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Orthodoxer Priester in Lyon angeschossen

Schüsse auf orthodoxen Priester in Lyon

Ein bislang unbekannter Täter hat in Lyon auf einen orthodoxen Priester geschossen. Der griechische Priester sei dabei gewesen, die Kirche zu schließen, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Samstag unter Berufung auf Justizkreise mitteilte.

Sicherheitskräfte haben unterdessen einen Verdächtigen in Polizeigeahrsam genommen. Der Festgenommene könnte den Beschreibungen von Zeugen entsprechen, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Samstag den Staatsanwalt von Lyon, Nicolas Jacquet, zitierte.

Erdbeben in der Türkei

Tote nach Erdbeben vor türkischer Westküste

Es sind 30 Sekunden, die Stunden und voraussichtlich Tage der Bergungs- und Aufräumarbeiten einleiten: Ein starkes Erdbeben in der Ägäis hat in der Westtürkei und auf den griechischen Inseln am Freitag für große Zerstörung gesorgt. Mehrere Menschen starben; es kam zu Tsunamis.

Vorläufigen Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde von Freitagabend zufolge starben in der Westtürkei mindestens 12 Menschen, etwa 419 Menschen wurden verletzt.

«Alle im selben Boot»

Corona: Europäer setzen auf Testen und Warnen

Testen, warnen, impfen: Die EU-Staaten wollen enger zusammenarbeiten, um die zweite Corona-Welle zu brechen. Dies vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen bei einer Videokonferenz.

Kurzfristig sehen sich aber immer mehr Länder gezwungen, Kontakte im Alltag auszubremsen: Heute geht Frankreich in einen neuen weitgehenden Lockdown.

„Wir sitzen alle im selben Boot“, sagte EU-Ratschef Charles Michel nach der Videoschalte der 27 EU-Staats- und Regierungschefs.

Europa gegen Corona

EU-Ratschef: „Wir sitzen alle im selben Boot“ bei Corona

In Kampf gegen die dramatische zweite Corona-Welle proben die EU-Staaten den Schulterschluss. „Wir sitzen alle im selben Boot“, sagte EU-Ratschef Charles Michel nach einem Videogipfel der 27 EU-Staats- und Regierungschefs.

Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte ein koordiniertes Vorgehen und warnte vor allem vor erneuten Grenzschließungen im Binnenmarkt.

Konkret verabredeten die Staats- und Regierungschefs in der rund dreistündigen Sitzung, gemeinsame Test- und Impfstrategien voranzutreiben und die unterschiedlichen ...

Viele Corona-Fälle in Tschechien

Paris plant neue Maßnahmen - Ausgangssperre in Tschechien

Im Kampf gegen die zweite Welle der Corona-Epidemie will die französische Regierung die Schraube weiter anziehen.

Neue Maßnahmen seien unerlässlich, teilte Premierminister Jean Castex auf Twitter mit. Ins Detail ging er dabei nicht. Staatschef Emmanuel Macron werde sich am Mittwoch an seine Landsleute wenden, hieß es in Kreisen des Élyséepalastes ohne weitere Einzelheiten. Auch andere europäische Länder setzen auf schärfere Maßnahmen - so dürfen Menschen in Tschechien nun ihre Häuser nachts nicht mehr verlassen.

Brexit: Großbritannien kehrt an Verhandlungstisch zurück

Brexit: Großbritannien kehrt an Verhandlungstisch zurück

Großbritannien will die gestoppten Gespräche über einen Brexit-Handelsvertrag mit der Europäischen Union nun doch fortsetzen.

Dies teilte die britische Regierung am Mittwochnachmittag mit. Schon am Donnerstag wollen EU-Unterhändler nach London reisen. Damit wächst die Chance wieder, einen harten wirtschaftlichen Bruch mit Zöllen und Handelshemmnissen zum Jahreswechsel zu vermeiden.

Nach monatelangem Streit hatte der britische Premierminister Boris Johnson der EU am Freitag vorgeworfen, sie wolle gar kein Abkommen.

Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs

EU-Gipfel: Klare Kante im Brexit-Streit

Im Streit über ein Brexit-Handelsabkommen der EU mit Großbritannien steht es wieder einmal Spitz auf Knopf. Der EU-Gipfel forderte London auf, „die nötigen Schritte zu tun, um ein Abkommen möglich zu machen“.

Man wolle weiter einen fairen Deal, aber nicht zu jedem Preis, sagten EU-Unterhändler Michel Barnier und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in Brüssel. Der britische Unterhändler David Frost reagierte enttäuscht und kündigte eine offizielle Erklärung für Freitag an.

Wie weiter?

Brexit: Johnson enttäuscht über fehlenden Fortschritt

Im Streit über einen Brexit-Handelspakt will die Europäische Union eine von Großbritannien gesetzte Frist zur Einigung ignorieren und auch in den nächsten Wochen intensiv verhandeln.

Dies geht aus einem Entwurf des Abschlussdokuments zum EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel hervor. Der britische Premierminister Boris Johnson hält sich hingegen weiter offen, die Gespräche abzubrechen.

Johnson telefonierte am Mittwochabend mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratschef Charles Michel und ließ ...

Brexit-Verhandlungen

Stillstand im Brexit-Streit - Nun reden wieder die Chefs

Die äußerst zähen Verhandlungen über einen EU-Handelspakt mit Großbritannien werden wieder Chefsache: Der britische Premierminister Boris Johnson will am Mittwoch mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sprechen.

Denn am Donnerstag läuft sein Ultimatum für eine Einigung aus und Johnson sieht die Gespräche nun in einem „kritischen Stadium“. Die EU vermisst indes immer noch entscheidende Fortschritte.

Beide Seiten wollen noch vor Jahresende ihre wirtschaftlichen Beziehungen nach dem Brexit vertraglich regeln, um Zölle ...

Wolodymyr Selenskyj

Ukraine setzt auf Verlängerung von Russland-Sanktionen

Wegen des stockenden Friedensprozesses im Osten der Ukraine setzt Präsident Wolodymyr Selenskyj auf längere Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland.

Sollte Moskau seinen Einfluss auf die Separatisten in der Donbass-Region nicht geltend machen, müssten die Strafmaßnahmen bei Bedarf auch über den bisher vereinbarten Zeitraum hinweg anhalten, sagte Selenskyi am Dienstag in Brüssek. Bislang gelten sie bis Ende Januar.

„Ich habe die Zusicherung bekommen, dass die Sanktionen so lange aufrechterhalten werden, wie unsere ...