Suchergebnis

Meisterbrief

Handwerk: Meisterpflicht ab 2020 verspricht bessere Qualität

Fliesen- und Parkettleger, Rollladentechniker oder Orgelbauer - für mehr Qualität soll in diesen Berufen künftig wieder die Meisterpflicht gelten. Darauf einigte sich die schwarz-rote Koalition.

Die Meisterpflicht soll ab Anfang 2020 für insgesamt zwölf Gewerke wieder eingeführt werden. „Unser Ziel ist, mehr Qualität für die Kundschaft und mehr Nachwuchs im Handwerk durch eine bessere Ausbildung“, teilten Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann und SPD-Fraktionsvize Sören Bartol am Montag in Berlin mit.

Meisterbrief

Koalition will wieder Meisterpflicht in einigen Berufen

Die schwarz-rote Koalition will in einigen Handwerksberufen wie Fliesenleger, Orgelbauer oder Raumausstatter die Meisterpflicht wieder einführen. Das teilten Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann und SPD-Fraktionsvize Sören Bartol in Berlin mit.

„Wir sind davon überzeugt, dass der Meisterbrief im deutschen Handwerk die beste Garantie für Qualitätsarbeit, Verbraucherschutz, Leistungsfähigkeit und Innovationskraft liefert“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Kretschmer

Doppelwahl im Osten - und nun?

In Sachsen und Brandenburg können die amtierenden Ministerpräsidenten auch die neue Regierung bilden. Also noch mal gut gegangen? So einfach ist das nicht.

Die Doppelwahl in den beiden Ost-Ländern hat die politische Gemengelage aufgemischt - spürbar bis Berlin. SPD und CDU müssen wieder Einbußen wegstecken und ringen um Antworten. Dabei ist die schwarz-rote Koalition im Bund gerade in einer vertrackten Selbstfindungsphase. Und was folgt aus den enormen Zugewinnen für die AfD, die zur zweitstärksten Kraft im Osten wird?

Privatschule

Privatschulen sind gefragt: Kurs auf Zwei-Klassen-System?

Die einen freuen sich über mehr Vielfalt und ein breiteres Angebot für den Nachwuchs, die anderen sind skeptisch und in Sorge um die Chancengleichheit.

Vertieft sich mit der wachsenden Bedeutung von Privatschulen die soziale Spaltung im Land und driftet das Bildungswesen in Richtung Zwei-Klassen-System? Knapp eine Million Schüler - das ist jeder elfte Schüler - lernen inzwischen laut Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) an einer Einrichtung in privater Trägerschaft.

Sprach-Test

Weiter Kritik an Linnemanns Vorstoß - aber auch Zustimmung

Als „schrecklichen Vorschlag“ hat Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) den Vorstoß des CDU-Politikers Carsten Linnemann bezeichnet, notfalls Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen später einzuschulen.

„Alle Kinder haben das Recht eine Schule zu besuchen, da darf niemand ausgegrenzt werden“, sagte sie der „Rhein-Neckar-Zeitung“. „Gerade die Schulen und die Kitas arbeiten sehr erfolgreich für die Integration.“

Unionsfraktionsvize Linnemann hatte in der „Rheinischen Post“ unter Hinweis auf „neue ...

Privatschule

Privatschulen liegen im Trend

Privatschulen haben in Deutschland deutlichen Zulauf - mit konstanten oder weiter steigenden Schülerzahlen in fast allen Bundesländern. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben.

Kritik kommt von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Aus ihrer Sicht wirken private Schulen „sozial selektiv“ und verschärfen die soziale Spaltung. Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann hatte zu Wochenbeginn mit Äußerungen über häufig unzureichende Deutschkenntnisse vor der Einschulung Wirbel ausgelöst.

Früher fördern statt ausschließen

Kommentar: Warum die Debatte um Kinder mit Sprachdefizit am Problem vorbeigeht

Carsten Linnemann hat Recht und Unrecht zugleich. Der Vizechef der Unionsfraktion im Bund will Kinder mit Sprachdefizit früher fördern. Dieser Ansatz ist richtig. Dass er Kinder ohne ausreichenden Sprachkenntnissen die Einschulung in die Grundschule verweigern will, ist indes falsch.

In allen Ländern gibt es Einschulungsuntersuchungen. Hierbei werden auch Sprachkenntnisse festgestellt. Mit den Ergebnissen geht leider kaum ein anderes Bundesland so konsequent um wie Hamburg.

Simone Fleischmann

Grundschuldebatte: Linnemann erntet Widerspruch aus Bayern

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann stößt mit seinem Vorstoß zur späteren Einschulung von Kindern bei schlechten Deutschkenntnissen auch in Bayern auf Widerspruch. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) sagte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag: „Ich bin für Integration und gegen Ausgrenzung. Deshalb lehne ich auch den Vorschlag von Herrn Linnemann ab.“

Integration bedeute in Bayern unter anderem, das Deutschlernen schon im Kindergarten zu fördern.

Einschulung

Debatte über Einschulung bei fehlenden Deutschkenntnissen

Der stellvertretende Unionsfraktionschef im Bundestag, Carsten Linnemann, hat seinen Vorschlag verteidigt, eine Vorschulpflicht einzuführen und Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen notfalls von der Einschulung zurückzustellen.

Es müsse Konsequenzen haben, wenn Kinder vor der Schule Sprachtests nicht bestünden, sagte der CDU-Politiker am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Wenn dann trotzdem eingeschult würde, hätten weder die Kinder aus deutschsprachigen noch die aus nicht-deutschsprachigen Haushalten etwas davon.

Debatte über Linnemanns Grundschul-Vorstoß

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann hat mit seinem Vorstoß zu einer späteren Einschulung von Kindern bei schlechten Deutschkenntnissen eine heftige Debatte ausgelöst. „Der Vorschlag ist falsch. Kinder müssen eingeschult werden, wenn sie das Schulpflichtalter erreichen“, sagte die Bundesvorsitzende des Grundschulverbandes, Maresi Lassek, dem SWR. Auch aus der Opposition wurde Linnemann für seinen Vorstoß kritisiert. Aus seiner eigenen Partei kamen sowohl kritische Worte als auch Unterstützung dafür, dass er eine Diskussion über die ...