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Angela Merkel und Emmanuel Macron

Frankreichs Präsident dankt Merkel für ihr Europa-Engagement

Nach ihrem wohl letzten EU-Gipfel als amtierende Bundeskanzlerin hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Angela Merkel (CDU) für ihren Einsatz in Europa gedankt.

«Danke, liebe Angela, für die für unser Europa ausgefochtenen Kämpfe», schrieb Macron am Freitagabend auf Twitter.

Ein Tweet reiche aber nicht aus, um Merkels 16-jähriges Engagement zusammenzufassen. Er wolle deshalb die Verabschiedung des Corona-Wiederaufbaufonds der Europäischen Union hervorheben.

„Die Baustellen für meinen Nachfolger sind groß“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim EU-Gipfel in Brüssel.

Viele Probleme, keine Ergebnisse beim EU-Gipfel

Fast möchte es scheinen, als sei der Oktobergipfel der 27 Staatschefs dieses Jahr nur veranstaltet worden, um Angela Merkel zu würdigen. Für sie gab es eine kleine Abschiedszeremonie mit einem Zusammenschnitt denkwürdiger Gipfelmomente und ein Lobesvideo von Barack Obama. Teilnehmern zufolge wurde sie von den 26 Kollegen mit stehenden Ovationen bedacht.

Das war‘s dann aber auch schon mit der Harmonie. Gastgeber Charles Michel hatte das Treffen mit drängenden und weniger wichtigen Themen vollgepackt.

Merkel

EU ringt um Migration und streitet mit Polen

Migration, Rechtsstaat, Digitales: Bei ihrem wohl letzten EU-Gipfel musste Kanzlerin Angela Merkel sich mit Themen auseinandersetzen, die sie seit Jahren begleiten.

Die Staats- und Regierungschefs stritten darüber, ob Zäune an den EU-Außengrenzen das richtige Mittel gegen unerwünschte Migration sind. Und im Inneren gab es mit Polen Streit um Grundwerte wie die Unabhängigkeit der Justiz.

Viel Lob für Merkel

Die Kanzlerin wird auf dem europäischen Parkett fehlen - das machten am Freitag viele ihrer Kollegen ...

Merkel

„Kompromissmaschine“ - EU-Politiker würdigen Merkel

Europäische Staats- und Regierungschefs haben Bundeskanzlerin Angela Merkel am zweiten Tag ihres wohl letzten EU-Gipfels ihre tiefe Anerkennung ausgesprochen.

«Es ist eine große Person, die uns verlassen wird», sagte der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel am Rande des Treffens in Brüssel am Freitag. «Frau Merkel war so eine Kompromissmaschine.» Wenn es bei Gesprächen nicht weiterging, habe Merkel es immer geschafft, noch etwas zu finden, um alle zu verbinden.

Angela Merkel

Der letzte Gipfel: Merkel verabschiedet sich bei der EU

Das vermutlich letzte Abendessen von Angela Merkel im EU-Ratsgebäude in Brüssel begann ungewöhnlich spät und es endete ungewöhnlich früh.

Erst gegen 22.30 Uhr kam am Donnerstagabend die Nachricht, dass sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten zum Dinner zurückgezogen haben - keine eineinhalb Stunden später fuhren dann schon die ersten gepanzerten Limousinen vor, um Merkel & Co in ihre Hotels zu bringen.

Die für die deutsche Bundeskanzlerin vorgesehene Abschiedsfeier sei auf den Freitagvormittag verschoben ...

Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs

Keine Lösung, kein Eklat - Streit mit Polen beim EU-Gipfel

Im erbitterten Streit um den polnischen Rechtsstaat hat der EU-Gipfel in Brüssel keine Lösung gebracht.

Die Debatte der 27 Staats- und Regierungschefs sei ein Schritt, der auf dem Weg zu einer Lösung helfen sollte, hieß es in der Nacht zum Donnerstag aus EU-Kreisen. Dabei brauche es politischen Dialog.

Zumindest lief die Debatte offensichtlich gesitteter ab als man zunächst von vielen erwartet. Die Beratungen seien in einer ruhigen Atmosphäre geführt worden und seien eine Gelegenheit gewesen, die verschiedenen Sichtweisen ...

 Angela Merkel hat ihren wohl letzten Auftritt bei einem EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs absolviert.

Merkel-Auftritt in Brüssel: Zum Abschied gibt’s Kritik und offene Zukunftsfragen

Eigentlich war alles wie immer, als Angela Merkel zu Beginn ihres einhundertsiebten EU-Gipfels auf die Brüsseler Journalisten zuging, um eine Eingangserklärung abzugeben. Ein unendlich lang erscheinender Catwalk auf dem Roten Teppich im Ratsgebäude, Kameras verfolgten jeden der kleinen, energischen Schritte. Ein hellgelber Blazer und darüber die braune Kette aus dicken Steinen, die schon oft mit nach Brüssel reisen durfte. Schließlich, leicht atemlos, die konzentrierte Zusammenfassung der allseits bekannten Tagesordnung.

Sondersitzung des Nationalrats in Wien

Opposition in Österreich kritisiert neuen Kanzler scharf

Die oppositionellen Sozialdemokraten haben von Österreichs neuem Kanzler Alexander Schallenberg einen klaren Schnitt mit dem konservativen Machtapparat seines Vorgängers verlangt.

Schallenberg solle sich von allen unter Korruptionsverdacht stehenden Mitarbeitern von Sebastian Kurz trennen, sagte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Dienstag im Nationalrat. Bisher scheine es so, dass das «System Kurz» weiterregiere. «Wer blind folgt, kann nicht führen», so die Sozialdemokratin an die Adresse von Schallenberg.

Nikolai Setzer

150 Jahre Continental - Strukturwandel als Konstante

War Continental mal ein Start-up? Das mag historisch gesehen etwas zu «hip» klingen - aus Sicht der Gründer 1871 jedoch könnte der Modebegriff beinahe zutreffen.

Im damaligen Kautschuk-Boom versuchten auch kleine Firmen und Tüftler, den natürlichen Rohstoff aus den Tropen für allerlei Gummiprodukte zu nutzen. Bald ging es darum, Reifen im Industriemaßstab zu fertigen. Schließlich hatte der amerikanische Rivale Goodyear bereits gut 30 Jahre Vorsprung.

EU-Westbalkan-Gipfel in Slowenien

Merkel & Co starten Gespräche über eigenständigere EU

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten haben nach den jüngsten außenpolitischen Alleingängen der USA eine Debatte über mehr europäische Eigenständigkeit in der Welt begonnen.

Die Diskussion sei vor allem nach den geopolitischen Entwicklungen in Afghanistan und im Indopazifik sowie mit Blick auf die Beziehungen zu China wichtig, sagte EU-Ratspräsident Charles Michel zum Auftakt der vertraulichen Gespräche im Schloss Brdo in Slowenien.