner Präsentation Künstlernamen, die Eingang in die Fähre gefunden ...

 Gefragt von Albrecht Knoch antworteten Elisabeth Jeggle, Jane Stranz, Oberbürgermeister Michael Lang, Paul Geschwentner, Pia Wi

Mehr als nur ein Binnenmarkt

Der kulinarische Abend unter dem Titel „Europa bewegt“ im evangelischen Wittwaiszentrum am Freitag ist sehr gut angekommen. Die Mischung aus Vortrag, Statements und Gespräch, dazwischen kleine Häppchen als Vorspeise, Hauptspeise und Dessert, sorgte für Input in Hirn, Herz und Magen.

Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Friederike Hönig führte Moderator Albrecht Knoch aus Ulm souverän und humorvoll durch den Abend und forderte gleich zweimal dazu auf, zum Wählen zu gehen am 26.

Notre-Dame steht in Flammen

Notre-Dame, mon amour - Warum das Feuer alle trifft

Notre-Dame. Es sind nur zwei Worte, aber darin schwingt eine Welt mit. In einem einzigen Augenblick zaubert der Name Geschichten und Erinnerungen vor das innere Auge.

Die erste Assoziation ist für die meisten wohl „Der Glöckner von Notre-Dame“. Victor Hugos schaurig-romantische Geschichte vom hässlichen Quasimodo und der schönen Esmeralda. Dann folgt vielleicht der Gedanke an den ersten Paris-Urlaub mit Freund oder Freundin. Damals ging der Blick hinauf an der majestätischen Fassade - so hell und so strahlend, ganz anders als der ...

«Gelbwesten» in Paris

So wenig Teilnehmer wie nie bei neuen „Gelbwesten“-Protesten

In Frankreich haben am Samstag nach offiziellen Angaben 28.600 „Gelbwesten“-Anhänger protestiert - so wenige wie noch nie. In Paris versammelten sich die Teilnehmer vor dem Triumphbogen zu einem Marsch durch die Hauptstadt.

Laut Schätzungen des Innenministeriums nahmen an den Protesten in der Metropole 3000 Menschen teil. Es ist der 17. Samstag in Folge, an dem die „Gelbwesten“ gegen die Politik des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron demonstrieren.