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Bovenschulte neuer Regierungschef in Bremen

Der Sozialdemokrat Andreas Bovenschulte führt in Bremen als erster westdeutscher Regierungschef eine rot-grün-rote Landesregierung an. Der 54 Jahre alte Jurist, Ex-SPD-Landeschef und langjährige Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde Weyhe erhielt in der Bürgerschaft im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit. 47 der 82 anwesenden Abgeordneten stimmten für ihn. Es gab 35 Nein-Stimmen und keine Enthaltung. Bovenschulte löst damit Carsten Sieling ab, der als Konsequenz aus dem Wahldebakel der SPD im Mai seinen Rückzug angekündigt hatte.

Bremer Linke

Linke Basis sagt „Ja“: Rot-Grün-Rot in Bremen kommt

Die Bremer Linken haben de facto den Weg frei gemacht für eine rot-grün-rote Regierung im Bundesland Bremen. Die Mitglieder des kleinen Landesverbandes stimmten am Montag per Urabstimmung mehrheitlich für den ausgehandelten Koalitionsvertrag.

Allerdings war die Beteiligung am Mitgliederentscheid eher mäßig, wie die Partei nach der Auszählung der Stimmen bekanntgab.

SPD, Grüne und auch die Linken hatten den Vertrag zwar bereits Anfang Juli auf getrennten Parteitagen gebilligt.

SPD nominiert Bovenschulte zum Bürgermeister-Kandidaten

Der Sozialdemokrat Andreas Bovenschulte soll nach dem Willen seiner Partei Regierungschef in Bremen werden. Die Delegierten eines außerordentlichen Landesparteitages nominierten den 53-Jährigen für das Amt des Bürgermeisters. Er erhielt 140 von 146 Stimmen. Es gab drei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. Das waren 95,9 Prozent Zustimmung. Die rot-grün-rote Koalition sei eine riesige Chance für Bremen, Bremerhaven und die SPD, sagte Bovenschulte. Er soll Nachfolger des scheidenden Bürgermeisters Carsten Sieling werden.

Parteitag der SPD Bremen

Bremen vor Rot-Grün-Rot - CDU kritisiert „Weiter so“-Politik

Der Vertrag für eine rot-grün-rote Koalition im Bundesland Bremen hat eine weitere wichtige Hürde genommen. SPD und Grüne stimmten dem 140 Seiten umfassenden Entwurf am Samstag auf getrennten Parteitagen mit großer Mehrheit zu.

„Rot-Grün-Rot ist ein Aufbruch, ein Neuanfang“, versicherte SPD-Landeschefin Sascha Karolin Aulepp. Dies könne durchaus Modellcharakter für den Bund haben. Als Kandidaten für das Bürgermeisteramt nominierten die SPD-Delegierten den 53 Jahre alten Juristen Andreas Bovenschulte - mit 95,9 Prozent Zustimmung.

Andreas Bovenschulte

Bovenschulte soll neuer Regierungschef in Bremen werden

Neuer Regierungschef im Bundesland Bremen soll SPD-Fraktionschef Andreas Bovenschulte werden. Eine entsprechende Empfehlung gab der SPD-Landesvorstand am Donnerstag ab.

Der Jurist und langjährige Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde Weyhe soll am Samstag bei einem außerordentlichen Parteitag als Kandidat für die Nachfolge des scheidenden Bürgermeisters Carsten Sieling (ebenfalls SPD) nominiert werden.

Bovenschulte (53) war erst am 26.

Bovenschulte soll neuer Regierungschef in Bremen werden

Neuer Regierungschef in Bremen soll SPD-Fraktionschef Andreas Bovenschulte werden. Diese Empfehlung gab der Landesvorstand der SPD ab. Der Jurist und langjährige Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde Weyhe soll am Samstag bei einem Parteitag als Kandidat für die Nachfolge des scheidenden Bürgermeisters Carsten Sieling nominiert werden. Die SPD hatte bei der Bürgerschaftswahl Ende Mai das schlechteste Ergebnis seit über 70 Jahren eingefahren.

 Andreas Bovenschulte (SPD) dürfte neuer Bürgermeister in Bremen werden.

Andreas Bovenschulte: Dieser Mann soll das erste rot-grün-rote Bündnis im Westen leiten

Er spekuliert schon seit Jahren auf dieses Amt – und dürfte jetzt tatsächlich Erfolg haben: Der 53-jährige Sozialdemokrat Andreas Bovenschulte wird voraussichtlich neuer Bürgermeister von Bremen. Der SPD-Landesvorstand wollte ihn am Montagabend als Nachfolger von Carsten Sieling nominieren, jenem glücklosen Regierungschef, der fünf Wochen nach den SPD-Verlusten bei der Bremer Bürgerschaftswahl am Montagmittag seinen Rückzug angekündigt hat.

Eigentlich ist Bovenschulte schon Bürgermeister – aber nicht an seinem Wohnort Bremen, ...

Carsten Sieling

Verloren, gewonnen, abgetreten: Sieling zieht die Reißleine

Am Bremer Wahlabend sprach Carsten Sieling (SPD) von einer „sehr bitteren Stunde“. Seine SPD hatte fast acht Prozentpunkte verloren und das schlechteste Ergebnis seit über 70 Jahren eingefahren. Deutlicher hätte die Niederlage nicht sein können.

Dem Bremer Bürgermeister gelang es aber, seine SPD nach der Niederlage in eine Koalition mit Grünen und Linken zu steuern. Die rote Hochburg wankte, stürzte aber nicht ein. Nur für ihn geht es nicht weiter.

Sieling tritt nicht mehr Regierungschef in Bremen werden

Der Bremer Regierungschef Carsten Sieling tritt ab und will nicht mehr an der Spitze der nächsten Landesregierung stehen. Das kündigte er am Mittag in Bremen an, nachdem sich SPD, Grüne und Linke in der Nacht auf die erste rot-grün-rote Landesregierung in einem westdeutschen Bundesland geeinigt hatten. Sieling zog damit die Konsequenzen aus dem Umstand, dass die SPD mit ihm als Spitzenkandidat die Landtagswahl in Bremen vor rund einem Monat verloren hatte.