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Corona-Test

Schwankende Inzidenzwerte verunsichern Eltern

Viele Kinder dürfen seit Montag endlich wieder in Bayern in die Kita und die Grundschule gehen. Doch die schwankenden Corona-Inzidenzwerte verunsichern die Eltern in einigen Städten und Landkreisen. Nur wenn die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche weniger als 100 beträgt, gibt es wieder Präsenzunterricht für Grundschüler und eingeschränkten Normalbetrieb in den Kitas. Auch eine nächtliche Ausgangssperre gilt wieder ab dem 100er-Wert.

Menschenleeres Klassenzimmer

Bayerns Schulöffnungen sorgen für getrübte Freude und Sorgen

Die Freude über die lange ersehnte Rückkehr von weiteren Kindern in Bayern an Schulen und Kitas wird in einigen Regionen von wieder steigenden Corona-Infektionszahlen getrübt. Gerade in den Städten und Landkreisen, in denen die Werte um die entscheidende Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche liegen, gab es zum Wochenstart große Verunsicherung bei Eltern, Lehrern und Kindern. Auch die sich immer weiter ausbreitenden Virusmutationen sorgen landesweit für Sorgen.

Polizisten an deutsch-tschechischer Grenze

Landkreise an Grenze zu Tschechien fordern Perspektive

Die Landkreise im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet haben mit besonders hohen Infektionszahlen zu kämpfen und fordern daher ein besseres Schutzkonzept. Im ganzen Land werde über Öffnungen gesprochen, so eine Perspektive wünschten sich die Landräte auch für ihre Regionen, heißt es in einem gemeinsamen Eckpunkte-Papier der ostbayerischen Landkreise von Sonntag.

Teil des Fünf-Punkte-Plans ist unter anderem, dass Impfstoff, der in anderen Regionen nicht verwendet wird und gelagert werden müsste, in den Grenzgebieten verabreicht werden ...

Polizei Blaulicht

Wirt tarnt illegale Faschingsparty als Werbefilm-Dreh

Die Polizei hat am Wochenende in Bayern mehrere illegale Partys und Veranstaltungen aufgelöst. Teils erhielten die Beamten sehr kreative Ausreden der Veranstalter. So etwa in Traitsching in der Oberpfalz, wo ein Wirt der Polizei eine Faschingsparty als Werbefilm-Dreh verkaufen wollte.

Zehn Menschen aus verschiedenen Haushalten hätten sich in seiner Gaststätte in Traitsching (Landkreis Cham) zum Feiern getroffen, teilte die Polizei am Sonntag mit.

45 000 Tschechen und Österreicher arbeiten in Deutschland

Die verschärften Regeln für die Einreise aus Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol könnten auch zehntausende Berufspendler treffen. Rund 45 000 in Deutschland sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hatten zuletzt ihren Wohnsitz in Tschechien oder Österreich, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag auf dpa-Anfrage mitteilte. Die genaue Ausgestaltung der Regeln für Pendler nach der Einstufung ihrer Heimat als Virusmutationsgebiete war am Nachmittag zunächst noch unklar.

Ein Corona-Schnelltest

Mehr als 350 000 Schnelltests für Grenzregion

Mehr als 350 000 Corona-Schnelltests sind seit Beginn der verschärften Testpflicht an die Landkreise entlang der bayerisch-tschechischen Grenze geliefert worden. Die Tests für Grenzgänger seien „ein wichtiger Beitrag“, um die weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen, betonte Gesundheitsminister Klaus Holetschek bei einem Besuch der Teststation in Waldmünchen (Landkreis Cham) am Freitag.

Allein im Landkreis Cham seien seit Sonntag knapp 6000 Tests bei Grenzgängern durchgeführt worden, sagte Landrat Franz Löffler (CSU).

 In den Kißlegger Ulrichspark wird das mobile Impfteam nach Angaben der Einrichtung am 3. Februar kommen.

Corona-Newsblog: Das waren die News vom Freitag, 30. Januar

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 25.500 (290.457 Gesamt - ca. 258.000 Genesene - 6.956 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 6.956 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 75,8 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 238.500 (2.192.

Ein Auto liegt nach einem Unfall auf schneeglatter Fahrbahn

Glätteunfälle und blockierte Autobahnen in Bayern

Schneeverwehungen, Matsch und Glatteis - in vielen Teilen Bayerns hat das winterliche Wetter erneut zu zahlreichen Unfällen geführt. Fahrzeuge krachten den örtlichen Polizeiinspektionen zufolge in Leitplanken, schlitterten gegen Verkehrszeichen, Bäume und Zäune oder landeten in Straßengräben. Im schwäbischen Landkreis Dillingen rutschte am Dienstag ein Kleintransporter eine Böschung hinunter.

Die meisten Unfälle im Freistaat verliefen glimpflich.

Ein Auto fährt auf einer Straße durch eine Schneelandschaft

Winterliches Bayern: Glätte sorgt für viele Unfälle

Bayern ist schneereich in die letzte Januarwoche gestartet - das hat zu vielen Verkehrsunfällen mit meist glimpflichem Ausgang geführt. Vor allem im Süden und Osten des Freistaats gerieten nach Polizeiangaben vom Montag viele Autofahrer ins Schlittern.

Auf der Autobahn 8 bei Burgau im schwäbischen Landkreis Günzburg verletzte sich am Montagvormittag ein 62-Jähriger leicht. Nach Angaben der Polizei war er zu schnell unterwegs, geriet ins Schleudern, drehte sich mehrmals um die eigene Achse, prallte gegen die rechte Leitplanke und ...

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern

Testpflicht belastet bayerisch-tschechische Beziehungen

Die verschärften Einreiseregeln führen zu Differenzen zwischen Bayern und Tschechien. Trotz Unverständnis auf tschechischer Seite rückt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nicht von der Corona-Testpflicht ab, wie ein Regierungssprecher am Montag mitteilte. Einreisende aus einem Hochrisikogebiet wie Tschechien müssen einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen.

Der tschechische Regierungschef Andrej Babis wollte mit Söder telefonieren, um auf Erleichterungen zu dringen.