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Polizei Cham sucht nach kleinem Känguru

Polizei Cham sucht nach kleinem Känguru

Die Polizei in Cham sucht nach einem kleinen Känguru. Das knapp einen Meter große Wallaby sei aus einem Gehege abgehauen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Es habe die Chance ergriffen, als eine Tür kurz offen stand. Schon seit Samstag sei das graubraune Tier mit hellem Bauch verschwunden. Einen Namen hat es nach Polizeiangaben nicht. Es sei sehr zutraulich und komme „in der freien Wildbahn in unseren Breitengraden gut zurecht“. Eine Gefahr gehe von dem kleinen Känguru nicht aus.

Statue der Justitia

Plädoyers im Prozess um illegales Rennen verschoben

Im Prozess um einen tödlichen Raser-Unfall im Bayerischen Wald hat das Gericht am Freitag kurzfristig zusätzliche Zeugen vernommen. Die vor dem Landgericht Deggendorf ursprünglich vorgesehenen Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigern sollen nun am 22. November gehalten werden. Seine Urteile will das Gericht einem Sprecher zufolge direkt im Anschluss verkünden.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden 28 und 54 Jahre alten Angeklagten vor, im Juli 2018 bei Achslach (Landkreis Regen) ein verbotenes Rennen Auto gegen Motorrad ...

Dixi Klo

Gebrauchtes Dixi-Klo geklaut

Ein gebrauchtes Dixi-Klo haben Unbekannte von einer Baustelle in Roding (Landkreis Cham) geklaut. Die Diebe seien wohl „ganz gezielt“ mit einem Auto mitsamt Hänger oder anderer Transportmöglichkeit angerückt, nur um das Klohäuschen zu stehlen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. „Ich habe mich auch schon gefragt, wer so etwas brauchen kann, ein gebrauchtes Dixi-Klo.“ Der Polizei zufolge klauten die Unbekannten die mobile Toilette zwischen Freitagmittag und Montagmorgen von einem Baustellenlager direkt an einer Straße.

Akten im Verhandlungssaal des Landgerichts

Prozess um illegales Rennen: Bub von Unfall gezeichnet

Zwei Männer liefern sich auf einer kurvenreichen Strecke im Bayerischen Wald eine Verfolgungsfahrt zwischen Sportwagen und Motorrad. Der 28-jährige Fahrer eines Audi TT RS verliert die Kontrolle über seinen hochmotorisierten Wagen - er prallt frontal gegen einen entgegenkommenden Oldtimer-Opel. Dessen 38-jähriger Fahrer ist sofort tot. Sein Sohn erleidet allerschwerste Verletzungen und ist bis heute gezeichnet. Am Montag sagte der Bub vor dem Landgericht Deggendorf im Prozess gegen die beiden auf der Anklagebank sitzenden Fahrer von Sportwagen ...

Feuerwehr

Zwei Scheunen brennen in Oberpfalz aus: 400 000 Euro Schaden

Bei zwei Scheunenbränden in der Oberpfalz ist ein Schaden von etwa 400 000 Euro entstanden. Verletzt wurde sowohl bei dem Feuer in Furth im Wald (Landkreis Cham) als auch beim Scheunenbrand in Grünau (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) niemand, wie die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mitteilte.

Ein 46-jähriger Mann hatte am Mittwochabend den Brand in seiner Scheune in Furth im Wald entdeckt. Er rettete 15 Rinder vor den Flammen und brachte sie auf eine Weide.

Prozessauftakt um tödlichen Raserunfall

Angeklagte zeigen Reue nach tödlichem Raserunfall

Zum Auftakt des Prozesses um einen tödlichen Raserunfall im Bayerischen Wald haben die Angeklagten Verantwortung für das Geschehen übernommen und Reue gezeigt. Vor dem Landgericht Deggendorf sprachen sie der Witwe des Opfers am Montag ihr Bedauern aus. Die Staatsanwaltschaft wirft den 28 und 54 Jahre alten Männern vor, im Juli 2018 bei Achslach (Kreis Regen) ein verbotenes Rennen mit dem Auto beziehungsweise Motorrad veranstaltet und dabei den Tod eines weiteren Autofahrers verursacht zu haben.

Justitia und Akten

Illegales Rennen? Prozess um tödlichen Unfall beginnt

Zwei Männer aus Niederbayern müssen sich wegen eines tödlichen Verkehrsunfalls vom heutigen Montag an vor dem Landgericht Deggendorf verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den 28 und 54 Jahre alten Männern vor, im Juli 2018 bei Achslach (Kreis Regen) ein illegales Rennen mit dem Motorrad beziehungsweise Auto veranstaltet und dabei den Tod eines weiteren Autofahrers verursacht zu haben. Das Opfer ist ein 38 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Cham.

Continental

Protest gegen Schließung des Continental-Werks in Roding

Mit Trillerpfeifen und Plakaten haben rund 400 Arbeitnehmer gegen die Schließung des Continental-Werks in Roding bei Cham protestiert. Der für 2024 geplante Schritt sei „ein unsozialer Kahlschlag, der seines Gleichen sucht“, kritisierte die Zweite Bevollmächtige der IG Metall Regensburg, Olga Redda, am Dienstag. Er gefährde Existenzen und schwäche das Unternehmen, statt es zu stärken. Am oberpfälzischen Standort Roding sind rund 540 Mitarbeiter beschäftigt.

Hubert Aiwanger (Freie Wähler)

Politik und Gewerkschaft kämpfen für Continental-Werk

Im Kampf gegen die Schließung des Rodinger Continental-Werks bekommen die 540 Mitarbeiter Unterstützung von Gewerkschaft und Politik. „Wir akzeptieren die geplante Werksschließung nicht“, sagte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Mittwoch in München. Von der IG Metall kam die Forderung, das Werk von Komponenten für Verbrennungsmotoren auf Elektromobilität umzustellen. Continental will die Produktion in Roding 2024 schließen.

Feuer frei? Prozess um Abschuss von Bibern

Vor rund drei Jahren gaben die Landratsämter Schwandorf und Cham unter Artenschutz stehende Biber am Eixendorfer Stausee im Bayerischen Wald für kurze Zeit zum Abschuss frei - zugunsten des Hochwasserschutzes. Aber war diese Sondergenehmigung rechtens? Mit dieser Frage hat sich der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München befasst. Ein Urteil gab es am Dienstagabend nicht mehr. Der Verwaltungsgerichtshof kündigte an, den Prozessbeteiligten seine Entscheidung schriftlich zuzustellen.